Sanfte Hilfe bei Down-Syndrom

Forschungsprojekt Körbler-Methode

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Wie viel Potenzial in alternativen Methoden oft noch entdeckt werden kann, zeigt Barbara Heinrichs Praxisbericht. Die Gesundheitsberaterin setzte die Körbler-Methode sehr erfolgreich bei einem Kind mit Down-Syndrom ein. Neben der klassischen Anwendung der Körbler-Zeichen unterstützte ...
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Sanfte Hilfe bei Down-Syndrom
Von Barbara Heinrich, Sinsheim – raum&zeit Ausgabe 170/2011

Wie viel Potenzial in alternativen Methoden oft noch entdeckt werden kann, zeigt Barbara Heinrichs Praxisbericht. Die Gesundheitsberaterin setzte die Körbler-Methode sehr erfolgreich bei einem Kind mit Down-Syndrom ein. Neben der klassischen Anwendung der Körbler-Zeichen unterstützte insbesondere der Einsatz der energetisierten Körblerschen Baumblüten Essenzen die emotionale, geistige und körperliche Entwicklung der Kinder. Hier ein eindrucksvolles Fallbeispiel.

Erste Begegnungen

Mein erster Kontakt mit Kindern, die mit dem Down-Syndrom geboren wurden, fand während meines Studiums der Sportwissenschaften 1982 in Heidelberg statt. Mich beeindruckte schon damals die Herzlichkeit dieser Kinder, ihre Freude, ihr Lachen. Wir hatten dort Sportunterricht im Rahmen des Studienzweiges „Behindertensport“.
Ich lernte hier die leichteren Grade der geistigen und körperlichen Behinderung kennen. Es blieb bei dieser ersten Begegnung, bis mich im vergangenen Jahr eine Mutter anrief, die mit ihrer fünfjährigen Tochter zu mir kommen wollte.

Down Syndrom

Als Down-Syndrom bezeichnet man eine spezielle Genommutation beim Menschen, bei der das gesamte Chromosom 21 oder Teile davon dreifach vorliegen. Daher lautet eine weitere übliche Bezeichnung Trisomie 21. Durch diese Besonderheit weisen Zellen von Menschen mit Down-Syndrom 47 Chromosomen auf, im Gegensatz zu 46 beim gesunden Menschen. Da es verschiedene Formen der Trisomie 21 gibt, sind die klinischen Symptome äußerst unterschiedlich, typisch ist jedoch eine Muskelschwäche, ein verlangsamtes Wachstum, häufig Herzfehler, Darmfehlbildungen, Seh- und Hörstörungen, Sprachentwicklungsstörungen sowie Störungen in der motorischen Entwicklung, oft auch eine geistige Behinderung. Als weitere Auffälligkeiten zeigen sich oft: ein rundes Gesicht mit flachem Profil, leicht schräg aufwärts gerichtete Augen, schmale Hautfalten zwischen den inneren Augenwinkeln und dem Nasenrücken, eine „Vierfingerfurche“ in der Handfläche.

Trisomie 21 (Alle Grafiken: © Alfred Czarnetzki, Nikolaus Blin und Carsten M. Pusch)

Der britische Neurologe und Apotheker John Langdon-Down beschrieb das nach ihm benannte Down-Syndrom erstmals 1886. Früher wurde es Mongoloismus genannt, weil es durch die rundliche Gesichtsform und die mandelförmigen Augen an die Mongolen erinnerte. Heute gilt diese Bezeichnung jedoch als diskriminierend und wird nicht mehr verwendet. 1959 erkannte der französische Genetiker Jerome Lejeune die genetische Ursache des Syndroms. Es gibt Hinweise, dass es diese Genommutation schon immer gab. Der bislang früheste Nachweis gelang den Humanbiologen Alfred Czarnetzki, Nikolaus Blin und Carsten M. Pusch. Sie wiesen am Skelett einer vor ca. 2 550 Jahren verstorbenen Frau die typischen Symptome nach.

Links: Schädel einer Person mit Down Syndrom (von oben und von vorne)

Unten: seitliches Diagramm des Schädels eines Menschen mit Down-Syndrom (grau), welches einen gesunden Schädel überlagert. Gezeigt werden fünf Schlüssel-Merkmale, die dazu benutzt werden, die normale Formgebung (graue Punkte) von der des Down-Syndroms zu unterscheiden.

