Die Botschaft des Elektrosmogs

Wie wir uns schützen können

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Die Ursachen für Elektro-Sensibilität liegen nach wie vor im Dunkeln.Doch könnte es gut sein, dass unsere innere Einstellung dazu maßgeblich beiträgt. Insofern birgt E-Smog auch eine Botschaft: Er hält uns einen Spiegel vor, der unsere innere Haltung reflektiert und s...
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Die Botschaft des Elektrosmogs
Von Dr. rer. nat. Siegfried Grabowski, Berlin – raum&zeit Newsletter 179/2012

Die Ursachen für Elektro-Sensibilität liegen nach wie vor im Dunkeln.
Doch könnte es gut sein, dass unsere innere Einstellung dazu maßgeblich beiträgt. Insofern birgt E-Smog auch eine Botschaft: Er hält uns einen Spiegel vor, der unsere innere Haltung reflektiert und so ein generelles Umdenken fordert. Der Autor Siegfried Grabowski änderte sein emotionales Verhalten und vermochte sich so von langjähriger Elektro-Sensibilität zu befreien.
Sein Ansatz könnte den Umgang mit E-Smog revolutionieren.

Energetische Prozesse

Jedes Lebewesen ist von einer aus Energiefeldern bestehenden „Schichtung“ umgeben. Sie resultieren aus körpereigenen chemischen Substanzen, insbesondere aber aus Stoffwechselprozessen. Bereits der Naturphilosoph Carl Ludwig Freiherr von Reichenbach (1788 - 1869) hatte in seinen Experimenten eindrucksvoll eine Verstärkung der Odstrahlung (Lebenskraft, Vitalität) durch einfache chemische Reaktionen demonstriert. Ein lebloser Körper besitzt lediglich die reinen Substanzschwingungen. Die körpereigenen Schwingungen gehen in Resonanz mit kosmischen Energien. Unsere Chakren regulieren das Geben und Nehmen sowie die energetischen Prozesse zwischen inneren und äußeren Energiefeldern. Störungen dieser Regulationsprozesse bewirken partielle energetische Schwächen und Stauungen, mit der Folge von Erkrankungen.

Das Energiefeld des Menschen

Die den Organismus umgebenden Lebensschwingungen können im Begriff der Aura zusammengefasst werden. Aurasichtige Menschen sehen den Körper von farbigen Schichten umgeben, die Aurafotografie (Kirlianfotografie) macht die Farbschichtungen sichtbar. Aus der Intensität der Farben und ihrer Reichweite tätigen Mediziner diagnostische Aussagen. Die „Struktur“ der Aura ist also mit der menschlichen Gesundheit gekoppelt. Jede Aurafarbe entspricht einer bestimmten Frequenz beziehungsweise Wellenlänge. Die Reichweiten der einzelnen Farb-Wellenlängen können beispielsweise mittels Methoden der Physikalischen Radiästhesie bestimmt werden.
Farben und Reichweiten der Auraschichten sind abhängig von den momentan vorherrschenden Leidenschaften, vom gesundheitlichen Zustand des Menschen, seiner Vitalität, seinem augenblicklichen mentalen Status, aber auch von seinem Typus. Die Reichweiten der Auraschichten liegen beim Menschen etwa im Bereich zwischen 20 Zentimeter und über einem Meter, sie ändern sich besonders stark bei emotionaler Erregung. Die Auswirkungen externer Strahlungsfelder auf die Qualitäten der menschlichen Aura sind mit radiästhetischen Messungen, Elektroakupunktur, kinesiologischen Testungen sowie Untersuchungen von Körperflüssigkeiten (Bluttest) nachweisbar.

