Hochrisikospiel Atomkraft

"Ein Verbrechen an der Menschheit"

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© iStockphoto.com/Hans F. Meier

Obwohl er immer wieder Berufsverbote und Drohungen erhielt, hat Holger Strohm nicht aufgehört, gegen den Einsatz von Atomenergie zu kämpfen. Im raum&zeit-Interview nimmt er Stellung zu den neuen Ansprüchen der Atomlobby und zu ihrer Seilschaft mit der Politik. #TAB#AKW in Deutsch...
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Hochrisikospiel Atomkraft
raum&zeit-Interview mit Holger Strohm, Mölln, von Angelika Fischer, Wolfratshausen – raum&zeit thema Erde in Not

Obwohl er immer wieder Berufsverbote und Drohungen erhielt, hat Holger Strohm nicht aufgehört, gegen den Einsatz von Atomenergie zu kämpfen. Im raum&zeit-Interview nimmt er Stellung zu den neuen Ansprüchen der Atomlobby und zu ihrer Seilschaft mit der Politik.

AKW in Deutschland sind gefährlich

raum&zeit: Sie warnen seit Jahrzehnten vor den Gefahren der Atomkraft. Wie sehen Sie den Beschluss der schwarz-gelben Regierung, den Ausstieg aus der Kernkraft aufzuheben?

Holger Strohm: Der ehemalige Chefkonstrukteur von Vattenfall, Lars-Olov Höglund, wurde kürzlich für eine Monitor-Sendung gefragt, wie er die Idee der Bundesregierung einschätzt, alte Reaktoren zu modernisieren und sie dann länger laufen zu lassen. Er meinte dazu, dies könne überhaupt nicht funktionieren, denn die Konzerne würden zwar ein paar alte Teile durch moderne ersetzen. Die Gebäude, der Reaktortank und viele Sicherheitssysteme würden jedoch aus Kostengründen unverändert bleiben und dies sei sehr gefährlich. Die Verbindung von alten und neuen Teilen berge zusätzliche Gefahren. Wenn diese Pläne umgesetzt werden, würden wir in die gefährlichste Phase der Atomkraftgeschichte schreiten. 

Profit auf unser Risiko

r&z: Der Chef von Vattenfall Europe, Tuomo Hatakka, beschwerte sich kürzlich, dass die Atomkonzerne 2,3 Milliarden Euro in Form von Brennelemente-Steuer zahlen sollen. Nur wenn im Gegenzug die Laufzeiten deutlich verlängert werden würden, sei er einverstanden. 

H.S.: Zu diesem Thema habe ich Professor Herrmann Scheer interviewt. Er ist Alternativer Nobelpreisträger, Mitglied des Bundesvorstandes der SPD, Präsident von Eurosolar, der Europäischen Vereinigung für Erneuerbare Energien. Ihm zufolge hat die rot-grüne Regierung seinerzeit den Ausstieg erkauft. Sie hat der Atomindustrie die Rücklagen für den Atommüll, also rund 40 Milliarden Euro steuerfrei geschenkt. Sie hat auf die Brennelemente-Steuer verzichtet und sich mit der absolut unangemessenen Versicherung zufrieden gegeben. Alle 17 Atomkraftwerke in Deutschland sind nur auf 2,7 Milliarden Euro versichert. Hinzu kommen mindestens 160 Milliarden Euro weitere Subventionen für die Nuklearindustrie. All das auf Kosten des Steuerzahlers. Unter diesen Bedingungen hat man einen Vertrag gemacht und den Ausstieg für 2022 vereinbart und nun ist die Atomindustrie nicht bereit, ihren eigenen Vertrag einzuhalten. Scheer hat gesagt, seiner Meinung nach seien diese Leute Halunken.

r&z: Welcher Art waren die weiteren Subventionen?

