Einsteins Irrtümer

Einsteins Irrtümer – Die wahren Hintergründe Wie sehr Einstein sich geirrt hat, stellten bereits sehr viele raum&zeit-Beiträge dar. Rätselhaft ist jedoch bis heute, ob Einstein seine Fehler später nicht selbst bemerkt hat und vor allem, warum die klassische Physik bis heute an ihnen festhält. Ekkehard Friebe liefert hierzu spannende Erklärungen.

Dipl.-Ing. Ekkehard Friebe - raum&zeit 144/2006

In seiner Veröffentlichung „Zur Elektrodynamik bewegter Körper“ von 19051 definierte Albert Einstein zwei Prinzipien, die er aus damals bekannten Experimenten folgerte: „1. Die Gesetze, nach denen sich die Zustände der physikalischen Systeme ändern, sind unabhängig davon, auf welches von zwei relativ zueinander in gleichförmiger Translationsbewegung befindlichen Koordinatensystemen diese Zustandsänderungen bezogen werden. 2. Jeder Lichtstrahl bewegt sich im “ruhenden” Koordinatensystem mit der bestimmten Geschwindigkeit v, unabhängig davon, ob dieser Lichtstrahl von einem ruhenden oder bewegten Körper emittiert ist. Hierbei ist Geschwindigkeit = Lichtweg/Zeitdauer, wobei „Zeitdauer” im Sinne der Definition des § 1 aufzufassen ist.“ 2 Diese Prinzipien wurden seither vielfach durch Experimente bestätigt. Allerdings enthielten die Berechnungen in dieser Veröffentlichung Albert Einsteins1 mehrere mathematische Fehler, wie Martel Gerteis3, 4, S. P. und S. Gulati5, Kurt Pagels6 und Christoph von Mettenheim7 nachgewiesen haben. Wie konnte Einstein sich so irren und warum wurden diese Irrtümer nie in der klassischen Physik diskutiert? Eine erste interessante Frage ist hier, ob diese mathematischen Berechnungen von Einstein selbst stammen. Es gibt Indizien dafür, dass sie zumindest teilweise von seiner damaligen Ehefrau Mileva Maric durchgeführt wurden8, die im Gegensatz zu Einstein eine sehr gute mathematische Ausbildung besaß. Es ist zu vermuten, dass Mileva Maric das zweite Prinzip Einsteins missverstanden hat. Denn dieses zweite Prinzip lässt in der Tat mehrere Deutungen zu. Das Ergebnis der vorgelegten, fehlerhaften Rechnungen jedoch erlaubt nur eine Interpretation: „Jeder Lichtstrahl bewegt sich in Bezug auf alle, relativ zueinander in gleichförmiger Translationsbewegung befindliche Koordinatensysteme mit einer Geschwindigkeit vom absoluten Betrage v“ (so genannte “Absolute Konstanz der Lichtgeschwindigkeit”).

Einsteins Einsichten

Nobelpreis als Schweigegeld

Denk- und Rechenfehler eines Jahrhundertgenies

Mathematische Phantastereien

Der Autor

James Clerk Maxwell

Hermann Minkowski

Otto Blumenthal

Max von Laue

Arnold Johannes Wilhelm Sommerfeld

Literatur und Fußnoten

Bibliothek: Einstein

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