Die älteste überlieferte Darstellung eines Menschen mit Trisomie 21 stammt aus dem Jahr 1505 in Form einer Zeichnung auf einem Altarflügel in Aachen. In Deutschland werden jedes Jahr ca. 1 500 Kinder mit Down-Syndrom geboren. 

(Oben) John Langdon Haydon Langdon-Down (1828–1896), britischer Apotheker und Arzt mit dem Fachgebiet Neurologie

Madonna und Kind (Andrea Mantegna 1431–1506)

Lernschwächen und die Körbler Methode

Ich arbeite unter anderem mit Kindern, bei denen Lernschwächen diagnostiziert wurden wie Lese-/Rechen-/Schreibschwäche, Konzentrations- und Koordinations-, Aufnahme- und Verarbeitungsschwäche oder Hyperaktivität. Diesen Lernschwächen liegen meistens Entwicklungsverzögerungen zugrunde, wobei die Hirnhälften oder diverse Hirnzentren noch nicht richtig miteinander verbunden sind. Der Entwicklungsstand dieser Kinder kann große Unterschiede aufweisen. So ist beispielsweise ein Kind real 7 Jahre alt, körperlich 6 Jahre, emotional 1 Jahr und mental 2 Jahre alt. 
Dies lässt sich mit verschiedenen Verfahren der Körbler-Technik austesten und danach können mentale Programme erstellt werden, um die Ursachen der Verzögerung auszugleichen und dadurch die Altersunterschiede allmählich an das biologische Alter anzupassen. Bei diesen „Um- und Neu“-Programmierungen spielen die Körblerschen Baumblüten Essenzen eine herausragende Rolle. Sie unterstützen die Fähigkeit der verschiedenen Hirnzentren, sich miteinander zu vernetzen und auszugleichen, um so die verborgenen Fähigkeiten des Kindes ans Tageslicht zu holen und nutzbar zu machen. Es ist immer wieder faszinierend, wie sich unterstützt durch energetische Maßnahmen vorhandene Schwächen innerhalb von oft nur wenigen Wochen verbessern oder allmählich verschwinden.

Durch das von mir geleitete Forschungsprojekt „C4-Verreibung der Körblerschen Baumblüten“ arbeite ich daran, ein noch wesentlich größeres Einsatzgebiet der Baumblüten zu erschließen und vor allem auch die energetischen Verbindungen im Meridiansystem bis hin zu den Urmeridianen in ihrer Bedeutung besser verstehen zu lernen.

Die Chromosomenveränderung bei Kindern mit Down-Syndrom führt zu unterschiedlichen Beeinflussungen der körperlichen und geistigen Entwicklung. Charakteristisch ist dabei, dass sich die Kinder insgesamt wesentlich langsamer entwickeln. Viele Kinder können relativ gut und normal lesen, sprechen und schreiben lernen und auch die motorischen Fähigkeiten lassen sich gut fördern. Die sozialen und emotionalen Fähigkeiten sind in der Regel sehr gut ausgeprägt. Entwicklung bedeutet für mich, dass ich meine mir eigenen Potenziale zum Leben erwecken und nutzen kann und dabei ist es unbedeutend, ob ein Mensch behindert ist oder nicht. Wichtig ist die Förderung der Fähigkeiten und Fertigkeiten und zwar so lange, bis das individuelle Optimum erreicht ist. Mit dieser Einstellung habe ich mich dann auch an die Förderung meiner kleinen Klienten gemacht.