Sie setzen sich aus direkten und indirekten Förderungen seit 1950 zusammen, Zuschüsse für die Forschung, etc. Diese Summe hat Jürgen Trittin 2009 bekannt gegeben. Die Atomindustrie ist die hochsubventionierteste Industrie Deutschlands, weil wir den Zugriff zu Atombomben haben wollten. Wir sind tief verstrickt in die Atombombentechnologie. Als ich für den amerikanischen Senat gearbeitet habe, waren die Senatoren darüber entsetzt, dass Deutschland zum Beispiel Brasilien nicht nur die Technologie für Atomkraftwerke geliefert hat, sondern auch gleich noch dazu die Atombombentechnologie. Das Gleiche geschah mit Argentinien, Indien und Pakistan. Deutschland hatte auch keine Skrupel, zwei verfeindete Länder mit dieser Bombentechnologie zu versorgen. So auch Lybien und Iran. Auch die israelische Atombombe wurde in unserem Kernforschungszentrum entwickelt. Wir haben den Bau der israelischen Atombomben finanziert und Israel fünf Unterseeboote geliefert, die mit Brennstoffzellen laufen, das heißt sie sind nicht zu orten. Der Oberbefehlshaber der israelischen Armee hat gesagt, wenn Israel untergeht, nehmen wir die ganze Welt mit. Deutschland hat das ermöglicht!

Sieht nur sauber aus: AKWs erhitzen die Flüsse und Seen und emittieren radioaktives Krypton.

Die Farce von der sauberen Atomenergie

r&z: Ein Lieblingsargument der Kernkraftlobby ist, Atomenergie sei klimafreundlich und von daher geradezu ökologisch. Wie ist Ihre Meinung dazu?

H.S.: Dies ist natürlich kompletter Unsinn und die Medien übernehmen da ungeprüft die Vorlagen der Industrie. Barak Obama hat die Atomenergie sogar als Bio- und Öko-energie bezeichnet. Kürzlich habe ich auch erfahren, dass der vielgepriesene Dokumentarfilm von Al Gore über den Klimawandel „Eine unbequeme Wahrheit“ von der Atomindustrie gesponsert wurde. Was in den Medien so gut wie nie erwähnt wird, ist die Tatsache, dass Atomkraftwerke die Flüsse aufheizen. Atomkraftwerke sind ja an Flüssen oder Meeren gebaut, weil sie sehr viel Wasser zur Kühlung benötigen. 70 Prozent der Energie aus den Uranstäben wird in Wärme umgewandelt. Wenn das Wasser seinen Dienst erfüllt hat und sich erwärmt hat, wird es zurück geleitet, was sich ungünstig auf Fauna und Flora auswirken kann. Außerdem kommt aus jedem Atomkraftwerk radioaktives Krypton raus, einer der aktivsten Klimaveränderer. Diese Edelgase lassen sich nicht zurückhalten. Allein die Wiederaufbereitungsanlage in La Hague stößt jedes Jahr mehr Krypton aus, als bei allen Atomwaffentests bisher erzeugt wurde. 

r&z: Auch die CO2 Bilanz ist ja gar nicht so günstig, wie immer behauptet wird, weil der Uran-Abbau und die anderen Voraussetzungen für den Kraftwerkbetrieb nicht einkalkuliert werden.

H.S.: Ja, also erst mal wird ganz viel Energie reingesteckt in den Uranerz-Abbau und die Anreicherung, in die Erschließung der Infrastruktur und in die Herstellung der Brennelemente mit der Zirkonium-Legierung. Diese können ja sehr hohe Temperaturen vertragen, das heißt, um sie herzustellen, braucht man viel Energie und es wird viel CO2 freigesetzt. Ein Blockheizkraftwerk, das mit Kraft-Wärme-Kopplung betrieben wird und dessen Abwärme genutzt wird, hat eine günstigere CO2-Bilanz als ein Atomkraftwerk, wie eine Studie des Öko-Institutes ergab (siehe auch „Atomkraft: Nur gelegentlich kracht‘s und knallt‘s“, raum&zeit Nr. 149, S. 70). All das wird nicht berücksichtigt. 