Basisgrößen zur Erklärung der Strahlungsempfindlichkeit

• Konstitutionstypus und Auradichte: Es gibt Menschen mit eng anliegender, aber dafür sehr konzentrierter Aura. Das sind oft korpulente Menschen, die von äußeren energetischen Einflüssen relativ unbeeinflusst bleiben. Der andere Typus ist der schlanke, feingliedrige Mensch mit einer sehr weiten, weniger konzentrierten Aura. Diese Menschen sind oft wetterfühlig. In dieses wenig konzentrierte Energiefeld können leicht andere Energien eindringen, seien es natürliche oder technisch bedingte Strahlungsfelder oder auch mentale Einflussgrößen anderer Menschen. Dieser sensible Menschentypus hört „das Gras wachsen“, „die Flöhe husten“, ist wenig belastbar, geht nicht gern unter Menschen, neigt zu Krankheiten, ist mitunter sogar medial begabt. Störende Einflüsse auf sein Energiefeld führen rasch zu einer energetischen Schwächung, die ihn anfällig macht.
• Regulationsverhalten der Chakren: Die Chakren des Menschen sind Transformationssysteme, die einerseits von außen an den Körper herangetragene Strahlungs- und Informationsfelder dem Organismus zugänglich machen, anderseits aber auch zum Beispiel emotionales Verhalten des Menschen über Strahlungseffekte nach außen tragen zum Zwecke einer nonverbalen Kommunikation. Ein angepasstes Regulationsverhalten der Chakren ist lebensnotwendig. Eine zu starke Öffnung macht anfällig für äußere Eindrücke und führt gleichzeitig zu Energieverlusten; zu eng gestellte Chakren vereiteln einen Informationsaustausch und führen zu energetischen und charakterlichen Erstarrungen.
Psychischer Befindlichkeitszustand: Das momentane psychische Befinden ist eng mit dem Regulationsverhalten der Chakren verknüpft und damit mit dem Resonanzverhalten der Körper-Energien. Glücksgefühl oder andere positiv-stabile psychische Befindlichkeiten vereiteln praktisch jedwede Resonanz zu negativ-belastenden Energien.
Charakterliche Veranlagung: Charakterliche Grundstrukturen bilden ein mehr oder weniger starres Regulationsschema. Ob in einer Einflussgröße positive oder negative Faktoren gesehen werden, ist stark von einer Grundhaltung des Menschen abhängig. Diese Grundhaltung ist teils angeboren, teils erworben, auf positiven oder negativen Erfahrungen beruhend. Sie ist grundsätzlich durch den eigenen Willen beeinflussbar, eine Änderung ist allerdings nur sehr schwer zu erringen.
Karmische Grundlagen: In der esoterischen Sichtweise wird davon ausgegangen, dass sich die menschliche Persönlichkeit durch Tod und Wiedergeburt über viele Lebenszeiträume entwickelt hat. Im Laufe wiederholter Inkarnationen wurde der Charakter des Individuums immer mehr verfeinert, aber auch in bestimmten Richtungen hin ausgeprägt. Gestirnkonstellationen zum Zeitpunkt von Zeugung und Geburt bilden einen stark strukturierenden Rahmen für die Entwicklung innerhalb eines Lebenszyklus. Das individuelle Karma ist überlagert vom Familienkarma, dem Karma des Volkes, der Menschheit generell. Das Karma ist die eigentliche Basis für die charakterliche Veranlagung und bildet die letzte Ursache für jene Ereignisse, die uns entgegentreten und unsere Reaktionsweise darauf.

Auswirkungen externer Strahlungen

Das äußere Energiefeld des Menschen ist ein Abbild seines inneren Zustandes. Aus Defekten in den Aurafarben beziehungsweise Auraschichtungen und Veränderungen ihrer Reichweiten kann auf bestimmte Organschwächen geschlossen werden. Letztendlich beruhen die Auraschichtungen auf einer Summe von zellulären Potentialen. Fehler in der Aura können auf unterschiedlichen Effekten basieren, welche die Zellbereiche beeinflusst beziehungsweise geschädigt haben. Die Einflüsse von Strahlungsfeldern können zum Beispiel mit Hilfe der Elektroakupunktur bis in den Bereich der Organzellen zurückverfolgt werden.
Von besonderer Bedeutung bei technisch verursachter Strahlung (aber auch bei natürlicher Strahlung) sind die Strahlungsqualitäten, wobei hier insbesondere auf die Effekte der Zirkularpolarisation der Strahlung (rechtsdrehend/linksdrehend) und die gepulsten Frequenzfolgen moderner Sender hingewiesen werden soll. Die Pulsfolgefrequenzen liegen zum Teil im Bereich von Elementen (Natrium, Kalium, Magnesium), die für den Aufbau des elektrischen Zellpotentials verantwortlich sind. Aus frühen Forschungen zu den Element-Resonanzen entstand die heute bekannte Elektroakupunktur. Kommt es im Bereich der Elemente zu Wechselwirkungen mit externen Strahlungen, so verändert sich das elektrische Zellpotential, was in der Regel mit einer Übersäuerung des Organismus einhergeht. Der Zellstoffwechsel wird blockiert, das Zellpotential erlischt, aus der Ansammlung ausscheidungspflichtiger Substanzen resultieren Entzündungen. Spielen sich die Prozesse im Nervensystem ab (Veränderungen der Übertragungsreize), kommt es zu diversen psychischen Sensationen und nervalen Beeinflussungen.

