Wasser – die unterschätzte Gesundheitsquelle

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Wasser – etwas das so selbstverständlich ist, lässt kaum den Schluss zu, dass es die fundamentale Grundlage unserer Gesundheit ist und zwar auf der tiefsten Ebene der Gesundheitsentstehung. Kaum jemand weiß Bescheid über die Kriterien für „gutes Wasser“ un...
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Wasser – die unterschätzte Gesundheitsquelle
Von Hendrik Hannes, Aßling – raum&zeit Ausgabe 153/2008

Wasser – etwas das so selbstverständlich ist, lässt kaum den Schluss zu, dass es die fundamentale Grundlage unserer Gesundheit ist und zwar auf der tiefsten Ebene der Gesundheitsentstehung. Kaum jemand weiß Bescheid über die Kriterien für „gutes Wasser“ und dessen zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten.

Wasser macht gesund

Gesundheit entsteht immer dann, wenn der Körper aus den Daseinsgütern Wasser, Luft und Böden in naturrichtiger Art und Weise versorgt wird. Den Begriff, „naturrichtig“ hat der österreichische Naturforscher Viktor Schauberger geprägt (siehe „Die Natur will Wirbel“ in dieser Ausgabe), der neben den theoretischen Grundlagen auch eine Vielzahl von Patenten zur naturrichtigen Nutzung der Daseinsgüter entwickelt hat, die jedoch aus Unkenntnis ins Reich der Mythen und Legenden abgedriftet sind.

Dennoch ist Wasser, beziehungsweise Wasserstoff, neben Kohlenstoff der mengenmäßig dominante Faktor im Körper eines jeden Lebewesens dieses Planeten. Mehr als 80 Prozent aller Stoffwechselvorgänge finden – als Zeichen für die Entstehung allen Lebens aus dem Wasser der Ur-Ozeane – im wässrigen Medium statt und auch das Blut entspricht der Konsistenz des Meerwassers, sieht man von der Häm-Bindung des Blutplasmaglobins ab. 

Ebenso umfasst die Bandbreite resonanter elektromagnetischer Felder (1–2000 Hz) das Wellenspektrum, das im Wasser resorbierbar ist, woraus sich die Resonanzfähigkeit aller Lebenwesen zu Frequenzen aus diesem Spektrum ergibt. Es sind ELF und VLF-Wellen, die Stoffwechsel-, Denk- und Bindungsprozesse im Körper, der ja zum größten Teil aus Wasser besteht, aktivieren. Reduziert sich das körperliche Wasservolumen, so treten unter anderem elektromagnetische Resonanz-Störungen auf. Von ganz besonderer Wichtigkeit ist Wasser für das Gehirn, das sogar zu 90 Prozent aus Wasser besteht. Mehr als 70 Prozent des gesamten körperlichen Energiebedarfes entfällt auf das Gehirn, dessen Aufgabe als Überlebensorgan Nr. 1 es ist, alle Abläufe im Körper, bewusst oder unbewusst, somatisch oder vegetativ zu kontrollieren und zu koordinieren. Auch das Blut als primäres Transportsystem im Körper besteht zu 90 Prozent aus Wasser, die Zellen zu mehr als 80 Prozent. 

Betrachtet man also Wasser im besonderen Bezug auf die Gesundheit, so sind vier grundlegende Funktionen von primärer Bedeutung:

1) Lösungsmittel

„Gutes“ Wasser hat hervorragende Lösungseigenschaften. Es kann viele Elemente aus der Natur lösen durch seine besondere physikalische Konsistenz, seine kleinsten Clusterstrukturen mit elektrisch negativem Übergewicht.
Dies ist von ganz besonderer Wichtigkeit für den gesamten Stoffwechsel, vor allem dem Intrazellulärstoffwechsel. 

Der Medizinnobelpreisträger (1912) Alexis Carell stellte fest, „…dass die Zelle unsterblich wäre, wenn nicht das Wasser degenerieren würde“.

