Säure und Base im Dienst des Körpers

Aktivierter und abgereicherter Wasserstoff

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Die Säure-Basen-Balance ist wohl das wichtigste Gleichgewichtssystem lebender Organismen. Während saure Hydrogen-Ionen (H+) unerwünschte Mikroben abtöten, sorgen die basischen Hydroxid-Ionen (OH-) für eine regenerierende Umgebung, die aufbauende Mikroorganismen nährt....
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Säure und Base im Dienst des Körpers
Von Hendrik Hannes, Hambrücken – raum&zeit Newsletter 178/2012

Die Säure-Basen-Balance ist wohl das wichtigste Gleichgewichtssystem lebender Organismen. Während saure Hydrogen-Ionen (H+) unerwünschte Mikroben abtöten, sorgen die basischen Hydroxid-Ionen (OH-) für eine regenerierende Umgebung, die aufbauende Mikroorganismen nährt.
Saure und basische Lösungen weisen Wirkeigenschaften auf, die sie zu einem universellen, preisgünstigen und effizienten Hygiene- und Gesundheitsmittel machen.

Der Nutzen der Hygienetechnologien

Dass die Menschen heute immer älter werden ist nicht vordergründig ein Zeichen ihrer gewachsenen Lebensqualität, sondern das Ergebnis eines hohen Hygienestandards. Bakterien, Viren und andere parasitäre Mikroorganismen waren in früheren Zeiten die Haupttodesursache und wirkten lebensverkürzend. Dies liegt daran, dass alle lebenden Objekte mit einem Biofilm überzogen sind, der sie in ihre mikrobiologische Umgebung integriert. Je geringer dabei der Anteil degenerativer Mikroorganismen ist, desto höher ist der Anteil der regenerativen Mikroben, welche den Organismus aufbauen und ihn gesund halten.
Bisher hat man versucht, die Hygiene mit chemischen Mitteln herzustellen, im Gesundheitsbereich versuchte man dies mit Antibiotika. Inzwischen haben sich aber auch die Mikroorganismen angepasst, indem sie Resistenzen gegen die Gifte entwickelt haben und so ist die Chemie-Industrie immer wieder am Zug, ein neues Toxin zu erfinden, gegen das die Mikroben dann erneut Resistenzen bilden usw. Ein endloser Kreislauf, der darin endet, dass der hygienische Standard nicht mehr aufrecht zu erhalten ist, ohne sich selbst mit den Hygienemaßnahmen zu vergiften.
Nun suchen Wissenschaftler nach neuen, nicht toxischen Möglichkeiten, sowohl auf der Mikro- als auch auf der Nano-Ebene. Sie experimentieren mit hoch aktiven Stoffen unterschiedlichster Oberflächengrößen ohne eine Risikoprüfung und gefährden damit die Natur sowie das Leben im Ganzen. Stellt man den Nutzen der Hygienetechnologien gegen das Risiko auf Leib und Leben, dann würde sich kein Mensch für ein solches Risiko entscheiden, noch dazu, wo es schon längst unschädliche Alternativen gibt.

Konserviertes Redox-Potential

Die Lösung kommt aus der Nano-Technologie, – doch keine Angst, es handelt sich nur um Wasserstoff. Wasser besteht aus Wasserstoff und Sauerstoff: H+ H+ O = H2O (die hoch gestellten Plus- bzw. Minuszeichen stehen für elektrische Ladungen). Das bedeutet, dass Wasser zwei Teile Hydrogen-Ione (H+) und einen Teil Sauerstoff hat, der zu den Hydroxid-Ionen (OH) führt. Wird das Wasser nun elektrochemisch getrennt, dann sammeln sich die H+-Ionen (Kationen) an der Kathode. Die OH-Ionen (Anionen) laufen zur Anode. Dieser elektrochemische Scheideprozess lässt sich weiter verfeinern, indem man mit hohen Stromstärken arbeitet und die Trennmembran mit einer speziellen Beschichtung versieht. Auf diese Weise entstehen im Wasser Mikrocluster, in denen sich das Reduktionspotential der Hydroxid-Ionen stabil über längere Zeit konservieren lässt. Zudem sind die stabilen Mikrocluster ein Schutz davor, dass das negativ geladene OH-Ion sein überschüssiges Elektron nicht sofort abgibt, wenn ein Reaktionspartner auftaucht.
Nach dieser spezifischen Wasseraufbereitung (ECA-Elektrochemische Aufspaltung) entsteht aus den H+-Ionen eine ungepufferte Säure mit einem Redox-Wert von circa 1 300 Millivolt (mV), was einem pH-Wert von etwa 2 entspricht. Das Redox-Potential der Base hingegen liegt bei etwa –800 mV bis –900 mV, was einem pHWert zwischen 8,5–9 entspricht. Beide Lösungen weisen dabei Wirkeigenschaften auf, die sie zu einem universellen Hygiene- und Gesundheitsmittel machen, wie es einfacher und effizienter nicht sein könnte. Durch eine Erweiterung der ECA-Technik ist es sogar möglich, hoch angereicherte Lösungen mit einem stabilen pH von 12 herzustellen!

