Einsteins Irrtümer
Einsteins Irrtümer – Die wahren Hintergründe Wie sehr Einstein sich geirrt hat, stellten bereits sehr viele raum&zeit-Beiträge dar. Rätselhaft ist jedoch bis heute, ob Einstein seine Fehler später nicht selbst bemerkt hat und vor allem, warum die klassische Physik bis heute an ihnen festhält. Ekkehard Friebe liefert hierzu spannende Erklärungen.
Dipl.-Ing. Ekkehard Friebe - raum&zeit 144/2006
In seiner Veröffentlichung „Zur
Elektrodynamik bewegter Körper“
von 19051 definierte Albert
Einstein zwei Prinzipien, die er aus
damals bekannten Experimenten folgerte:
„1. Die Gesetze, nach denen sich die Zustände
der physikalischen Systeme ändern,
sind unabhängig davon, auf welches
von zwei relativ zueinander in
gleichförmiger Translationsbewegung
befindlichen Koordinatensystemen
diese Zustandsänderungen bezogen
werden. 2. Jeder Lichtstrahl bewegt
sich im “ruhenden” Koordinatensystem mit der bestimmten Geschwindigkeit
v, unabhängig davon, ob dieser
Lichtstrahl von einem ruhenden oder
bewegten Körper emittiert ist. Hierbei
ist Geschwindigkeit = Lichtweg/Zeitdauer,
wobei „Zeitdauer” im Sinne der
Definition des § 1 aufzufassen ist.“ 2
Diese Prinzipien wurden seither vielfach
durch Experimente bestätigt. Allerdings
enthielten die Berechnungen
in dieser Veröffentlichung Albert Einsteins1
mehrere mathematische Fehler,
wie Martel Gerteis3, 4, S. P. und S. Gulati5,
Kurt Pagels6 und Christoph von
Mettenheim7 nachgewiesen haben.
Wie konnte Einstein sich so irren und
warum wurden diese Irrtümer nie in
der klassischen Physik diskutiert?
Eine erste interessante Frage ist hier, ob
diese mathematischen Berechnungen
von Einstein selbst stammen. Es gibt Indizien
dafür, dass sie zumindest teilweise
von seiner damaligen Ehefrau Mileva
Maric durchgeführt wurden8, die im Gegensatz
zu Einstein eine sehr gute mathematische
Ausbildung besaß. Es ist zu
vermuten, dass Mileva Maric das zweite
Prinzip Einsteins missverstanden hat.
Denn dieses zweite Prinzip lässt in der
Tat mehrere Deutungen zu. Das Ergebnis
der vorgelegten, fehlerhaften Rechnungen
jedoch erlaubt nur eine Interpretation:
„Jeder Lichtstrahl bewegt sich
in Bezug auf alle, relativ zueinander in
gleichförmiger Translationsbewegung
befindliche Koordinatensysteme mit einer
Geschwindigkeit vom absoluten Betrage
v“ (so genannte “Absolute Konstanz
der Lichtgeschwindigkeit”).
„Zwei Dinge sind
unendlich:
Das Universum und
die menschliche
Dummheit. Aber
bei dem Universum
bin ich mir noch
nicht ganz sicher.“
Schon bald erkannte Einstein, was heute
weitgehend unbekannt ist, dass er sich
in seiner oben genannten Arbeit mehr fach geirrt hatte. Veranlasst waren diese
Irrtümer einerseits durch die Elektrodynamik
Maxwells (James Clerk Maxwell,
schottischer Physiker, 1831–1879),
von der er in dieser Arbeit ausging, andererseits
durch die Elektronentheorie
von Lorentz (Hendrik A. Lorentz,
1853–1928, niederländischer Physiker).