Veränderungen im Organismus durch Strahlungsbelastung

• Depolarisation der Zelle: Das Regulationsverhalten der Zelle bricht zusammen; es tritt eine energetische Erschöpfung ein mit Auswirkung auf die betreffenden Organe und Organverbände.
Veränderungen in der Permeabilität der Zellmembran: Die veränderte Durchlässigkeit von Membranen bewirkt eine Beeinflussung des Zellstoffwechsels. Darunter leiden die Zellernährung und der Abtransport von Schadstoffen. Nicht zur Zelle gehörende Substanzen können eindringen und chronische Vergiftungen verursachen.
Änderungen der Körperpolaritäten: Im Körper existieren mehrere Polungsachsen, die sich nach außen hin als elektrische Pole wie Plus und Minus, magnetisch/elektrisch beziehungsweise Yang und Yin manifestieren. Nach eigenen Untersuchungen und Erfahrungen blockieren veränderte Polaritäten das Regulationsverhalten der Chakren und führen darüber hinaus zu Verspannungen und Schmerzzuständen, die durch entsprechende regulierende Maßnahmen behoben erden können.
Regulationsblockaden: Regulationsblockaden sind in der Regel eine Folge des Zusammenwirkens mehrerer Störgrößen. Die Blockaden entwickeln sich schleichend und führen zu chronischen Erkrankungen. Blockierte Systeme können Störungseinflüsse nicht mehr kompensieren mit der Folge entsprechend starker Auswirkungen auf den gesamten Organismus.
Änderungen des Säure/Basen-Status: Das sind direkte Folgen von Strahlungseinwirkungen auf bestimmte basenbildende Elemente und indirekte Folgen der veränderten Zellpermeabilität.
Klinisch manifeste Belastungen: Das sind Belastungen, die sich mit bekannten medizinischen oder physikalischen Diagnoseverfahren nachweisen lassen wie: Temperaturerhöhung, Hautrötungen, Änderungen am Zellpotential, Herzrhythmusstörungen, Extrasystolen, Änderungen an Herz- und Gehirnströmen.
• Empfundene Belastungen: Brennen und Kribbeln auf der Haut, Übelkeit, Angstzustände, Panik, Schwindel, Ohrgeräusche, nervale Missempfindungen, Schmerzzustände, Zittern, Atemnot, Schwächezustände. Diese Zustände sind klinisch schwer fassbar und damit kaum beweisbar, bilden aber den Hauptanteil der empfundenen Belastungen, die sich bis zu Selbstmordzuständen steigern können.

Der Resonanzfaktor

Zum Empfang unterschiedlicher Strahlungsfrequenzen existieren im Organismus „Antennen“. Bei Tieren sind dieses zum Beispiel die Barthaare, die Fellhaare, die Fühler usw., aber auch Empfangsstrukturen, die im Innern von Organismen nachgewiesen wurden (zum Beispiel Ortungssysteme in den Gehörgängen bei Zugvögeln, Ultraschallsensoren bei Fledermäusen usw.). Menschen empfangen Strahlung über die Haut, über Organe und Organsysteme (insbesondere lange Wellen) und über zelluläre (Nervenzellen) und intrazelluläre Strukturen (Molekularstrukturen). Es scheinen weitere Empfangssysteme mit indirekter Wirkung zu existieren. So können externe Schwingungen in Körperflüssigkeiten gespeichert werden und von hier aus wirken; sie können übergeordnete Steuerungssysteme beeinflussen, die im Bereich geistiger Potentiale liegen und den Charakter einer „Information“ aufweisen.
Eine Belastung durch externe Strahlung kann nur dann empfunden werden, wenn es zwischen den Strahlungsgrößen und dem Energiefeld des Menschen zu Wechselwirkungen kommt. Nicht jede (medizinisch gesehen) belastende Strahlung wird auch als belastend empfunden. Was den Einen belastet, berührt den Anderen nicht. Da sich alle Menschen vom chemischen und physikalischen Aufbau her gleichen, sollten sie annähernd gleiche Empfindlichkeiten aufweisen. Da dies offensichtlich nicht der Fall ist, kommen wir nicht umhin, einen psychischen Einflussfaktor zu postulieren, der regelt, welche Strahlung angenommen wird und welche nicht. Mit dieser Annahme verschiebt sich plötzlich die gesamte Gewichtung der Elektrosmog-Problematik! Ist der Mensch selbst schuld daran, wenn er von Elektrosensibilität betroffen ist? Eine ketzerische Aussage, gewiss, doch es gibt Anhaltspunkte und Erfahrungen, die dieser These ein besonderes Gewicht einräumen.