Keine Nebenwirkungen

Beide Lösungen wirken primär und kausal auf den Potentialaustausch. Man kann ein übersäuertes Umfeld durch die Zufuhr von Hydroxid-Ionen wieder basisch machen und man kann umgekehrt mit den Hydrogen-Ionen ein Umfeld sauer machen. Bei dem von Jim Humble entdeckten Oxidans MMS verwendet man zum Beispiel Natriumchlorit als das Salz der Chlorsäure mit stark oxidativen Eigenschaften intra- wie auch extrazellulär. Im Gegensatz zu den meisten stofflichen Verbindungen gibt es bei den Hydrogen-Ionen keine Probleme mit den Abbauprodukten – sie werden wieder zu normalem Wasserstoff (H) und mit dem hat der Körper keine Schwierigkeiten. Bei der sauren Hydrogen-Lösung entstehen dabei zusätzlich noch freie Chlor-Ionen (CL) aus dem Abbau des zugeführten Reaktionssalzes (Natriumchlorid, NaCl). Diese freien Chlor-Ionen haben im Gegensatz zu den gebundenen keinerlei toxische Wirkung auf den Organismus. Dafür wirken sie umso stärker bei Bakterien. Das Robert Koch Institut (RKI) bescheinigte im Februar 2005 der Firma Security Wall, dass ihre Hydrogen-Ionen-Lösung binnen einer Stunde die gesamte Milzbrandsporen-Population inaktivierte.
Weitere Untersuchungen im Januar 2008 zeigten, dass Clostridium perfringens Stämme, Erreger des Gasbrands, nach Zugabe von Hydrogen-Ionen nach nur 20 Minuten restlos abgestorben waren.1 Das RKI hat nur spezifische Mikroben getestet, jedoch finden sich die gleichen Ergebnisse bei allen Tests und zu allen Erregern und Viren, die bisher von Privat und Industrie gemacht wurden. Nicht eine krankmachende Mikrobe kann diesem Protonensturm Stand halten und es können sich auch keine Resistenzen ausbilden, weil Organismen sich nicht gegen extreme äußere Einwirkungen schützen können und auch die freien Chlor-Ionen haben eine nachhaltige und durchschlagende Wirkung.
Wir sprechen hier von Ionen-Austauschprozessen, die zu einer Potentialruhe führen. Vergleichbar hiermit wäre ein Gewitter, das jeder kennt und bei dem jeder weiß, dass er keine Lebensangst haben muss. Das ändert sich jedoch, wenn man die Oberfläche mit einem extremen Protonenüberschuss (H+) anreichern würde, was bei der Hydrogen-Ionen Lösung der Fall ist. Anstatt eines Gewitters brächten die Austauschreaktionen einen gigantischen Wirbelsturm hervor, der alles mit sich nimmt, was seinen Weg kreuzt. Durch den Potentialaustausch von Elektronen und Protonen (H+) balancieren sich die Gradienten der Boden- und Luftelektrizität, so dass wieder optimale Lebensbedingungen entstehen, was es auch auf den Organismus zu übertragen gilt. Jetzt macht es Sinn, dem Körper regenerative Stoffe zum Aufbau zuzuführen, oder, metaphorisch im Bild der Ackerscholle, die Saat auszubringen.