So schrieb Einstein in einem Brief vom
14.1.1908 an Arnold Sommerfeld (deutscher
Physiker, 1868–1951):
„Infolge meines glücklichen Einfalles,
das Relativitätsprinzip in die Physik
einzuführen, überschätzen Sie (und andere)
meine wissenschaftlichen Fähigkeiten
ausserordentlich, so dass es mir
etwas unheimlich dabei wird. Ich will
Ihnen nicht mit einer Selbstkritik kommen;
Selbstkritiken taugen selten etwas
und sind ja für andere auch wertlos.
Aber ich versichere Ihnen, dass ich,
wenn ich in München wäre und Zeit
hätte, mich in Ihr Kolleg setzen würde,
um meine mathematisch-physikalischen
Kenntnisse zu vervollständigen.
Zuerst nun die Frage, ob ich die relativitätstheoretische
Behandlung zum Beispiel
der Mechanik des Elektrons für eine
endgültige halte. Nein, gewiss nicht.
Auch mir scheint es, dass eine physikalische
Theorie nur dann befriedigen
kann, wenn sie aus elementaren Grundlagen
ihre Gebilde zusammensetzt. Die
Relativitätstheorie ist ebenso wenig endgültig
befriedigend, wie es zum Beispiel bracht hätte, hätte niemand die Relativitätstheorie
als eine (halbe) Erlösung
empfunden. Ich glaube übrigens, dass
wir noch weit davon entfernt sind, befriedigende
elementare Grundlagen für
die elektrischen und mechanischen Vorgänge
zu besitzen. Zu dieser pessimistischen
Ansicht komme ich hauptsächlich
infolge endloser vergeblicher Bemühungen,
die zweite universelle Konstante
im Planck'schen Strahlungsgesetz in anschaulicher
Weise zu deuten. Ich zweifle
sogar ernstlich daran, dass man an der
Allgemeingültigkeit der Maxwell'schen
Gleichungen für den leeren Raum wird
festhalten können.“9
Die bedrohliche „Neunte“
Zur Klärung der erkannten Probleme
veröffentlichte Einstein – nach seiner
„Elektrodynamik bewegter Körper“–
eine ganze Reihe von Arbeiten10, darunter
die abschließende neunte „Über
die Entwicklung unserer Anschauungen
über das Wesen und die Konstitution
der Strahlung“11. Sie stellte
einen gewissen Abschluss seiner Untersuchungen
dar und ist deshalb aus
heutiger Sicht besonders bedeutungsvoll.
Sie geht zurück auf einen Vortrag
von Einstein auf der Tagung der Naturforscher
in Salzburg 1909. Einstein
führte hierin unter anderem aus:
„Daraus folgt, dass man zu einer befriedigenden
Theorie nur dann gelangen
kann, wenn man auf die Ätherhypothese
verzichtet. Die das Licht konstituierenden
elektromagnetischen Felder
erscheinen dann nicht mehr als Zustände
eines hypothetischen Mediums, sondern
als selbständige Gebilde, welche
von den Lichtquellen ausgesandt werden,
gerade wie nach der Newtonschen
Emissionstheorie des Lichtes.“
Einstein schlug in diesem Vortrag vor,
nicht nur die Ätherhypothese sondern
auch Maxwells Elektrodynamik und
Lorentz' Elektronentheorie aufzugeben.
Er nahm damit eine wissenschaftliche
Erkenntnis vorweg, die erst sehr
viel später durch andere Wissenschaftler
wieder gemacht wurde12. Einsteins
letzter Beitrag von 1909 muss das wissenschaftliche
Establishment seinerzeit
sehr beunruhigt haben. Man entschloss
sich daher, diesen Beitrag und weitere
seiner Arbeiten der Öffentlichkeit vorzuenthalten.
Als Entschädigung und Schweigegeld gab man Einstein 1911
eine Professorenstelle an der deutschen
Universität in Prag und im Jahre
1921 dann den Nobelpreis.
Einsteins letzter
Beitrag von 1909
muss das wissenschaftliche
Establishment
seinerzeit sehr
beunruhigt haben.
Infolgedessen fühlte sich Einstein
vermutlich zum Schweigen verpflichtet.