2) Informationsübertragung

Die beiden Chemie Nobelpreisträger 2003 Peter Agre und Roderick McKinnon fanden heraus, dass die gesamte Zellkommunikation nur über an Wasserstoff-Ionen gebundene Stoffe erfolgen kann. Der Austausch erfolgt über die Ionen-, beziehungsweise Wasserkanäle der Zelle (s. Abb. rechts), die über die äußere Zellmembran ins Innere führen. Innerhalb dieser Kanäle sind an den Durchgängen die spiralförmigen Proteine, die Aquaporine genannt werden. Die Pluspole der beiden Proteinspiralen treffen sich etwa in der Mitte des Durchgangs, wodurch sich ein elektrisch positiv geladenes Feld aufbaut, das ebenfalls positiv geladene Teilchen wieder abstößt, damit sichergestellt ist, dass nur leicht negativ geladenes Wasser, was darüber hinaus auch noch eine Oberflächenspannung um die 45–50 dyn (1 dyn = 1 g* cm/s2 oder 10-5N) haben muss, in die Zelle gelangen kann, was dann über die für die Zelle wichtigen Lösungseigenschaften verfügt.

3) Ab- und Antransport 

Nur Wasserstoffmoleküle können die für die Zellatmung überlebenswichtigen Elektronen in die mitochondrialen Enzymkomplexe übertragen, wodurch über Redoxreaktionen die Zellatmung initiiert wird. Über die Bedeutung von aktivem Wasserstoff (Hydrid-Ion) in Bezug auf das gesamte menschliche biochemische System hat der aus Ungarn stammende amerikanische Biochemiker und Nobelpreisträger (1937/Medizin) Albert Szent-Györgyi von Nagyrápolt umfangreiche Grundlagenforschungen hinterlassen, die teilweise Viktor Schaubergers Ausführungen entsprechen. Doch muss die Zelle neben der Elektronenzufuhr auch mit Nahrung in Form von ionisierten Mineralien wie Calcium, Magnesium, Natrium oder Kalium versorgt werden, was ebenfalls durch Wasser erfolgt. Jedoch kann nur Wasser besonderer Qualität diese Versorgungsaufgaben übernehmen, wozu auch der Abtransport von Abgängen aus dem Zellstoffwechsel gehört.

4) Antioxidation

Wasserstoff ist nicht nur das einfachste Element, sondern auch neben Kohlenstoff das am häufigsten existierende. Die regenerative, antioxidative Form des Wasserstoffs ist das Hydrid-Ion (H–) und das Hydroxid-Ion (OH–), die den Namen „Antioxidans“ auch wirklich verdienen. Im Gegensatz zu vielen hochmolekularen Antioxidantien wie zum Beispiel das Vitamin C, entstehen beim Antioxidationsvorgang durch Wasser keine schwach radikalen oder inaktiven Rückstände.

Aus der Antioxidation bleibt immer neutrales Wasser zurück, im Falle des Hydrid-Ions, durch Abgabe des Elektrons an das Radikal und im Falle des Hydroxid-Ions durch kohärente Vereinigung mit dem sauren H+-Ion, oder durch Abspaltung von Sauerstoff und Wasserstoff nach Abgabe des Elektrons. Beide Formen des Wasserstoffs verstehen sich dadurch auch als Reanimateure inaktiver Vitamere (vitaminähnliche, chemische Verbindungen) in Folge eines Antioxidationsprozesses, wodurch sich als Konsequenz daraus eine Erhöhung der Bioverfügbarkeit der vorhandenen Nährstoffdichte ableiten lässt. 

Damit das Wasser diesen Grundfunktionen gerecht werden kann, benötigt der Körper ein aus heutiger Sicht strukturell spezifisches Wasser, das in der Vergangenheit noch reichlich vorhanden war. 