Base – die Basis des Lebens

Bei den Hydroxid-Ionen muss der Naturvergleich anders aussehen. Die Base ist das YIN der sich entfaltenden Schöpfung und stellt daher das Substrat des Lebens dar. Es ist eine zentripetale Energie, die aus sich heraus (Abgabe des Elektrons) wirkt. Mit der Base stellt man also die Basis des Lebens her, wodurch alle Faktoren der Degeneration ihre Bindungseigenschaften verlieren, wenn man so will. Die meisten regenerativen Prozesse laufen im basischen Medium ab. Dort fühlen sich aufbauende Mikroorganismen wohl, deren Ausscheidungsprodukte die Enzyme und ihre Substrate sind, die daher nur in einem spezifischen pH-Umfeld wirken können. Aber auch heranwachsendes Leben lebt im Fruchtwasser der Plazenta und das hat einen pH von 8,5.
Diesem Umstand Rechnung tragend, referiert der renommierte Facharzt für Allgemeinmedizin, Dr. med. Rolf-Rainer Krapf, die überraschenden Wirkungen vom Basenwasser und nimmt dabei Bezug auf das Nordenau Phänomen, das Heilerfolge mit Hydroxid-Ionen bei Diabetes mellitus, Schuppenflechte, Neurodermitis, Asthma, Angina pectoris, arterieller Verschlusskrankheit, Bluthochdruck, Rückenschmerzen, sowie Schmerzen allgemein auswies!2
In Tlacote (Mexiko) pilgern täglich mehr als 20 000 Menschen zu einer Basenquelle. In Deutschland gibt es eine stark frequentierte Basenquelle in Nordenau, eine weitere in Monaro (Australien) und eine letzte bekannte in Nadana (Indien). Mit dem neuen Herstellungsverfahren ist es nun möglich, allen Menschen Zutritt zum Wasser des Lebens zu verschaffen. Und auch Tieren. Ein Untersuchungsbericht der australischen Regierung belegt, dass Schafe und Rinder, welche basisches Wasser trinken um 30–50 Prozent länger, gesünder und stressfreier leben als deren mit herkömmlichen Wasser getränkte Artgenossen. Als prominentestes Beispiel offenbarte Basketball Star Magic Johnson, dass er seine AIDS Erkrankung nur mit Basenwasser ausgeheilt hätte.
Trotz der vielen Untersuchungen zur einzigartigen Effizienz und 100 prozentigen Umweltverträglichkeit, stecken diese günstigen Alternativen in einer Blockade fest. Die einen wollen nicht glauben, dass Hygiene so einfach sein kann, die anderen wollen es nicht zulassen, dass der lukrative Hygiene-Markt nun durch Pfennig-Artikel bedient wird.
Für wenig Geld hat man das wohl stärkste Desinfektionsmittel – ohne schädliche Nebenwirkungen und ohne Umweltbelastung, das man überall einsetzen kann. Als Deo nimmt es den Geruch, im Wasserbett hält es das Wasser keimfrei, im Sanitärbereich zerstört es Kalkablagerungen und den pathogenen Biofilm in allen Leitungsrohren und als Mundspülung ist es effizient gegen Bakterien und führt bei regelmäßiger Anwendung dazu, dass das Zahnfleisch wieder nachwächst.
Der Einsatz im Lebensumfeld ist unbegrenzt. Im Februar 2012 plante das Land Nord-Rhein-Westfalen (NRW) einen Versuch, die Hydrogen-Ionen als Alternative zu Antibiotika bei der Hühnerzucht zu testen. In zuvor gemachten Kleintests war das Ergebnis bei allen Hühnern, die Hydrogen-Ionen Lösungen bekommen hatten, gleich gut: Keine Keime und Bakterien nachweisbar, die Tiere sind zwar gefangen, aber gesund, innen, wie auch außen, – ein Stressfaktor weniger!