Ein Indiz in dieser Richtung ist
die Tatsache, dass trotz der damals
s c h o n o f f e n s i c h t -
lichen Widersprüche
in der Speziellen Relativitätstheorie
das
Establishment und
Einstein sich gegenseitig
deckten, dies
sogar, als die massive
und im Wesentlichen
berechtigte Kritik in
dem Buch: „Hundert
Autoren gegen Einstein“
erschien. Man
kann es aus heutiger
Sicht durchaus verstehen,
dass Einstein uns
allen die Zunge herausgestreckt und
gesagt hat: „Zwei Dinge sind unendlich:
Das Universum und die menschliche
Dummheit. Aber bei dem Universum
bin ich mir noch nicht ganz
sicher.“
Das Vorenthalten der Öffentlichkeit
gegenüber geschah so: Otto BluBlumenthal
veröffentlichte im Jahre 1913
innerhalb der Reihe: „Fortschritte
der mathematischen Wissenschaften
in Monographien…“ das Heft „Das
Relativitätsprinzip – Eine Sammlung von Abhandlungen“, in dem Lorentz,
Einstein und Minkowski als Autoren
genannt werden. Es enthält unter
anderem die folgenden Beiträge:
H. A. Lorentz: „Der Interferenzversuch
Michelsons“ und “Elektromagnetische
Erscheinungen in einem System,
das sich mit beliebiger, die des
Lichtes nicht erreichender Geschwindigkeit
bewegt“; A. Einstein: „Zur
Elektrodynamik bewegter Körper“
und „Ist die Trägheit eines Körpers
von seinem Energieinhalt abhängig?“;
H. Minkowski: „Raum und Zeit“;
A. Sommerfeld: „Anmerkungen zu
Minkowski, Raum und Zeit“. In dieser
Veröffentlichung fehlen die oben
erwähnten neun Arbeiten Einsteins,
insbesondere auch der abschließende
Beitrag: „Über die Entwicklung unserer
Anschauungen über das Wesen
und die Konstitution der Strahlung“.
Die Veröffentlichung: „Das Relativitätsprinzip
– Eine Sammlung von Abhandlungen“
ist in deutscher Sprache
mindestens in acht, teilweise erweiterten
Auflagen erschienen. Außerdem
ist sie unter den Titeln „The
principle of relativity by Einstein and
Others“ (Methuen, London 1923) und
„The principle of relativity – A Collection
of Original Papers” (Dover, New
York 1923) ins Englische übersetzt
worden. Das Vorwort von Otto Blumenthal
vom Mai 1913 zur deutschsprachigen
ersten und zweiten Auflage
lautet:
„Minkowskis Vortrag „Raum und
Zeit”, der im Jahre 1909 mit einem
Vorwort von A. Gutzmer als selbständige
Schrift erschienen ist, ist bereits
vergriffen. Herr Sommerfeld hat die glückliche Anregung gegeben, die von
dem Verlage gewünschte Neuausgabe
zu einer größeren Publikation zu erweitern,
in der die grundlegenden Originalarbeiten
über das Relativitätsprinzip
zusammengestellt werden sollten.
Die freundliche Bereitwilligkeit der
Herren H. A. Lorentz und Einstein hat
die Ausführung dieses Planes ermöglicht.
So enthält dieses Bändchen, als
eine Sammlung von Urkunden zur Geschichte des Relativitätsprinzips, die
Entwicklung der Lorentzschen Ideen,
Einsteins erste große Arbeit und Minkowskis
Vortrag, mit dem die Popularität
des Relativitätsprinzips einsetzt.
Als Ergänzung dient das erste Bändchen
dieser Sammlung “Fortschritte
der mathematischen Wissenschaften
in Monographien”, das die beiden
ausführlichen Veröffentlichungen Minkowskis
enthält.”
