Zellverfügbares Wasser

Hohe Qualität durch Osmose

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Man kann es nicht oft genug wiederholen, wie wichtig hochwertiges Wasser für unsere Gesundheit ist. Es sollte zellgängig sein, das heißt aufgrund eines hohen Reinheitsgrades in die Körperzellen eindringen können.Die Osmose ist das Verfahren, das am Anfang einer Reinigungs- und...
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Zellverfügbares Wasser
Von Thomas L. Kirner, Starnberg, und Timo Krause, München – raum&zeit Ausgabe 210/2017

Man kann es nicht oft genug wiederholen, wie wichtig hochwertiges Wasser für unsere Gesundheit ist. Es sollte zellgängig sein, das heißt aufgrund eines hohen Reinheitsgrades in die Körperzellen eindringen können.
Die Osmose ist das Verfahren, das am Anfang einer Reinigungs- und Veredelungskette steht, damit ursprüngliches Wasser verfügbar wird.

Grundlage des Lebens

Wasser ist der Ursprung unseres Lebens. Überall wo es Wasser gibt, findet das Leben seinen Weg. Selbst in den unwirtlichsten Gegenden auf unserem Planeten wie zum Beispiel in Wüsten gibt es vereinzelte Wasser-Oasen, die dann zum Mittelpunkt des Lebens werden. Auch im Weltall ist Wasser immer der wichtigste Faktor bei der Suche nach außerirdischem Leben. Warum ist das so?
Wir Menschen bestehen zu circa 60-70 Prozent aus Wasser, Säuglinge sogar zu 75 Prozent. Der im Lauf des Lebens stetig abnehmende Wasseranteil ist auch abhängig von Faktoren wie Geschlecht, physischer Aktivität und Fettgehalt des Körpers. Aufgrund des hohen Wassergehaltes unseres Körpers hat Wasser natürlich zahlreiche Funktionen. Die wohl wichtigste ist dabei die Funktion als Lösungs- und Transportmittel. Dabei geht es um die Versorgung von Zellen und Gewebe und um körperliche Entgiftungs- und Ausscheidungsprozesse. Hierfür bedarf es eines möglichst reinen und naturbelassenen Wassers, das seit jeher als Grundlage des Lebens dient.
Gute Beispiele hierfür sind Regenwasser oder auch reines Quellwasser. Regenwasser ist (abgesehen von Gegenden mit großen Industriegebieten) nahezu komplett sauber und kann seine Aufgaben im Körper daher sehr gut erfüllen. Auch Quellwasser, sofern es aus einer höher gelegenen Quelle stammt, hat heute noch oft diese positiven und ursprünglichen Eigenschaften.

pH-Wert und Leitwert

Einer der wesentlichen Faktoren des Trinkwassers ist sein pH-Wert, der als sehr wichtiger Parameter passen sollte. Liegt der pH-Wert zwischen 6,4 und 7,4, ist das Wasser gut für unseren Körper. Hierbei gilt noch zu beachten, dass es sich um einen ungepufferten pH-Wert handeln sollte, der also leicht auf dem Weg durch unseren Körper in den jeweils passenden Zustand verändert werden kann. Denn in den unterschiedlichen Körperregionen werden auch unterschiedliche pH-Werte benötigt.
Weiterhin bedeutsam ist der Leitwert des Wassers. Dieser sagt etwas über die Konzentration der im Wasser enthaltenen Schwebstoffe aus. Je sauberer und reiner das Wasser, desto niedriger ist der Leitwert. Sauberes Wasser leitet den elektrischen Strom nicht, es sind immer die Schwebstoffe im Wasser, die den Strom leiten. Durch ein handelsübliches Leitwertmessgerät kann dieser in Mikrosiemens (μS) angegebene Wert sehr leicht ermittelt werden.
Abb. 1 zeigt das Schema der Osmose. Im linken Zweig des U-Rohrs befindet sich reines Wasser, rechts eine hoch konzentrierte Salzlösung. Beide sind durch eine semipermeable (halbdurchlässige) Membran getrennt. Nach einiger Zeit sieht man, dass der Pegelstand links gefallen, rechts entsprechend gestiegen ist. Die konzentrierte Salzlösung wurde verdünnt. Dies geschieht aufgrund des osmotischen Drucks, durch welchen die Konzentrationsunterschiede zwischen den beiden Lösungen ausgeglichen werden. Gleichgewicht herrscht, wenn der hydrostatische Druck rechts dem osmotischen Druck die Waage hält.