Schutzmaßnahmen, Kompensation

Schützende bzw. abwehrende Maßnahmen stehen an erster Stelle, wenn es darum geht, Belastungen durch Elektrosmog zu mindern. Über die Sendemasten wird geschimpft, aber die Satelliten werden ignoriert, und neben dem Kopfende des Bettes stehen Radiowecker, Funkuhr oder liegt das eingeschaltete Handy. Wer wirklich sensibel ist, wird im eigenen Umfeld beginnen, und das zu realisieren versuchen, was in den eigenen vier Wänden machbar ist. Folgende Verfahren stehen zur Diskussion, einige habe ich selbst überprüft, doch eine wirklich gute Lösung habe ich mit externen Maßnahmen nicht erzielen können.
• Ortsveränderung: In Einzelfällen ist es möglich, dass bestimmte Areale der Wohnung stärker betroffen sind als andere. Hier kann ein Ausweichen bezüglich des Schlafplatzes hilfreich sein, bietet aber darüber hinaus keinerlei Schutz. Es gibt erkrankte Menschen, die sogar in andere Länder ausweichen, in denen die Belastung geringer ist.
• Abschirmung: Bereits mehrere Firmen bieten Wandplatten an, die mit einem engmaschigen, leitfähigen Gewebe versehen sind, das nach Erdung das übliche Elektrofeld sowie einen Teil der Mikrowellenstrahlung der Sender ableitet. Diese nicht ganz preiswerte Maßnahme kann am Schlafplatz unter Umständen sehr sinnvoll sein, bietet aber darüber hinaus keinen persönlichen Schutz. Ich habe davon gehört, dass Personen ein Drahtnetz über das Haar tragen oder ihren Schlafplatz mit einem Faradayschen Käfig umgeben haben und dadurch Hilfe erlangten. Abschirmung ist das System, das unserem Zeitgeist am meisten entspricht; die Probleme werden ausgegrenzt, statt die Ursachen tiefgründig zu hinterfragen.
• Kompensation durch Amulette (Symbole, Steine): Es gibt eine Reihe von Schutzsystemen dieser Art auf dem esoterischen Markt, die nicht ohne Wirkung sind. Ihre Wirkung basiert aber wohl eher darauf, dass sie das eigene energetische System stabilisieren, als dass sie eine abschirmende Wirkung besitzen. Im Bereich geistiger Energiepotentiale, die mit den externen Strahlungen mit übertragen werden, bieten sie aber tatsächlich einen gewissen Schutz. Dennoch kann nicht generell zu ihrer Anwendung geraten werden, da die Schutzmittel sich teilweise mit negativen Energien aufladen und dann belastend wirken, wenn sie nicht rechtzeitig von einer sachkundigen Person „gereinigt“ (entodet) werden.
• Ausgleich gestörter Körperpolaritäten: Es ist eine häufige Folge von Strahlungsbelastungen, dass die Körperpolaritäten im Bereich der Arme, Beine, des Rumpfes, Kopf und Füße, vertauscht sind. Ist dies der Fall, können die Befindlichkeitsstörungen durch überkreuzendes Verbinden von Körperpolen behoben werden. Die Anwendung muß jedoch häufiger erfolgen und lange genug (mindestens 15 Minuten) aufrechterhalten werden. So kann man die rechte Hand an den Steiß legen und die linke in den Nacken, oder man überkreuzt die Arme und fasst die gegenseitigen Augenbrauen mit allen Fingern, was schneller Wirkung zeigt, zum Beispiel bei Kopfschmerzen. Solche Techniken müssen richtig angewendet werden, sind aber dann durchaus wirksam.
• Stärkung der Vitalität mit technischen Hilfsmitteln: Auf dem Markt befinden sich eine Reihe von batteriebetriebenen Geräten im Sinne von Frequenzgeneratoren, die durch Aussendung lebenspositiver Energien (z. B. die Schumann Resonanz-Wellenlängen der Erde) eine Stärkung des eigenen energetischen Systems bewirken. Diese Systeme können durchaus hilfreich sein, insbesondere an belasteten Arbeitsplätzen. Doch zieht das Tragen solcher Geräte oft unangenehme Fragen mit sich, wenn die Objekte sichtbar werden. Darüber hinaus ist eine regelmäßige Anwendung erforderlich, wenn das energetische System des Körpers dauerhaft stabilisiert werden soll. Es besteht die Gefahr einer Über-Kompensation, die dann ebenfalls mit Befindlichkeitsstörungen verbunden ist.
• Stärkung der Vitalität über meditative Techniken: Meditative Techniken, die der Aufnahme kosmischer Heilkräfte dienen, können das körpereigene Energiesystem soweit stärken, dass Belastungen nicht mehr empfunden werden. Dazu gehört Übung, regelmäßiges Anwenden, der Glaube an die Wirkung und eine wirkungsvolle Technik der Energieaufnahme und Energieabgabe. Wenn dieses gelingt, kann mit einer dauerhaften Stabilität gerechnet werden.
• Änderung der charakterlichen Grundlagen der Sensibilität: Dieses ist von den genannten die schwierigste Maßnahme, aber die einzige, die einen dauerhaften und endgültigen Erfolg garantieren kann. Wie bereits an verschiedenen Punkten angeführt, hat es seinen Grund, warum bestimmte Menschen Belastungen empfinden und andere nicht. Die Gründe sind vielschichtig. Letztendlich beruht die Empfindlichkeit auf einem Resonanzverhalten der Persönlichkeit bestimmten Energien gegenüber. Kann dieses Resonanzverhalten zum Beispiel durch Erkennen höherer Zusammenhänge oder Änderung der eigenen Einstellung zu den Problemen geändert werden, so wird die Belastung nicht mehr als solche empfunden. Ob damit ihre Wirkung auch auf alle Bereiche des Organismus beendet wird, bliebe gesondert zu diskutieren.