Naturrichtige Bewegung

Naturrichtig ist nach Viktor Schauberger alles, was aus den Gegebenheiten des natürlichen irdischen Bestandszyklus heraus geboren wurde. Im Falle von Wasser sind es die Flüsse, Bäche, Seen und Ozeane, die im ständigen, ehemals naturrichtigen Fluss sind. In ihrer natürlichen Form wurden sie kreiert durch die Rotation der Erde, sowie dauerhaften und zyklisch auftretenden intra- und extraterrestrischen Einflüssen. Daraus wiederum resultieren die Bewegungen innerhalb des Mediums Wasser, die zu einer bestimmten Anreicherung des Wassers mit aktivem Wasserstoff führten. Greift man in dieses naturrichtige System degenerativ ein, dann verändert man die Daseinsgrundlage der in dieses System eingebundenen Lebewesen. Menschengemachte Eingriffe schaffen neue Systemvoraussetzungen. Mehr als 50 Prozent aller Wasserläufe weltweit sind gestaut, umgeleitet oder ausgeblutet, die Gletscherschmelze wird in absehbarer Zeit ausbleiben. Wasserkraftwerke sowie andere Flurmaßnahmen nehmen dem Wasser noch den Rest an naturrichtiger Bewegung, wodurch sich der Nährstoffgehalt in Form von aktivem Wasserstoff drastisch reduziert, jedoch für den Menschen unmerklich, da sich dies auf der Nano-Ebene abspielt. 

Krank durch Wassermangel

Das Aqua Vitalis Wasserfiltersystem mit dem Herba Vortex Verwirbler reinigt das Wasser von Chemikalien, Arznei- und Umweltgiften und belebt es durch eine Verwirbelung nach Schauberger.

Es wird vermutet, dass in Folge erschöpfter Wasserstoffdepots Mitochondropathien entstehen, deren Folgen sich vom Kleinkindalter an als Formen des nitrosativen Stresses (pathogene Stickstoff-Monoxyd-Überproduktion) erkennen lassen. Im Alter können sich daraus Demenz, Parkinsonsche Krankheit und Alzheimer entwickeln. Verfolgt man die Krankheitskarrieren konsequent zurück bis in die Ebenen der Biochemie, dann kann man sehen, dass nitrosativer Stress aus naturunrichtigem Umgang mit den Daseinsgütern Wasser, Luft und Erde entsteht.  

Der Nährstoffbedarf kann dann weder ausreichend gedeckt, noch naturrichtig aufrechterhalten werden. Das Ener-gie- und Antioxidativmaterial geht bei gleichzeitig erhöhten Bedarf rasch zur Neige und es kommt nichts mehr nach, da das Wasser an aktivem Wasserstoff verarmt. 

Was ist gutes Wasser?

„Gutes“ Wasser weist strukturelle Eigenschaften auf, die vom Organismus in jeder Hinsicht benötigt werden. Hierzu gehört vor allem die Größe der Cluster im Wasser. Die Clusterbildung ist eine physikalische Grundeigenschaft des Wassers, dessen Bestandteil Wasserstoff erst bei Temperaturen von 375° Celsius einzeln vorkommt. Unterhalb dieser Temperaturen haben die Wasserstoff Atome eine hohe Kohärenz untereinander, woraus sich die typischen Wasser-Cluster formen. Im naturrichtigen Wassersystem entstehen durch die Vielzahl von Bewegungen innerhalb der Flussläufe Kräfte, die aus Zentripetal-, Dehn-, Press-, Rücklauf- oder Reibungsenergien entstehen, die auf das Wasser direkt einwirken. Darüber hinaus entstehen aus der Gesamtheit naturrichtiger Bewegungen Mikrowirbel im Wasser, über die schlussendlich aktiver Wasserstoff entsteht. 

Dadurch dass Aktiver Wasserstoff nur eine Ladung von 0,85 Elektronen-Volt besitzt, kann dieser im Körper nahezu uneingeschränkt im Biochemismus interagieren, wie Albert Szenz-Györgyi experimentell nachgewiesen hat.