Kurt Pagels und Christoph von Mettenheim weisen Einstein dilettantische Irrtümer nach
Kurt Pagels kritisiert in seinem Werk „Mathematische Kritik der Speziellen
Relativitätstheorie“ 6 zunächst Albert Einsteins Ableitungen der Lorentz-
Transformationen von 1916 (in einer späteren Ausgabe von 1969) und
anschließend die von 1905. Ein zentraler Kritikpunkt: „Die Formeln der TF
[Lorentz-Transformation] stellen … immer und überall eine Funktionsgleichung
dar, deren unabhängig Veränderliche in einem funktionalen
Zusammenhang stehen. Die unabhängig
Veränderlichen der TF dürfen also prinzipiell nicht
als frei wählbare Veränderliche betrachtet und
behandelt werden. Hat man also eine Veränderliche
der TF bestimmt – dann hat man zugleich die anderen
beiden Veränderlichen mitbestimmt.“ 14 Da die
Spezielle Relativitätstheorie diese Bedingung mißachtet,
ist ihre Kinematik „mathematisch falsch und
somit ohne jeden wissenschaftlichen Wert.“15
Albert Einstein führt die Geschwindigkeitsgleichung
(Geschwindigkeit = Weg pro Zeit) ein,
löst sie nach dem Weg x auf16: x = ct
und schreibt sie für beide Systeme in der Form:
x – ct = 0 (1) und x' – ct' = 0 (2)
Für seine weiteren Berechnungen führt er die
Bedingung x' = 0 ein. Hierzu bemerkt Pagels:
„Setzt man nun aber in (2) x' = 0, dann ist auch
zwangsläufig ct' = 0 und somit auch c = 0!“ 17
Die Einsteinsche Mathematik führt also für die
angeblich absolut konstante Lichtgeschwindigkeit
c zum Wert Null und widerspricht damit seinem
zweiten Theorie-Prinzip. Außerdem wird als Folge
von c = 0 auch x = 0 und nicht, wie Einstein weiter
errechnet, x = bct / a. [Anmerkung: a und b sind
zwei Konstanten, die bei der Addition beziehungsweise Subtraktion eines
Gleichungssystems für einen bewegten Punktes im ruhenden (x - ct = 0, x + ct
= 0) beziehungsweise im bewegten System x’ – ct’ = 0, x’ + ct’ = 0 anfallen.
Näheres siehe: http://www.ekkehard-friebe.de/Dissler.htm] Mit der von Albert
Einstein gesetzten Bedingung x' = 0 und einem weiteren formalen Rechnen
kommt man also zu offensichtlich physikalisch unsinnigen Ergebnissen.
Widersprüche und Sinnlosigkeiten
Welchen physikalischen Sinn hat Albert Einsteins Bedingung x' = 0 für seine
anschließenden Rechnungen? Das x' in seiner Abhandlung ist der Weg des
Lichtsignals relativ zum System K'. Wenn x' = 0 gesetzt wird, legt das Lichtsignal
keinen Weg zurück, der behauptete Vorgang findet also überhaupt nicht statt, und
die physikalische Betrachtung wird auf den Nullpunkt des Koordinatensystems
beschränkt: aus diesem Nullpunkt ohne einen physikalischen Vorgang sind jedoch
keinerlei physikalische Erkenntnisse zu gewinnen. Alle mathematischen (formal
korrekten) Deduktionen aus dieser Bedingung sind physikalisch bedeutungslos,
und Behauptungen über ihre angebliche physikalische Bedeutung sind falsch.