Eigene Erfahrungen

Durch meine Arbeit als Rutengänger bin ich in bezug auf unterschiedliche Strahlungs- und Energiebereiche besonders sensibel geworden, so auch gegenüber Elektrofeld-Belastungen. Das führte zu einem „Brennen“ der Ohren mit auffälliger Rötung und Wärmeentwicklung, zu Kopfdruck, Kopfschmerzen, Ohrgeräuschen und Herzrhythmusstörungen. Jeden Umsetzer der Telekommunikation konnte ich anhand der Missempfindungen ausfindig machen, auch wenn er nicht sichtbar war, auch während einer Autobahnfahrt. In der Nähe von Hochspannungsleitungen kribbelten mir die Ohren. Es wurde mir nahezu unmöglich, in stark belastete Industriegebiete zu fahren. Selbst die Satellitenschüsseln an Häusern konnte ich bis zu einer Entfernung von etwa 100 Metern und mehr (Standortabhängigkeit) anhand meiner Empfindungen ausfindig machen. Durch Techniken zur Kraftaufnahme und Beruhigung im Zusammenhang mit Meditationen konnte ich keine Hilfe erlangen. Auch Homöopathika, wie hochpotenziertes Phosphorus, die in solchen Fällen mitunter gegeben werden, blieben erfolglos.
Nach jahrelanger Leidenszeit kam mir die Erkenntnis, die Ursachen meiner Empfindlichkeit in mir selbst zu suchen. Ich kam ja in Resonanz mit Energien, die andere Menschen anscheinend nicht berührten. Meine Erfahrungen aus spirituellen Themenbereichen kamen mir zur Hilfe. Elektrische Energie gehört zum Element Feuer. Zum Element Feuer gehört auch der Geist des Menschen. Folglich musste es möglich sein, über den Geist auch das externe feurige Element zu beherrschen. Eine persönliche Resonanz kann sich ausbilden, wenn ich einer Sache mein Bewusstsein zuwende. In den meisten Fällen geht diese Zuwendung mit emotionalen Aspekten einher, einer Bewertung, klassifiziert nach positiver oder negativer Information. Emotionale Bewertungen führen immer zu einer Resonanz. Die Ansicht der Sendetürme führte bei mir zu einer negativen Bewertung. Eine Resonanz als Folge einer negativen Bewertung ist meist besonders stark. Es bilden sich Aggressionen aus, die die Resonanz verstärken. Man kann Objekte auch ansehen, ohne sie emotional zu beurteilen, doch das muss geübt werden. Dabei geht es nicht so sehr um die Art des „Blickes“, als vielmehr um damit zusammenhängende Erkenntnisse über die Notwendigkeit bestimmter Entwicklungen für das Individuum und für die Menschheit generell.