Osmose im Körper

Dies geschieht auch in unserem Körper. Die Flüssigkeit in unseren Körperzellen hat einen Leitwert zwischen 130 und 200 μS. Nehmen wir jetzt eine gesättigte Flüssigkeit mit zum Beispiel 500 μS zu uns (Abb. 2), dann versucht die Flüssigkeit in unseren Zellen aufgrund des osmotischen Drucks diesen Konzentrationsunterschied auszugleichen. Die Zellflüssigkeit diffundiert nach außen, um für einen Ausgleich zu sorgen. Trinken wir aber sauberes Wasser mit einem Leitwert von unter 90 μS (siehe Vorgang B in Abb. 2), dann passiert dasselbe, nun aber in der entgegengesetzten Richtung. Das Wasser dringt durch den Osmosedruck in die Zelle ein und versorgt diese mit Flüssigkeit. Zusätzlich können durch die freien unbesetzten „Greifarme“ des Wassers unerwünschte Stoffe in der Zelle nach draußen transportiert werden. Leider liegen sowohl die Leitungswässer in Deutschland als auch nahezu alle verfügbaren Flaschenwasser deutlich über dem Wert von 90 μS.
Wie kommen wir dann aber an ein solch sauberes Wasser? Nicht jeder von uns wohnt schließlich in einer Bergregion mit einer reinen Quelle. Auch industriell unbelastetes Regenwasser ist nicht immer für jedermann in ausreichenden Mengen verfügbar. Viele Heiler und Wissenschaftler haben daher diverse Verfahren zur Herstellung von sauberem Trinkwasser entwickelt.
Dabei wurde meist die Natur als Vorbild genommen und beobachtet, wie sie auf natürliche Weise Wasser mit enthaltenen Schwebstoffen in ursprüngliches sauberes Wasser zurückverwandelt. Eine Lösung hierbei ist die Dampfdestillation, die es schon seit den 1960er Jahren gibt. Aufgrund des hohen Energieverbrauchs bei der Herstellung und der langen Prozessdauer, hat sich diese Form der Herstellung nicht durchgesetzt.
Seit den 1990er Jahren gibt es das Verfahren der Umkehrosmose. Hierbei wird Wasser durch eine Membran gepresst mit dem Ergebnis, dass auf der einen Seite die Verunreinigungen und Schwebstoffe bleiben und auf der anderen Seite der Membran ein reines sauberes Wasser verbleibt. Diese Technik hat sich weltweit verbreitet. Sie wird von vielen Herstellern in unterschiedlicher Qualität angeboten.

Nur hochwertige Materialien

Die Umkehrosmose bedingt aber auch einige Nachteile, die anschließend auch wieder behoben werden müssen. Da durch den Einsatz der molekularen Membran auf Molekülebene gefiltert wird und das Wasser im Anschluss daran hochaktiv ist – die „Greifarme“ sind wieder frei – sollte in der Folge ausschließlich mit hochwertigen Materialien gearbeitet werden. Plastik darf unter keinen Umständen verwendet werden, denn das hochaktive Wasser würde sonst Mikroplastikpartikel, Weichmacher, Flammschutzmittel etc. daraus aufnehmen.
V4A-Edelstahl hat sich hier als geeignetes Material bewährt. Es erfüllt alle nötigen Voraussetzungen entsprechend der Empfehlung des Umweltbundesamtes vom 23. April 2013 in Sachen trinkwasserhygienisch geeignete Werkstoffe. Es gibt nur einen Hersteller am Markt, der sowohl bei der Verschlauchung als auch bei den weiteren Veredelungsstufen dieses hochwertige Material einsetzt.
Zu beachten ist auch der pH-Wert. Durch das Verfahren der Umkehrosmose verändert sich der pH-Wert auf einen sauren Wert zwischen 5,0 bis 5,4. Dies ist nicht natürlich und führt deshalb mittelfristig zu Problemen im Körper. Die meisten Menschen können und wollen daher nach ein bis zwei Jahren das Wasser aus einer Umkehrosmoseanlage nicht mehr trinken. Deshalb sollte in einer weiteren Veredelungsstufe unbedingt der pH-Wert angeglichen werden. Dauerhaft gesund ist das Wasser, wenn es einen pH-Wert zwischen 6,4 und 7,4 hat.