Pagels deckt in Albert Einsteins Broschüre „Über die spezielle und die allgemeine
…“16 weitere mathematische Fehler auf und kritisiert anschließend
die Mathematik der Ableitung Albert Einsteins in dessen ursprünglicher
Arbeit aus dem Jahr 1905. Er weist mathematische Fehler nach, und zwar
nicht mathematische Formfehler, sondern falsche und unzulässige physikalische
Bezüge, die zu Widersprüchen und Sinnlosigkeiten führen:
„Wir sehen also schon hier auf ganz elementarer Ebene eine allgemeine Verwirrung
in der Argumentation Einsteins. In Bezug auf K wird mit klassisch begründeten
Relativgeschwindigkeiten [c+v, c–v] argumentiert – obwohl diese Relativgeschwindigkeiten
in Wahrheit nur im bewegten System K' gelten können!“19
Pagels formuliert eine Summe seiner Kritik:
„So besteht diese Einsteinsche „Ableitung“ der TF
[= Lorentz-Transformation] in einer unentwegten
Potenzierung mathematischer Fehler.“ 20
Form ohne Inhalt ist keine Physik
Damit ist der Kern von Albert Einsteins
Verfahren an einem Beispiel aufgedeckt:
Ohne Beachtung des physikalischen Sinns
der Gleichungen wird eine nur formal korrekte
Mathematik vorgeführt. Dabei baut der Autor auf
die im Publikum verbreitete irrige Auffassung,
Mathematik sei etwas rein Formales, in das der
Autor anschließend seine beliebigen Inhalte
füllen darf.
Die Mathematik der Speziellen Relativitätstheorie
verarbeitet jedoch erklärtermaßen
physikalische Größen und unterliegt damit
der Kontrolle durch die physikalischen
Bedeutungen. Eine schlichte Formel wie „x' =
0“ ist eben mehr als nur Kreidestriche auf der
Tafel, dieses Gebilde hat eine physikalische
Bedeutung. Ihre Missachtung prangert Pagels
als „Prinzipienlosigkeit“ an.
Die mathematisch unsaubere Vorgehensweise
Einsteins deckt auch Christoph von Mettenheim21
an einem Beispiel auf. Dazu analysiert er den Aufsatz „Zur Elektrodynamik
bewegter Körper“1, der Einsteins erste Darstellung der Speziellen
Relativitätstheorie enthält. Die nachfolgend zitierten Gleichungen (1) bis (3)
sind Grundlage von Einsteins Ableitung der Lorentz-Transformation.
Diese ist das mathematische Kernstück seiner Theorie.
(1) tB – tA = t’A – tB; (2) tB – tA = rAB/(V + v); (3) t’A – tB = rAB/(V – v)
Setzt man nun die rechten Seiten von (2) und (3) in (1) ein, so folgt:
(4) rAB/(V – v) = rAB/(V + v).
Einsteins Notation: AB: ein Stab (System) mit den Enden A und B;
t: die Zeit im ruhenden System; t’A: die Zeit bei A nach Reflexion des
Lichtsignals bei B; V: Lichtgeschwindigkeit; v: Geschwindigkeit des
bewegten Systems; r: Länge des bewegten Systems AB
Daraus folgt nun wieder V – v = V + v oder +v = - v oder v ≠ v
Die Gleichungen (2) und (3) widersprechen der Gleichung (1), weil v
in wechselnder Bedeutung gebraucht wird. Der einzige Fall, in dem
die Gleichung (4) aufgeht, ist für v = 0, also der Fall des ruhenden
Systems. Beschränkt man (2) und (3) auf diesen Fall, so sind sie keine
Funktionsgleichungen mehr, die das Verhältnis von Weg und Zeit des
bewegten Systems bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten beschreiben.
Sie sind nur noch für Ruhezustände gültig. Aber was nützt eine Theorie
der Relativität der Zeit, die nur für unbewegte Systeme gilt?
Einstein fühlte
sich vermutlich
zum Schweigen
verpflichtet.
Auch in den späteren Auflagen – sowohl
in Deutsch als auch in Englisch
– fehlen die oben genannten neun Arbeiten
von Einstein, insbesondere auch
die neunte über das
Wesen und die Konstitution
der Strahlung.
Dadurch wurden Einsteins
Untersuchungen
durch die mathematische
Phantasterei von
Hermann Minkowski
(deutscher Mathematiker,
1864–1909) vollkommen
überdeckt.
Denn ab jetzt schaute
sich praktisch niemand
mehr Einsteins Originalarbeiten
an. Die oben erwähnte Veröffentlichung
suggerierte nämlich, dass
sie alle einschlägigen Arbeiten enthalte.