Aufgrund meiner persönlichen Erkenntnis höherer Zusammenhänge gelang es mir, keinerlei Aggressionen gegenüber den Elektrofeldern mehr aufkommen zu lassen. Ich habe einen Sender angesehen, auf Liebe umgeschaltet, ihm gute Energien geschickt und mir gleichzeitig vorgestellt, wie es wäre, wenn dieser Sender Energien aussenden würde, die auf alle Menschen positiv wirken. So haben es nämlich die Römer gemacht, als sie Städte gründeten: Auf den Hügeln um das besiedelte Tal herum haben sie Tempel aufgestellt, die den Gottheiten geweiht waren und positive Energien ins Tal strahlten. Vorstellungen sind hilfreich, um eigene Kräfte zu aktivieren. Seit diesem Moment hat mich kein Sender mehr belastet, es sei denn er steht auf einem extrem ungünstigen Standort.

Spirituelle Kontakte zu negativen Energiepotentialen

Elektrische Energie ist ein wesentlicher Aspekt der Schöpfungsenergien. Radiästhetisch ist diese Energie in allen Kulturen weltweit nachweisbar, auch in Objekten vergangner Kulturen. In der Antike hatten Blitz-Wahrsager eine besondere Stellung. Die Etrusker unterschieden 14 verschiedene „Blitzgötter“, überirdische und unterirdische. Für diese Energien stehen auch Bezeichnungen wie: Heiliger Geist, Blitz, Donar, Zeus, Beredsamkeit, Infektions-Abwehrkraft, körperliche und geistige Lähmung, Mumifizierung usw. Die Unterscheidung von positiv wirkenden Schöpfungsenergien zu negativ wirkenden technisch verursachten Elektrofeldern ist zum wesentlichen Teil qualitativ begründet (Zirkularpolarisation und „Information“ der Strahlung). Bereits frühe Forschungen zu Elektrophänomenen zeigten unerklärbare Licht- und Geräuschphänomene bis hin zu Erscheinungen von Wesenheiten astraler Sphären und Materialisationsphänomenen. Offenbar bewirken die Energiefelder der Elektrostrahlung Resonanzen zu Energiepotentialen (Wesenheiten), die sich innerhalb der irdischen Sphäre im Bereich zwischen Energie und Materie aufhalten (überlebende Seelenanteile, Geister der „feurigen Welt“, negative Elementarwesen des Feuer-Elementes).
Die technisch verursachten Elektrofelder sind mehr oder weniger stark im Zellwasser der Lebewesen gespeichert. Im Zusammenhang mit durch Elektrofelder verursachten Auraschäden kann es zu Resonanzbildungen kommen, über die „jenseitige Wesenheiten“ den Menschen negativ beeinflussen (Umsessenheit). Wir sehen die Folgen dieser Einflussnahmen in zunehmender Aggression, Neid, Hass, Zorn, Angstzuständen, Selbstvernichtungstendenz, Identifikation mit negativen Idealen und Vorbildern, Suchtverhalten, Technomusik, Rastlosigkeit usw. Beeinflussungen, die nicht als fremdbestimmt empfunden werden, können gerade deshalb ungehemmt wirksam werden. „Besetzungszustände“ dieser Art haben dramatisch zugenommen seit der Einführung moderner Techniken mit ihren Belastungen durch Elektromagnetismus und Mikrowellen. Hilfe für die Betroffenen ist zurzeit nur möglich über das Erkennen der angeführten Zusammenhänge und eine daraus resultierende Aktivierung eigener mentaler Kräfte sowie einer Rückführung (religio) auf Resonanzen zu positiven Schöpfungspotentialen.