Es gibt nur noch wenige Orte auf der Welt, an denen man „gutes“ Wasser erhält, wie zum Beispiel die Hunza Ebene im Norden Pakistans oder Vilcabamba in Equador. In diesen Gegenden machen die Menschen durch ihr hohes Alter bei bester Gesundheit von sich reden. 

Daseinsbewusstsein schaffen und nutzen

Man hat leider nur wenig Einfluss auf die naturrichtige Qualität der Daseinsgüter. Böden und die Luft sind außer der Kontrolle des Einzelnen, sieht man von den lokalen Maßnahmen wie beispielsweise Orgonit, Magnetfeld- oder EM-Anwendungen einmal ab. Anders hingegen ist es beim Wasser. Hier kann man die Qualität durch den Einsatz von Wasseraufbereitungsanlagen und vor allem durch die richtige Verwirbelung des Wassers wiederherstellen. Derlei Verwirbelungen bedürfen einer ausgetüftelten Feinmechanik, die das Wasser beim Wirbeldurchgang in Form einer Doppelhelix durchführt. Dass es sich bei der Helix um eine naturrichtige Form handelt, leitet sich aus der Fibonacci-Spirale ab (Abb. S. 84 rechts unten), die sich aus einer naturbasierenden Zahlenarithmetik ergibt und der Wirbeltechnologie zugrunde liegt. Durch die invertierte, in sich durchlaufende links- und rechtsdrehende Wirbelführung entstehen Durchlaufgeschwindigkeiten von MACH 1,5 (MACH 1 ist die Schallgeschwindigkeit), was mehrere Folgen hat:

• Die Oberflächenspannung reduziert sich um bis zu 1 Prozent.

• Durch den immensen Druck, der auf die Wassercluster einwirkt, entstehen Mikrowirbel und damit Aktiver Wasserstoff.

• Clusterbildungen werden bis in kleinste Cluster aufgelöst, ebenso werden die Informationen aus großen Clusterklumpen größtenteils gelöscht.

• Das dipolare Wasser wird durch die Zentripetalkräfte polarisiert, es entstehen Ordnung, Struktur und Fluss.

• Im Wasser eingebundene anorganische Verbindungen, die häufig toxisch wirken, werden ebenso dissoziiert, wie proteinogene Substanzen (Viren, Bakterien, Mikro-Algen etc.) bis zu ihren Grundbausteinen aufgespalten werden.

• Mineralien und Spuren liegen nach der Verwirbelung als kolloide, meist ionisierte Verbindungen vor.

An den Überschneidungspunkten des Doppelhelixverlaufes entstehen feinstoffliche atomare Energien, die Schauberger als metaphysische, nicht messbare Nullpunkt-Energien beschreibt. Wirbler werden heute mit hochwertigen Mineralien wie Silber, Gold, Platin, Titan oder Bergkristall beschichtet, um so deren Informationen über die Nullpunktdurchgänge ins Wasser zu bringen. Auch für radionische Anwendungen eröffnen sich dadurch neue Horizonte, die zum Wohle der Salutogenese (Gesundheitsentstehung) entdeckt werden wollen.

Nur die wenigsten Menschen können sich mit gutem Wasser versorgen. Diejenigen, welche die Möglichkeit dazu haben, trinken am liebsten reichlich Wasser, weil sie nur noch darauf ein Verlangen verspüren. Es gibt eben nichts, was wohltuender, köstlicher und bekömmlicher ist, als naturrichtiges Wasser. Na denn, auf Ihr Wohl!

Der Autor

Hendrik Hannes, geb. 9.10.1966, arbeitet als wissenschaftlicher Berater für viele Unternehmen und medizinische Einrichtungen im Bereich der Ernährungsmedizin. Darüber hinaus ist er Journalist und Fachbuchautor. Sein neuestes Werk, „Gutes Wasser – Aktiver Wasserstoff & Co.“ ist im Ehlers Verlag erhältlich. Kontakt: info@ethno-doc.com, www.conYcap.de

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