Die Geschichte von Lara und ihrer Mutter

Das Mädchen Lara (Name von der Redaktion geändert) wurde per Kaiserschnitt geboren und hatte einen schweren Herzfehler, der sofort operiert werden musste. Hinzu kam ein Reflux (Gastroösophagealer Reflux, Rückfluss vom Magen in die Speiseröhre), sodass zur Ernährung eine Bauchdeckensonde gelegt wurde. Der Reflux konnte dank einer speziellen bewegungstherapeutischen Behandlung nach Vojta behoben werden. In der Folge wurde versucht, Lara von der Sonde zu entwöhnen, was sie jedoch mit heftigen Autoaggressionen beantwortete. Die Sonde trägt sie bis heute. Dieses autoaggressive Verhalten besserte sich mit der Zeit, wurde allerdings nach einer notwendig gewordenen HNO-Operation „chronisch“. In der Folge war Lara nicht nur sich selbst, sondern auch anderen gegenüber äußerst aggressiv. Sie griff nach den Haaren und nach Hautstellen, hielt sie fest umklammert und ließ oft erst nach Minuten wieder los. Auch sich selbst riss sie immer wieder büschelweise Haare aus, ihr Kontakt zu ihrer Umwelt war daher für alle Beteiligten äußert schmerzhaft.

Unsere Zusammenarbeit begann im Mai 2010. Lara war fünf Jahre alt, konnte nur sitzen oder liegen und war nicht in der Lage, sich selbst aus dem Liegen ins Sitzen aufzurichten, obwohl sie durch Ergotherapie und viele andere Therapieformen Unterstützung für die Entwicklung ihrer Motorik gehabt hatte. Anlass des ersten Besuches war aber vor allem das Thema Auto- und Fremdaggression. Neben verschiedener Narbenstörfelder, die ich nach der Körbler-Methode mit geometrischen Zeichen energetisch entstörte, testete ich mittels Universalrute für das Mädchen und seine Mutter jeweils eine Körblersche Baumblüte aus. Dabei stellte sich die Essenz des Blasenstrauchs als vorrangig heraus, den ich auch schon bei anderen Behinderten ausgetestet un eingesetzt hatte. Nach meiner bisherigen Erfahrung ist es nach Einsatz dieser Blütenessenz immer zu einer Verbesserung der Motorik gekommen. Die Testung ergab, dass die Essenz auf die Mitte des Kopfes vom Haaransatz im Nacken bis zum Haaransatz an der Stirn eingerieben werden sollte. Damit wird ein Teil des Urmeridians „Leitbahn der Steuerung“, der Körblerschen Psychomeridian und der Körblersche Organmeridian, die Selbstwiederholung der Wirbelsäule am Schädel stimuliert. Zudem sollten noch die Körblerschen Ausgleichszonen an beiden Handgelenken mit der Essenz eingerieben werden.

Zweite Begegnung im Juni 2010

Das autoaggressive Verhalten war zu diesem Zeitpunkt unverändert, aber ich erkannte in Laras Verhalten nun, dass sie sich wie ein kleines Äffchen verhält, das sich im Klammergriff an der Mutter festhält. Außerdem hatte ich bei diesem Treffen deutlich den Eindruck, dass die Sonde an der Bauchdecke von Lara für das Kind eine Art Nabelschnur darstellt, von der sie sich nicht trennen kann und will. Dies erschien mir als ein Hinweis darauf, dass Teile ihrer Seele den Weg in die Welt noch nicht angetreten haben. Trotzdem berichtete mir die Mutter, dass sie nun langsam einen besseren Kontakt zu ihrer Tochter aufbauen könne. Positiv zu vermerken war, dass Lara sich nun selbstständig aus dem Liegen zum Sitzen aufrichten konnte, allerdings – zur Verwunderung der Mutter – genau über die Körperseite, die nie geübt wurde. Zu dieser Zeit empfahl ich der Mutter, die ausgetestete Essenz nun durch Fächelbewegungen in der Aura ihrer Tochter zu verteilen.

Zur Dokumentation meiner Arbeit interviewte ich die Mutter immer wieder zwischendurch, hier einige Auszüge zum Stand der Dinge im Juli 2010:

Frage: „Wie haben Sie die Arbeit mit den Essenzen erlebt?“

Mutter: „Anfänglich musste ich erstmal akzeptieren, dass es so etwas wie eine Aura überhaupt gibt. Ich bin von Beruf Krankenschwester, also klassisch schulmedizinisch ausgebildet. Aber ich habe, nach Ihren Vorgaben, die Essenz in die Luft rund um meine Tochter gefächelt und schon nach ein paar Tagen wurde das für mich zum täglichen Ritual. Da Lara dabei immer sehr aufmerksam war und auch sehr schnell mitgewedelt hat, sobald ich das Fläschchen in die Hand nahm, war für mich der Bann gebrochen. Lara hat mir dabei geholfen, einfach ganz offen zu sein und nichts verstehen zu wollen. Ich hatte auch keinerlei Erwartungen und dachte nur, ich probier‘ es mal aus, schaden kann es ja nicht.“