Tiefenpsychologische Deutung

Aufgrund der Wechselwirkungen zwischen Elektrofeldern und geistigen Potentialen des Menschen (durch bewusstseinsverändernde Impulse und Takte), scheint es folgerichtig zu sein, die zunehmende Belastung als Rückwirkung auf unser eigenes geistiges Potential anzusehen, wobei die Hypersensibilität möglicherweise als Symbol für eine Tendenz zur Selbstzerstörung des Menschen angesehen werden kann. Die Entwicklung wird von uns toleriert und gefördert, denn wir haben eine Situation geschaffen, die sich verselbstständigt. Die Aggressionen der Menschen nehmen in beängstigendem Maße zu und führen zu Resonanzen mit negativen Energien aus unserem Lebensraum. Die zunehmende Strahlenbelastung verstärkt die Aggressionen. Da sich durch die generelle Strahlenbelastung möglicherweise jedes Leben auf der Erde verändert und das energetische System der Erdatmosphäre beeinflusst wird, zwingt uns diese Rückwirkung, unser eigenes Verhalten und unsere Erwartungen und Emotionen zu überdenken. Ohne karmisch bedingte „Schicksalsschläge“ können unsere Denkfehler nicht ins Bewusstsein gehoben werden, um sie zu heilen und dann ohne sie zu leben. Die geistige Ausrichtung des Menschen nach außen hin hat zu dieser Entwicklung geführt. Eine Änderung kann nur erfolgen, indem eine Neuorientierung zu unserer eigenen Seele hin erfolgt, eine Ausrichtung nach innen. Die empfundene Belastung wirkt wie ein Spiegel, in dem wir unsere eigene Denkweise erkennen können. Um der Entwicklung Einhalt zu gebieten, ist es erforderlich, die ganzheitlich-ursächlichen Hintergründe der Belastungsproblematik herauszuarbeiten und in unser Bewusstsein zu heben. Eine Selbsthilfe scheint mir im Augenblick nur über eine generelle Veränderung der eigenen Charakterstrukturen zu gelingen, die unsere zurzeit nicht für das Leben erforderlichen Technologien als persönlichen Segen ansehen. Es ist nicht mehr modern, zu beten oder sich um eine positive geistige Haltung zu bemühen. Wir können so weiterleben wie bisher, wir können aber auch die Sichtweise unseres Lebens ändern und damit uns selbst verändern, um anders handeln zu können. Aber es muß eine wirkliche Veränderung sein, die tiefste seelische Schichten erreichen muss, um unsere natürlichen Gefühlspotentiale wieder zu aktivieren und wirksam werden zu lassen.