Und es wird nie darüber gesprochen was passiert, wenn so ein Reaktor hochgeht wie in Tschernobyl. Prof. Dr. Dr. Karl Bechert, Universitätsrektor und Vorsitzender des Atomausschusses des Deutschen Bundestages, sagte schon Anfang der 70er Jahre, dass bereits durch einen relativ kleinen Supergau Millionen von Menschen sterben und weitere Millionen unter entsetzlichen Qualen leiden würden. Alle Atomkraftwerke zusammen sind auf 2,7 Milliarden Euro versichert. Das Prognos-Institut aus Basel hat ausgerechnet, wie teuer der Strom werden würde, wenn nur ein Atomkraftwerk auf 5 Milliarden Euro versichert werden würde, was nicht annähernd dem potentiellen Schaden entspricht. Die Kilowattstunde würde dann 2 Euro kosten.

Was sich keiner überlegen will …

r&z: Das wäre circa neun mal mehr als wir heute durchschnittlich zahlen.

H.S.: Ja, man muss dabei auch bedenken, dass ein Unfall einer unserer Reaktoren weit schlimmere Folgen hätte als der Unfall von Tschernobyl. Denn Tschernobyl war ein Militärreaktor, in dem Waffenplutonium erzeugt wurde. Das heißt, die Brennelemente sind nur wenige Tage im Reaktor gewesen, dann wurden sie während des Betriebes ausgetauscht. In deutschen Atomkraftwerken bleiben die Brennelemente sechs Jahre, werden bei höherem Abbrand gefahren, die Einheiten sind viel größer als in Tschernobyl, die Bevölkerungsdichte ist 10 mal höher. Und die Radioaktivität wird nicht in die Höhe getrieben durch brennendes Graphit, denn das ist in deutschen Reaktoren nicht enthalten, sondern entweicht, steigt auf 100 bis 200 Meter auf, erkaltet dann und wird von dem Wind als absolut tödliche Wolke vor sich hergetrieben. Wie wollen wir Hamburg, Berlin oder München evakuieren in zwei bis drei Stunden? Mehr Zeit hätten wir dann nicht. Wie sollen die Menschen dann medizinisch behandelt werden? Es ist nicht drin. Und wenn wir mal überlegen, was es kostet, zum Beispiel München aufzugeben oder sogar ganz Deutschland, in dem dann die Menschen sterben, dann fallen Beträge mit dreistelligen Billionenzahlen an, für die es keine Versicherung gibt. Die Atomindustrie ist ein Wahnsinn und ein Verbrechen an der Menschheit. 

Neue Freiheit dank neuer Solarzellen

r&z: Auf welche Alternativen zur Atomenergie setzen Sie?

H.S.: Für mich ist die vielversprechendste Alternative die neue Farbstoff-Solarzelle. Der Chemiker Michael Grätzel erhielt für sie kürzlich den Millenium-Technologie-Preis. Er entwickelte besondere Siliziumzellen, die die Photosynthese imitieren und auch bei schwachem Licht effizient sind. Sie sind leicht und biegbar. Man könnte sie als Dachziegel konstruieren oder sie sogar auch auf Fensterscheiben anbringen. An jeder südlichen Hausseite könnten sie zum Einsatz kommen. Sie sehen hübscher aus als die herkömmlichen und sind auch noch preiswerter als diese. Dann hätten wir Millionen kleiner Kraftwerke und Stromerzeuger. Die Versorgung läge in den Händen der Verbraucher selbst. Das wäre das Sinnvollste überhaupt, aber das will die Industrie natürlich nicht. Wir wären dann nicht mehr erpressbar und die Strompreise könnten nicht mehr beliebig erhöht werden. 

Atomkritiker werden verfolgt

Kindergarten in der Nähe von Tschenobyl

r&z: Sie waren früher Berater im Innenausschuss des Deutschen Bundestages zur Reaktorökonomie und organisatorischen Sicherheit. Später hatten Sie Schwierigkeiten, wieder einflussreiche Positionen einzunehmen. Warum?