„Wurden Ihre eigenen Beobachtungen auch im Außen bestätigt?“

„Die emotionalen und körperlichen Fortschritte von Lara sind von vielen Bekannten mit Erstaunen wahrgenommen worden, auch von denen, die nichts von der Energieberatung wussten. Die Bekannten, die ein Weltbild ohne feinstoffliche Energien haben, meinten, Laras Entwicklung wäre auch so gekommen, die Energieberatung hätte damit nichts zu tun. Aber ich konnte und kann damit gut umgehen, es macht mir nichts aus.“ 

Dritter Termin Juli 2010

Bis zu diesem Zeitpunkt wurde die Körblersche Essenz Blasenstrauch weiterhin in die Aura gefächelt. Lara war nun wesentlich umgänglicher geworden, obwohl sie weiterhin andere und sich selbst an den Haaren zog. Die Bewegungskoordination hatte weitere Fortschritte gemacht und die Mutter berichtete, dass Lara nun richtig zuhört, wenn sie mit ihr spricht und auch zunehmend mehr darauf reagiert.

Ich testete nun energetisch den Entwicklungsstand aus. Lara war, was das Greifen (Haare ziehen) anging, momentan neun Monate alt, der allgemeine Entwicklungsstand entsprach dem einer Zweijährigen. Das passte gut zu dem Bild der Entwicklungsverzögerung bei Down-Syndrom, obwohl ich in meiner Arbeit immer wieder feststelle, dass diese energetischen Testungen auch bei normalen Kindern und Erwachsenen manchmal gehörige Defizite ans Tageslicht bringen, was in mir die Frage aufkommen lässt, was ist behindert und was nicht? 

Thema Geburt und Kaiserschnitt

Da Lara per Kaiserschnitt zur Welt gekommen war und ich aus unserer Forschungsarbeit über die Essenz der japanischen Scheinquitte weiß, dass diese Blütenessenz den Prozess der emotionalen Bindung zwischen Mutter und Kind unterstützt, habe ich eine Testreihe entwickelt, bei der ich unter anderem die emotionale Bindungsfähigkeit teste. Hier zeigte sich nun, dass Mutter und Kind unter der Kaiserschnittgeburt gelitten hatten und ich setze für beide eine C4-Essenz der Scheinquitte ein. Als Körblersche Eessenz kam für Lara noch die Stieleiche hinzu, die ausgleichend und koordinierend wirken soll und ein wichtiges Mittel bei der Bearbeitung der Geburtsenergien im Mutterleib ist. Außerdem ist sie ein unterstützendes Mittel für die Grobmotorik, also dafür, dass etwas in Bewegung kommen und zielgerichtet angesteuert werden kann. Mittelfristiges Ziel war, Lara auf allen Ebenen auf den Entwicklungsstand einer Zweijährigen zu bringen. Damit habe ich beide in eine Pause entlassen und wir vereinbarten für September einen neuen Termin.

Viertes Treffen im September 2010

Frage an die Mutter: „Wie hat sich Ihr Verhältnis zu Lara verändert?“

Mutter: „Vor der Energieberatung war mein Verhältnis zu Lara oft angespannt, denn sobald ich sie auf den Arm genommen habe, zog sie an meinen Haaren, kniff oder kratzte mich. Seit der Arbeit mit den Essenzen hat sich Lara immer mehr entspannt. Jetzt kann ich sie auf den Arm nehmen und sie drücken und mit ihr schmusen. Sie streichelt mich und spielt mit meinen Haaren. Ich muss nicht mehr jedesmal Angst vor den Schmerzen haben, wenn ich sie halte.“ 

„Wie hat sich das Verhältnis von Lara zu den übrigen Familienmitgliedern verändert?“  