Wechselwirkungen mit elementaren Energien

Auch Naturkatastrophen können als rückwirkende Folgen eines falschen Umgangs mit den elementaren Energien der Natur angesehen werden, da sie Entsprechungen in der geistigen Natur des Menschen haben. Zwischen der Einheit aus Körper, Seele und Geist des Menschen und den kosmischen elementaren Energien bestehen Wechselwirkungen. Das Element Feuer entspricht dem Geist des Menschen, das Element Erde dem stofflichen Körper. Die verbindenden Elemente Luft und Wasser finden ihre Entsprechungen in der Seele des Menschen.
Feuer – Geist: Zum feurigen Element in der Natur mit entsprechendem Katastrophenpotential bei Missachtung der geistigen Gesetze gehören Schäden durch Blitzschlag, elektrische Energie generell, Radioaktivität (Reaktorkatastrophen) und Vulkanismus. Das feurige Element der Naturordnung kommt aus dem Gleichgewicht durch eine Überbetonung bestimmter menschlicher Verhaltensweisen. Dazu zählen: Überbewertung des verstandesmäßigen Aspektes im Leben, extreme Vernunftorientierung, Hemmung des Gefühlslebens, Wissenschaft, Machtbestreben, Stärke, Durchsetzungskraft, Gewalt, Aggressivität, Unbeherrschtheit, generell eine Überbetonung männlicher Eigenschaften. Dem Feuerelement wird in der Typenlehre der Typus des Cholerikers zugeordnet.
Luft – Seele (Gemüt): Das Katastrophenpotential liegt hier im Bereich des Wetters, Sturm, Wirbelstürme und ist zusätzlich häufig mit dem Element Wasser verknüpft. Beim Menschen zeigen sich: seelisches Fehlverhalten, unausgeglichene Stimmungslage, fehlende innere Strukturierung, Gedankenlosigkeit, Oberflächlichkeit, Distanzierung von Leidenschaften und Gefühlen, Glaube, die Welt durch Wissen und Erkenntnis der Wahrheit verändern zu können. Dem Luftelement ist der Typus des Sanguinikers zugeordnet.
Wasser – Seele (Gemüt): Zu diesem Bereich gehören Regen, Flüsse, Seen, Meere, Flutkatastrophen, Überschwemmungen. Das seelische Fehlverhalten liegt darin, nicht auf das Gefühl zu hören, es zu unterdrücken, die weiblichen Eigenschaften zu unterdrücken. Dazu gehören Angst, Passivität, Unentschlossenheit, Inaktivität, Zweifel. Hier fehlt – von der Phantasie oder einer Erkenntnis ausgehend – der Impuls zur äußeren Tat. Dem Wasserelement ist der Phlegmatiker zugeordnet.
Erde – Körper (Materie): Erdbeben und Vulkanismus (zusammen mit dem gegenpoligen Feuerelement) sind typische Anpassungsreaktionen des Erdelementes, aber auch die unterschiedliche Aktivität der „Erdstrahlung“ generell. Typisch ist hier das Verhaftet-Sein des Menschen im Körper, Materialismus, Egoismus, aktive (starre) Beharrung auf Werten und Prinzipien, Introvertiertheit, Zweckpessimismus. Dem Erdelement zugeordnet ist der Melancholiker.
Die persönlichen Lebensprüfungen sind Herausforderungen durch die Kräfte der Elemente. Sie zu erkennen (Selbsterkennung) ist Voraussetzung zur Beherrschung der eigenen Triebe. Das erwachte Gewissen macht eine neue Positionsbestimmung erforderlich für den Bereich des eigenen Lebens mit Wirkung nach außen hin. Schicksalsschläge entstehen durch Handlungen gegen das Gewissen. Das gilt für das Individuum, die Menschheit generell und betrifft im Zusammenwirken mit den Naturgesetzen auch unsere Erde.

Standortbestimmung zwischen den Polen

Jegliche Materie auf dieser Erde ist gepolt; jegliches Leben spielt sich im Rahmen von Polaritäten ab. Gern sprechen wir hier von Gut und Böse, Positiv und Negativ, um die Endpunkte der Polaritätenverteilung zu kennzeichnen. Die Verteilung der Polaritäten ist fester Bestandteil der Naturordnung. Sobald wir als Bestandteil der Schöpfung einer Polarität oder bestimmten elementaren Energien den Vorzug geben, rufen wir damit automatisch die gegenseitige Polarität bzw. die korrespondierende elementare Kraft auf den Aktionsplan, die unserer eng begrenzten Sicht- und Handlungsweise Einhalt gebietet. Damit werden Naturkatastrophen und andere Rückwirkungen auf die menschlichen Verhaltensweisen zu einem natürlichen und erforderlichen Regulator zur Wiederherstellung eines naturgemäßen irdischen beziehungsweise kosmischen Gleichgewichtes.

Der Autor

Dr. Siegfried Grabowski ist Diplom-Chemiker, Heilpraktiker und Rutengänger. Von früher Jugend an mit allen Erscheinungsformen der Grenzphänomene vertraut, befasst er sich mit der Erforschung feinstofflicher Phänomene im Zusammenhang mit unserer Gesundheit und ihrer Einbettung in unser wissenschaftsorientiertes Weltbild. Durch vergleichende Erforschung geistiger sowie physikalischer Energien gelingt es ihm, Verbindungen zwischen den eigenen seelischen Energien und Umwelt-Energien sowie kosmischen Potentialen aufzuzeigen und auf ihre gegenseitigen Wechselwirkungen hinzuweisen.

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