Deutsche U-Boote in Israel

Deutsche Industrie unterstützt die heikle Aufrüstung in der Konfliktregion Nahost.

Israel bekommt das letzte von 3 U-Booten geliefert. Gebaut werden die Boote von der Howaldtswerke-Deutsche Werft in Kiel, einer Tochter des ThyssenKrupp-Konzerns. Zudem sind die aus Deutschland produzierten Boote mit einer Aubschussvorichtung für 2 Atomare Sprengköpfe ausgestattet. Mit diesem neuartigen hydraulischen Ausstoßsystem ist es möglich eine Reichweite von 1500 Kilometer mit einem 200 Kilo schweren Sprengkopf zu erreichen. Israel bestätigte den Besitz von Atomwaffen nie offiziell. Das Stockholmer Forschungsinstitut gibt in seinem Jahrbuch zur Rüstung und Abrüstung 2012 an, dass Israel über 80 nuklear Sprengköpfe verfügt. Die Bundesregierung beharre bis heute darauf, nichts über die Ausrüstung von Atomwaffen zu wissen. Dem Spiegel gegenüber hätten hochrangige Beamte nun erklärt, sie seien schon immer davon ausgegangen, dass Israel auf dem U-Booten Nuklearwaffen stationieren werde. Der deutsche Literaturnobelpreisträger Günter Grass hatte Anfang April mit seinem Gedicht "Was gesagt werden muss" für heftige Diskussionen gesorgt. Darin schrieb er, Israel dürfe keine deutschen U-Boote mehr bekommen. Israel bedrohe den Weltfrieden und könne mit einem Erstschlag das iranische Volk auslöschen. Israel verbietet seitdem Grass die Einreise.

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