„Zu Beginn war Lara auch zu allen anderen aggressiv. Besonders zu ihrer kleinen Schwester war sie sehr rabiat, die dadurch immer wieder viele Haare verloren hatte. Auch ihr Vater hatte ständig Kratzer im Gesicht und seine Brille flog immer wieder in hohem Bogen durchs Zimmer. Mit ihrem großen Bruder (14 Jahre) hatte sie wenig Kontakt, da er sie meidete, weil er ihr nicht traute. Jetzt sind alle liebevoller zueinander geworden. Die kleine Schwester kann Lara seitdem endlich mal drücken und mit ihr schmusen. Gerade dieser Kontakt hat sich unglaublich verändert, was mich tief berührt hat.“ 

„Wie hat sich Lara gegenüber Fremden verändert?“

„Was sehr auffällt ist, dass Lara gegenüber Fremden wenig bis gar keine Scheu mehr zeigt. Wenn ich sie auf dem Arm habe, zeigt sie deutlich, zu wem sie auch auf den Arm will. Das macht sie auch gegenüber völlig fremden Personen. Früher ging Lara nie zu anderen auf den Arm und wenn, dann zog sie ihnen sofort an den Haaren.“

Fazit: Die Zusammenführung der verschiedenen Entwicklungsstände von Lara hatte zu erstaunlichen Ergebnissen geführt. Der Entwicklungsstand des Greifens hatte sich von neun Monaten auf eineinhalb Jahre erhöht und erreichte Ende September drei Jahre. Man sah das deutlich, weil Lara, selbst wenn sie in die Haare griff, gleich wieder losließ. Sie hörte nun auch auf das deutliche NEIN der Mutter. Aus dem Greifreflex ist eine kontrollierte Handbewegung geworden. Die Essenz der Stieleiche hat in diesem Fall ganze Arbeit geleistet, ist sie doch für die Unterstützung der Koordination von Armen und Beinen verantwortlich. Eine weitere kleine Sensation: Lara konnte sich auf einmal in ihrem Bett hochziehen und steht seitdem selbstständig. Die Eltern trauten ihren Augen kaum, als sie sie zum ersten Mal stehend in ihrem Bettchen vorfanden. 

Die emotionale Bindungsfähigkeit hatte sich bei Mutter und Kind auf 100 Prozent hochreguliert und Lara zeigte sich viel kontaktfreudiger und weicher. Auch die Kontaktaufnahme zu anderen Kindern, Erwachsenen oder Gegenständen verbesserte sich stetig. Am Erstaunlichsten war jedoch zu beobachten, dass die Zusammenführung der Entwicklungsstände auch dazu geführt hatte, dass eine altersentsprechende Ich-Bildung eingesetzt hatte. Die Ich-Bildung ist bei „normalen“ Kindern zwischen dem zweiten und dritten Lebensjahr abgeschlossen, Lara war dementsprechend nun in ihrer Entwicklung insgesamt auf dem Stand einer Dreijährigen. Auf die Frage: „Wo ist Lara?“ klopfte sie sich auf die Brust und sagte deutlich „Lara!

Die Selbst- und Fremdwahrnehmung hatte sich ausgebildet, wie sie sich auch bei normalen Kindern in diesem Alter ausbildet, somit konnte nun mit einer gezielteren Kommunikation begonnen werden. Sie antwortete mit „Ja“ und signalisierte ihr „Nein“ manchmal durch Kopfbewegungen. Hier überwog jedoch noch ihr altes Muster: „Wenn ich etwas nicht will, dann ziehe ich mir an den Haaren oder schlage mich am Kopf.

Als weiteren Schritt setzte ich zu diesem Zeitpunkt die Baumhasel-Essenz als Kommunikationsblüte ein. Die Baumhasel unterstützt allgemein die Entgiftung – so erfuhren wir das bei ihrer C4-Verreibung. Auf der mentalen Ebene balanciert sie ein Ungleichgewicht von Zuviel und Zuwenig und arbeitet an der Kontaktfähigkeit zwischen Innen und Außen. Sie „reinigt“ das Blut, unser Wesen, sodass die Eigenakzeptanz gestärkt wird und Fremdes, wenn es uns überrollen will, abgewehrt wird.

