Elektrosmog und biophysikalische Messmethoden: Der Ausweg aus einem Dilemma

raum&zeit-Interview mit Diplom-Ingenieur Karsten Krause, Oldenburg, von Hans-Joachim Ehlers, Sauerlach – raum&zeit Ausgabe 91/1998

Der Markt der Bioresonanz boomt. Immer mehr Menschen (darunter auch Mediziner und Patienten) stellen fest, daß es über der biochemischen Ebene sozusagen noch eine biophysikalische gibt, und als immer sicherer erweist sich, daß es sich hierbei um die Steuerungsebene der biochemischen Prozesse handelt. (Einer der vielen Gründe, warum die auf reiner Biochemie basierende Gentechnik scheitern muß). Wie immer, wenn wirklich Neues entdeckt und erfolgreich angewandt wird, treten Gaukler auf, die das schnelle Geld machen wollen. Und wie immer und zu allen Zeiten haben sie damit auch kurzfristig Erfolg. So auch auf dem Markt der Bioresonanz. Das ist menschlich. Übersehen wird auf diesem boomenden Markt jedoch u. a. das Dilemma zwischen täglich wachsendem Elektrosmog auf der einen Seite, und den ständig erweiterten Erkenntnissen über die elektrische und elektromagnetische Struktur der Lebensenergie auf der anderen Seite. Das Ignorieren dieser Zusammenhänge wächst sich inzwischen zum Problem aus. Darauf möchte raum&zeit mit diesem Interview aufmerksam machen. Es sei betont, daß es dabei weder um moralisierende noch schuldzuweisende oder sonstige Kritik geht. Die Probleme, die hier mit dem zur Zeit wohl kompetentesten Gesprächspartner auf dem Gebiet der modernen Biophysik, Dipl. Ing. Karsten Krause, angesprochen werden, sind handfest. Das Interview soll daher zum Nachdenken anregen.

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