Krankheit = Übersäuerung

Wasserstoff in all seinen Varietäten ist eben im gesamten Lebensumfeld vorhanden und weil es das einfachste und reaktionsfreudigste Atom ist, ist es auch überall in seiner positiv oder negativ geladenen Form aktiv, – auch im Organismus des Menschen. Hier ist es das Säure-Basen-Gleichgewicht, das über die Potentiale Auskunft erteilt. Alle Kranken haben eines gemeinsam: Sie sind übersäuert. Die Protonen-Potentiale sind zu hoch und da Protonen und Elektronen im kompetitiven Wettbewerb stehen, fehlt den Elektronen der Teil, den die Protonen zu viel haben.
Zu viele Protonen führen dazu, dass sich der so genannte Pischinger Raum3 verdichtet und es zu Stockungen und Starre im Fluidum des Lebens kommt. Unter dem Pischinger Raum versteht man den Raum um die Zellen im Organismus, der bei ausreichender Elektronenversorgung viskös und fließfähig ist, wodurch Toxine ausgeleitet und Nährstoffe zugeführt werden können. Eine Verdichtung dieser Matrix ist daher vergleichbar mit stehenden Wässern, die in den Gärzustand übergehen und daher überwiegend anaerobe, also degenerative Mikroorganismen hervorbringen. Diese sind weder gut noch schlecht. Sie sind notwendig, um das Aufgestaute, was nicht mehr abfließen kann, abzubauen.
So setzt sich der kompetitive Wettbewerb aus der Nano-Ebene weiter fort in der Ultra-Ebene (zum Beispiel Viren) und der Mikro-Ebene (zum Beispiel Bakterien). Im Organismus gibt es etwa 50 Mal mehr Mikroorganismen als Zellen. Diese etwa 2,5 Billiarden Mikroben lassen sich unterteilen in aerobe Mikroorganismen, die Sauerstoff umsetzen und einen regenerativen Charakter haben, und anaerobe, die Stickstoff umsetzen und einen degenerativen, abbauenden Charakter haben. Beide Spezies sind ein natürlicher Teil der menschlichen Mikroflora. Gesundheit bedeutet ihr ausgewogenes Gleichgewicht.
Bisher versuchte man das Ungleichgewicht zu Gunsten der Anaeroben dadurch zu beseitigen, indem man den Anaeroben ein Toxin verabreicht, das sie tötet. Als lebender Bestandteil des Organismus können sie sich aber den meist protonenreichen Toxinen anpassen, – sie bilden Resistenzen aus, um weiter ein Bestandteil der Organismus zu bleiben. Auf dieser Ebene kann man das Problem also nicht lösen. Die einzige nachhaltige Methode, die mikrobiellen Potentiale zu balancieren, besteht darin, die Säure-Base-Fluten wieder in gegenseitiger Potentialharmonie zu bringen, damit alles wieder in Fluss kommt.

Heilkundige Führung nötig

So einfach ist dies in der Praxis jedoch nicht. Wenn wieder Bewegung in die Starre kommt, dann wollen sich eine Unmenge an Giften gleichzeitig verabschieden, so dass es ohne ernährungsphysiologische Begleitmaßnahmen4 und heilkundige Führung zu unerwünschten Korrelationen kommen kann. Überdies findet man derzeit nur vereinzelte Heilkundige, welche mit dieser einfachen Methode effizient umgehen können. Zu den Wenigen gehört der Heilpraktiker Dieter Männl, der schon seit vielen Jahren in seinen Therapien die Wasserstoff-Duale mit großen Erfolgen einsetzt.
Dieter Männl betreibt eine Praxis für Naturheilkunde in Deidesheim (Pfalz), wo er die „Schaukel-Therapie“ schon oft mit großen und meist auch unerwarteten Ergebnissen angewendet hat. Als Dozent des Verbandes Deutscher Heilpraktiker (VDH e. V.) referiert er mehrmals jährlich über die Möglichkeiten dieser neuen Therapieform, jedoch wurde das Potential dieser Methode noch nicht ausreichend erkannt, weil sie zu weit weg von dem ist, was die Schulmedizin als richtig erachtet. Wer jedoch nicht gebunden an die Geißel des Stillstandes ist, der wird mit dieser Methode seiner Heilberufung besser gerecht werden als er glauben kann.

Der Autor

Hendrik Hannes, geboren am 9.10.1966 in München, spezialisiert auf holistische Nährstoff- und Heilkonzepte, Entwickler von kybernetischen Quanten-Nährstoffen, worüber im ehlers verlag das Buch, „Zelle gesund – Mensch gesund“ erschienen ist. Berater und Seminarleiter für Neue Homöopathie. Seit 2008 ist er Schüler der russischen Teilchenphysikerin und Cosmo Energetic Healing (CEM) Großmeisterin Marina Zaporozhtes (Emil Bagirov School) und wurde im März 2010 zum CEM-Meister initiiert.
Seminare/Praxis/Workshops: Informationen zur NH/CEM-Praxis in München sowie zu den Ausbildungen finden Sie unter: www.holisticart.eu

Literatur

Alfred Pischinger: „Das System der Grundregulation“, Haug Verlag 10. Auflage, 2004.
Dr. med. Elmau: „Der Säuren-Basen-, Wasser- und Elektrolythaushalt“, Sanum Post Nr. 21/1992, S. 2 – 15.

Fußnoten

1 Veröffentlichung der Studien auf www.hollisticart.eu
2 Vortrag Dr. med. R.-R. Krapf: „Basenwasser – Ein Lebensmittel mit überraschenden Wirkungen“
3 http://www.gesund-heilfasten.de/Pischinger-Raum-Grundregulation.html
4 Hendrik Hannes, „Wege zur Gesundheit“, BoD Verlag, 1 Aufl. 2012.

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