Vorläufig letztes Treffen Oktober 2010

Die Kontaktfähigkeit hatte sich noch weiter verbessert. Lara zeigte sich körperlich aktiv und unternahm bereits die ersten Versuche, einen Schritt nach vorne zu machen. Die Beine wurden schon konkret als Hilfe eingesetzt, um sich umzudrehen oder einen Gegenstand im Zimmer zu erreichen. Die Feinmotorik war deutlich differenzierter ausgebildet, sie versuchte Dinge hinzustellen oder umzustellen. Das rechte Auge ging nicht mehr so oft „weg“, das heißt, dass die Augenmuskeln das Auge besser halten konnten. Sie artikulierte und tönte anders.

Jetzt wurde mit der Essenz Johanniskrautgehölz an der Verbesserung der Gefühlssicherheit gearbeitet. Die Energetik dieser Blüte soll darin unterstützen, sicherer im Umgang mit einem Gegenüber zu werden: Wer passt zu mir, wer nicht, wem kann ich trauen, wem nicht usw. Dazu wird das Johanniskrautgehölz in die Aura um das Gürtelgefäß eingefächelt. Das Gürtelgefäß ist ein Urmeridian und dient dem allgemeinen Energieausgleich der Mitte und soll den Ausgleich zwischen oben und unten unterstützen. Seit dieser Anwendung ist Laras Stand noch fester geworden und sie geht nun selbstständig am Gitter ein paar Schritte. Zudem hat sie zu ihrem Opa nun ein ganz herzliches Verhältnis aufbauen können. Erstmals trägt sie nun ihre Brille, anscheinend findet sie es gut, klarer zu sehen, was um sie herum geschieht, da sie nun in der Lage ist, auf das Außen ihrem Alter gemäß adäquat zu reagieren.

Als letzte Frage richtete ich an die Mutter: „Wie haben Sie die Wirkung der Essenzen auf sich selbst empfunden?“

Ihre Antwort: „Ich konnte klar erkennen, dass sich durch meine eigene Arbeit mit den Essenzen der Kontakt zu Lara verbessert hat und ich ihr beziehungsweise wir uns gegenseitig helfen können, uns besser zu verstehen.“

Abschließend ist festzustellen, dass die Arbeit mit Lara natürlich noch lange nicht beendet ist, aber ich bin überzeugt, dass sie eines Tages laufen kann und sich auch sonst noch vieles bei ihr verbessern wird. Für mich war dieses kleine Mädchen eine tolle Erfahrung, wobei wohl am hilfreichsten war, dass alle Beteiligten keinerlei Erwartungen hatten, sondern sich neugierig auf den Weg gemacht haben, um das Wunder der Selbstregulation zu erfahren. Mehr und mehr erscheint mir die Arbeit mit den Körblerschen Baumblüten Essenzen eine wertvolle Unterstützung in der Frühförderung zu sein und sollte innerhalb der gängigen Therapieformen für Behinderte wie Ergotherapie, Musiktherapie, Logopädie usw. einen festen Platz einnehmen. Denn alles unterstützt sich gegenseitig. Die diesjährigen C4-Verreibungen und die daraus resultierenden Erkenntnisse über den Anwendungsbereich der Baumblüten haben mir zudem geholfen, die Entwicklung von Lara besser verstehen und sie adäquat auf ihrem Weg begleiten zu können. An dieser Stelle auch ein Dank an alle, die mit mir die Blüten verrieben haben und noch verreiben werden.

Die Autorin

Barbara Heinrich, geb. 1961, begann sich nach ihrem Sportstudium näher mit Gesundheitsfragen zu befassen. Nachdem sie mehrere Jahre bei der DAK als Gesundheitsberaterin gearbeitet hatte, absolvierte sie 2000 die Lebens-Energie-Berater nach Körbler LEB® -Ausbildung und machte sich danach mit einer Beraterpraxis selbstständig. Neben der beratenden Tätigkeit widmet sie sich seit etwa zwei Jahren intensiv der Forschung in Projekten zur Neue Homöopathie nach Körbler® und der C4-Homöopathie nach Witold Ehrler. Sie hält auch LEB®/NH Basiskurse ab.

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