H.S.: Ich hatte drei verschiedene Berufsverbote: Nachdem ich jahrelang sehr erfolgreich als Fertigungstechniker die Industrie beraten habe, bekam ich dort ein Berufsverbot, weil ich mich für den Umweltschutz engagiert habe und Bücher wie „Friedlich in die Katastrophe“ veröffentlicht habe. Weil keiner mich mehr anstellen wollte, habe ich Erziehungswissenschaften studiert und bin bei Vater Staat untergeschlüpft, wo ich dann aber ähnliche Probleme bekommen habe. So habe ich mich auf die Autorentätigkeit konzentriert, aber kaum ein Verlag wagte es, noch Bücher von mir herauszugeben. Ich erhielt diverse Hinweise, dass einflussreiche Personen immer wieder verhindert haben, dass ich meine Ideen verbreiten konnte. Der Sokrates Verlag ist nach vielen Jahrzehnten der erste Verlag, der sich traut, ein Buch von mir zu veröffentlichen. 

r&z: Wie groß schätzen Sie den Einfluss von Lobbyisten der Atomindustrie auf die Politik ein? 

H.S.: Der „Spiegel“ veröffentlichte vor einigen Monaten einen interessanten Artikel, in dem es hieß, dass die Atomindustrie den Wahlkampf für Schwarz-Gelb geführt hat. Außerdem warf er ein interessantes Licht auf die Maulwürfe unter der SPD und den Grünen, die für die Atomenergie als Übergangslösung plädiert hatten. Für ihre Aussagen zeigte die Industrie sich in Form von Honoraren dankbar. Das Ausmaß der Manipulation und des Lobby-Einflusses ist unglaublich (siehe auch „Strahlende Zukunft. Wie die Atomlobby die Energiewende verhindern will“, raum&zeit Nr. 163).

Die Rolle der Medien

r&z: Kürzlich veröffentlichte Focus eine Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Forsa zur Atomkraft. Laut Forsa-Chef Manfred Güllner zeigte das Ergebnis, dass „die Deutschen eine positivere Einstellung zur Atomkraft haben als vermutet“. 44 Prozent befürworteten demnach Laufzeitveränderungen, um den Energiebedarf zu decken. 

H.S.: Derartige Umfragen werden manipuliert. Das fängt schon bei der Fragestellung an. Da steht dann drinnen: ,Befürworten Sie den Einsatz von Atomenergie, wenn ihre Sicherheit gewährleistet ist und sie zur Senkung des Strompreises beiträgt?‘ Hier wird aber etwas Falsches suggeriert. Denn Atomenergie ist nie sicher und sie treibt den Strompreis in die Höhe. Außerdem müssen wir die Folgekosten tragen. Derjenige, der diese Studien bezahlt, macht schon vorher deutlich, dass er bestimmte Ergebnisse haben will. Ich glaube keiner dieser Umfragen.

r&z: Glauben Sie denn, dass die Menschen in Wirklichkeit schon über die Gefahren und Nachteile der Atomkraft ausreichend informiert sind?

H.S.: Die Menschen sind überhaupt nicht informiert worden! Es gibt wissenschaftliche Studien über den Einfluss der Medien, in denen zu lesen ist, dass 80 Prozent der Informationen über Atomenergie und Gentechnik positiv sind. Nur 20 Prozent sind leicht kritisch. In den Medien steht zum Beispiel nicht, welch katastrophalen Auswirkungen es hätte, wenn das Kernkraftwerk Krümmel explodieren würde. Bei Südwind wäre die Wolke in zwei bis drei Stunden in Hamburg. Die Leute könnten nicht schnell genug evakuiert werden. Man würde die über zwei Millionen Menschen mit 100 000 Bussen nach Norden transportieren. Vor der dänischen Grenze wäre die Reise aber zu Ende, denn nach EU-Recht werden nach einem Reaktorunfall die Grenzen dicht gemacht. Die Menschen wären todkrank, würden Blut ausscheiden und erbrechen, ihre Haut würde sich vom Körper lösen und ihr rohes Fleisch wäre mit Geschwüren übersäht, ihr Blut und Knochenmark müsste ausgetauscht werden. Sie könnten nicht medizinisch versorgt werden. Jegliche Ordnung würde dann zusammenbrechen und es herrschte ein totales Chaos. Das alles wäre ein absoluter Wahnsinn. Nur die Politiker und die Lobbyisten würden rechtzeitig aus dem verseuchten Gebiet mit Hubschraubern evakuiert werden.