Was heute als die „Relativitätstheorie
Einsteins” in Schulen, Hochschulen und
Universitäten gelehrt wird, ist ein Machwerk
von Hermann Minkowski, welches
aus erkenntniswissenschaftlicher
Sicht ein katastrophaler Unsinn ist. Andere
Autoren, vor allem Max von Laue
(deutscher Physiker, 1879–1960), haben
dann nach Minkowskis Tod im Januar
1909 diesen Unsinn weitergebildet.
Karl Brinkmann schreibt in seinem
Buch: „Zu Zeit und Raum – Gegen
die Relativitätstheorie” (Berchmanns
Verlag, München 1984):
„Einstein selbst hat in einem Brief an seinen
Freund Solovine aus dem Jahre 1949
(veröffentlicht unter „Lettres à Maurice
Solovine”, Paris 1956, S. 94) ein bemerkenswertes
Eingeständnis gemacht, indem
er schrieb: „…Sie stellen es sich so
vor, dass ich mit stiller Befriedigung auf
ein Lebenswerk zurückschaue. Aber es ist
ganz anders von der Nähe gesehen. Da ist
kein einziger Begriff, von dem ich überzeugt
wäre, dass er standhalten wird, und
ich fühle mich unsicher, ob ich überhaupt
auf dem rechten Wege bin…” – Diese Äußerung
Einsteins ist sicher nicht allein als
bloße Bescheidenheit zu beurteilen, sondern
mehr als ein kritisches wie ehrliches
Bekenntnis zur Möglichkeit der Unrichtigkeit
seiner Lehre. Für die Zeit- und
Raumlehre – und nur um sie geht es – hat
sich die Unrichtigkeit erwiesen.“
Wie sagte doch der bekannte Wissenschaftskritiker
Ernst Kammerer so
treffend? „Weit eher als physikalische
Experimente hätte eine juristische Untersuchung
den ‚Wahrheitsgehalt‘ der Relativitätstheorie
offen legen können.”13
Ekkehard
Friebe wurde
1927 in Hannover
geboren und
legte - nach
Rückkehr aus
amerikanischer
Kriegsgefangenschaft
- im Jahre 1953 an der
Technischen Hochschule Hannover
sein Diplomexamen im Bereich
Elektrotechnik ab. Anschließend
war er fast 10 Jahre in der Industrie
als Entwicklungsingenieur tätig. Im
Jahre 1963 wurde er vom Deutschen
Patentamt München als Patentprüfer
bestellt. Seit 1979 befasst er sich
nebenberuflich intensiv mit den
Grundlagen der Physik und hat hierzu
zahlreiche Vorträge gehalten und
Veröffentlichungen herausgebracht. Seit
seiner Pensionierung im Frühjahr 1989
gilt dieser Thematik eine weiter vertiefte
Aufmerksamkeit.
(eigentlich James
Clerk; * 13. Juni
1831–† 5. November
1879), schottischer
Physiker.
(* 22. Juni 1864
–† 12. Januar
1909), deutscher
Mathematiker
und Physiker.
(* 20. Juli 1876–
† 12. November
1944), deutscher
Mathematiker.
(* 9. Oktober 1879–
† 24. April 1960),
deutscher Physiker.
(* 5. Dezember
1868–† 26. April
1951), deutscher
Mathematiker und
theoretischer Physiker.
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1 Einstein, Albert (1905): „Zur
Elektrodynamik bewegter Körper”,
Ann. der Physik Bd. 17, S. 891–921
2 Einstein, Albert (1905): „Ist
die Trägheit eines Körpers von seinem
Energieinhalt abhängig?”, Ann.
d. Ph. Bd. 18, S. 639–641
3 Gerteis, Martel (1982):
„Zeit-Relativität: In zwei Zügen schachmatt?”,
Schweizerische Techn.
Zeitschr. 1982, Nr. 1, S. 4, 5 und 7
4 Gerteis, Martel (1982): „Zeit-
Relativität: Kritik unter Beschuss”,
Schweizerische Techn. Zeitschr.