Keimsperre durch UV-Licht

Die nächste Veredelungsstufe bildet eine Keimsperre durch ultraviolettes Licht. Durch die hohe osmotische Wirkung des Wassers haben Keime nach der Molekularfiltration sowieso keinerlei Überlebenschance mehr, da das Wasser Einzeller zum Platzen bringen würde. Die UVC-Keimsperre schließt aber zusätzlich auch noch eine mögliche Rückverkeimung durch den Wasserhahn aus. Daher sind die Wasserveredelungsanlagen auch in öffentlichen Einrichtungen sowie Krankenhäusern und Kindergärten zugelassen.
Da Strom ebenso wie UVC-Licht die Struktur des Wassers beeinträchtigen können, folgt im Anschluss eine die Wasserstruktur (Clustering) verbessernde Veredelungsstufe. Durch den normalen Wasserleitungsdruck in den Rohren und den Druck bei der Umkehrosmose ist die Struktur des Wassers weitgehend zerstört. Eine spezielle Biokeramik-Pipe mit effektiven Mikroorganismen bzw. deren eingebrannter Information setzt die Struktur des Wassers wieder auf den ungestörten Ur-Zustand zurück.
Als nächstes werden die Informationen, die nach der Umkehrosmose ja noch im Wasser vorhanden waren, gelöscht und das Wasser somit auch wieder von den Fehl-Informationen komplett befreit. Das Ergebnis wurde auch durch die Fotos des Emoto-Labors nachgewiesen (Abb. 3). Die Wasserveredelungsanlage von Wasserweik die einzige Anlage mit Emoto-Zertifikat.
Energetisierung nach Schauberger
Durch die langen Transportwege in den Wasserrohren, in denen das Wasser auch längere Zeit steht, den Wasserleitungsdruck und den Druck bei der Umkehrosmose ist die Energie des Wassers sehr gering. Dies führt zu einer negativen Energiezufuhr beim Trinken und setzt dadurch die Gesamtenergie bei Mensch und Tier herab. Durch den dreidimensionalen Mikro-Verwirbelungsschlauch erfolgt deshalb in einem weiteren Schritt eine Energetisierung nach dem Schauberger-Prinzip. So kann sich das Wasser auf natürliche Weise seinen Weg suchen und in alle Richtungen verwirbeln. Weiterhin werden durch diese Verwirbelungen die Wasser-Cluster kurz gehalten, was zu einer leichteren Aufnahme im Körper führt.
Der Trinkwasserhahn besteht aus hochwertigem Edelstahl. Auch hier ist hohe Qualität vonnöten, da leider nur selten auch tatsächlich Edelstahl drin ist, wo Edelstahl draufsteht. Ein spezieller Keramik-Verschluss schließt das Gesamtpaket einer hochwertigen Wasserveredelungsanlage ab.

Das Unternehmen

Seit 1919 beschäftigt sich das Familienunternehmen Weik mit den Themen Wohlfühlen und Lebensqualität. Als sich in den letzten Jahren die Situation bezüglich Wasser weltweit – auch in Deutschland – immer stärker verschärfte und Wasser zu einem zentralen Nachhaltigkeitsthema wurde, wurde 2009 der Bereich Wasser mit der Manufaktur „Wasserweik“ ins Leben gerufen. Sie soll jedem Menschen perfekt sauberes Trinkwasser, wie es sonst nur die unberührte Natur hervorbringt, zugänglich machen. Jedes Wasserweik-Gerät ist handgemacht.

Der Verein Wassertankstelle e. V.

Als Beratungsstelle für Trinkwasserversorgung ist die Wassertankstelle seit dem 10.11.2012 als eingetragener Verein tätig und klärt mit Vorträgen, den Wasserinfos, weitreichend über das wichtige Thema Wasser auf. Mit mittlerweile über 700 Wassertankstellen in Deutschland, Österreich und der Schweiz liegt der Schwerpunkt momentan noch im deutschsprachigen Raum. Die Expansion in andere Länder ist wegen der Wichtigkeit des Themas bereits in den Niederlanden, Belgien, Spanien, England und Zypern gestartet.

„Wasserinfos” der Wassertankstelle e. V.

In den kostenlosen Informationsveranstaltungen „Wasserinfos“ des Vereins Wassertankstelle e. V. erfahren die Teilnehmer, worauf sie beim Wassertrinken achten sollten und welche Eigenschaften Wasser haben muss, damit es ursprünglich und dadurch zellverfügbar ist und das Wasserwesen Mensch optimal unterstützt. Derzeit finden an den über 700 Wassertankstellen in Deutschland, Österreich und der Schweiz monatlich rund 200 Wasserinfos statt. Jeder Teilnehmer kann außerdem sein bevorzugtes Leitungs- oder Flaschenwasser mitbringen, um in zwei Schnelltests vor Ort die Qualität dieses Wassers zu überprüfen.
Näheres unter: www.wassertankstelle-naturwissen.de

Die Autoren

Thomas L. Kirner
Thomas Kirner ist Referent und Trinkwasserberater und seit 20 Jahren als Unternehmensberater tätig. Im Bereich des betrieblichen Gesundheitsmanagements berät er Unternehmen und integriert dort optimale Wasserlösungen.
Kirner ist Inhaber und Geschäftsführer von nexworld.TV.

Timo Krause
Timo Krause hat seine Idee und Vision von „zellverfügbarem Wasser für jeden“ mit der Gründung der Wassertankstelle Realität werden lassen. Als Vorstand des Vereins Wassertankstelle e. V. hat er den Fokus nicht nur auf eigenen Vorträgen, sondern auch auf der Aus- und Weiterbildung von neuen Referenten, damit in Zukunft noch viel mehr Menschen über die tatsächliche Funktion von Wasser im Körper aufgeklärt werden.

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