Gekaufte Schulsenatoren und Politiker

r&z: Vor kurzem wurde aufgedeckt, dass der gemeinnützige Verein Jugend und Bildung zusammen mit der Atomindustrie Unterrichtsmaterial erstellt hat (siehe auch „Lobbyismus an Schulen“, r&z Nr. 166, S. 39). Den Schülern wird darin suggeriert, dass die Energieversorgung nur dank der Atomenergie gedeckt werden kann und dass mit dem Ausstieg aus der Kernkraft Arbeitsplätze verloren gehen würden. Der FDP-nahe Universum Verlag verteilt diese Lobbymaterialien dann an Schulen. Was halten Sie davon?

H.S.: Das ist nichts Neues. In Hamburg haben alle Schulsenatoren für die Hamburger Elektrizitätswerke Reklame gemacht, so zum Beispiel Veranstaltungen mit dem Namen „Schule und Atom“, „Du und das Atom“ und so weiter. Da wurden Ausstellungen in den Schulen gemacht, in denen die Atomenergie als sauber, harmlos und günstig angepriesen wurde mit den dreistesten Lügen. 

Ein Kontrapunkt gegen die Schwemme an Falschinformationen

r&z: Sie arbeiten derzeit an einem Filmprojekt zur Atomenergie. Wie kam es dazu?

H.S.: Ich hatte das Glück, dass ich einige junge Filmschaffende kennen gelernt habe. Und die haben mein neues Buch „Das Wunder des Seins und seine Zerstörung“, das jetzt im Sokrates Verlag erschien, mit großem Interesse gelesen. Sie waren so fasziniert, dass sie dann auch mein „Friedlich in die Katastrophe“ gelesen haben. Dies wiederum hat sie so entsetzt, dass sie gesagt haben: „Wir machen jetzt einen Film, einen Film für junge Menschen, der ansprechend sein muss, denn wir wollen diese Leute wachrütteln.“ Ich habe ihnen daraufhin zu bedenken gegeben: „Das bedeutet, dass Ihr ein Berufsverbot bekommen könntet.“ Ihre Antwort war: „Das interessiert uns nicht.“ Der Film soll so seriös wie möglich gemacht werden, aber auch so unzensiert wie möglich. Es kommen in ihm Wissenschaftler zu Wort wie Michael Müller, ehemaliger Staatssekretär im Bundesumweltministerium, Dr. Sebastian Pflugbeil, ehemaliger Minister in der DDR, Prof. Herrmann Scheer, Alternativer Nobelpreisträger, Prof. Otmar Wassermann, Vorsitzender der Leukämiekommission oder Prof. Eckhart Grimmel, Spezialist für die Endlagerung in Salzstöcken. Greenpeace ist auch dabei und noch andere. Die Wissenschaftler, die ich für den Film interviewt habe, sagten mir, dass sie bisher immer nur zensiert wurden. Alles Kritische, was sie von sich gegeben haben, wurde rausgestrichen. So verharmlost wurde es dann in ARD oder ZDF gesendet. Bei mir konnten sie jedoch endlich einmal kritisch vom Leder ziehen. Im Gegensatz dazu werden fast alle Wissenschaftler, die sich positiv zur Atomenergie äußern, sehr, sehr gut dafür bezahlt. 

Die Autorin

Angelika Fischer (M. A.), geb. 1969, Redakteurin bei raum&zeit, hat in München Neuere Deutsche Literaturwissenschaft studiert, ist Physiotherapeutin und Heilpraktikerin (Psychotherapie).

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