1982, Nr. 12, S. 14–15
5 Gulati, S. P. and Gulati, S.
(1982): „A Big Howler– Einstein's
Theory of Special Relativity”, Delta
Publications, 7305, Aram Nagar,
New Delhi – 110055, India 1982
6 Pagels, Kurt (1985):
„Mathematische Kritik der speziellen
Relativitätstheorie”, Verlag
Rolf Kugler, CH – 6317 Oberwil b.
Zug, Schweiz
7 Mettenheim, Christoph v.
(2004): „Albert Einstein oder Der
Irrtum eines Jahrhunderts”
8 Trbuhovic-Gjuric, D. (1983):
„Im Schatten Albert Einsteins –
Das tragische Leben der Mileva
Einstein-Maric”, 3. Auflage, Bern –
Stuttgart
9 Zitat nach Eckert, M /
Pricha, W., 1984, Zeitschrift
„Phys. Bl.", Bd. 40, Nr. 2, S.
29/30: „Die ersten Briefe Albert
Einsteins an Arnold Sommerfeld
– Erstveröffentlichung von bisher
unbeachteten Briefen"
10 a. „Zur Theorie der
Lichterzeugung und
Lichtabsorption”, Ann. d. Ph. Bd.
20, S. 199–206 (1906);
b. „Das Prinzip von der
Erhaltung der Schwerpunktsbewegung
und die
Trägheit der Energie”,
Ann. d. Ph. Bd. 20, S. 627–633
(1906);
c. „Über eine Methode zur
Bestimmung des Verhältnisses
der transversalen und longitudinalen
Masse des Elektrons”,
Ann. d. Ph. Bd. 21, S. 583–586
(1906);
d. „Die Plancksche Theorie der
Strahlung und die Theorie der
spezifischen Wärme”, Ann. d.
Ph. Bd. 22, S 180–190 und 800
(1907);
e. „Über die vom Relativitätsprinzip
geforderte Trägheit der
Energie”, Ann. d. Ph. Bd. 23, S.
371–384 (1907);
f. „Über die elektromagnetischen
Grundgleichungen für
bewegte Körper” mit J. LAUB,
Ann. D. Ph. Bd. 26, S. 532–540
und Bd. 27, S. 232 (1908);
g. „Über die im elektromagnetischen
Felde auf ruhende
Körper ausgeübten ponderomotorischen
Kräfte” mit J. LAUB, Ann.
d. Ph. Bd.26, S. 541–550 (1908);
h. Einstein, Albert: „Zum
gegenwärtigen Stande des
Strahlungsproblems”, Phys.
Zeitschr. Bd. 10, S. 185–193
(1909)
11 Phys. Zeitschr. Bd. 10, S.
817–825 (1909)
12 Dr. Joachim Meyer (1968):
„Zur Elektrodynamik bewegter
Körper”; Dr. Joachim Meyer
(1985): „Was haben Tycho und
Albert miteinander gemein?";
Günther Wehr (1980):
„Neue Relativitätstheorie"; Rudolf
Nedved (1979): „Classical Theory
of Relativity”
13 Zitat aus dem Buch
von Ernst Kammerer,
(1961): „Die Beurteilung der
Lichtgeschwindigkeit", Seite 76
14 Pagels, s. o., S. 9–34
15 Pagels, s. o., S. 11–12
16 Albert Einstein „Über
die spezielle und allgemeine
Relativitätstheorie
(Gemeinverständlich)“, Verlag
Vieweg & Sohn Braunschweig.
21. Ausgabe, 1969, S. 91–96
17 Pagels, s. o., S. 15
18 Pagels, s. o., S. 17–26
19 Pagels, s. o., S. 19
20 Pagels, s. o., S. 20
21 Christoph von Mettenheim,
„Albert Einstein oder der Irrtum
eines Jahrhunderts”, 2004,
pdf-Datei, http://www.christoph.
mettenheim.de/buch.htm