raum&zeit Ausgabe 147

Mai/Juni 2007

Die CO2-Lüge
Kein Klima-Killer, sondern Lebens-Stoff

Dunkle Materie
Intelligente Energie des Kosmos

Neue Belege
E-Smog zerstört den Wald

Überdosis Phosphor
Die heimliche Gefahr im Essen

Lebensmittel-Skandale
Wie wir effektiv geschützt werden können

Editorial: Die Volksverdummung hat einen neuen Höhepunkt erreicht

Der Teufel hat einen anderen Namen bekommen. Nicht mehr die Zahl 666 ist das Synonym für das Böse, sondern die Formel CO2. Dieses natürliche Gas ist an allem schuld und vor allen Dingen für den bevorstehenden Klimawandel (=Weltuntergang) in genau 13 Jahren verantwortlich. So ist es in allen Medien zu lesen. Die Volksverdummung hat einen neuen Höhepunkt erreicht. Das CO2 muss jetzt weniger werden und zwar sofort!
Dass wir unseren Planeten nicht gerade mit Samthandschuhen anfassen und die Natur zum Teil schwer unter uns zu leiden hat, dessen sind wir uns wohl alle bewusst. Aber wieso ist jetzt plötzlich CO2 an allem schuld? Was ist zum Beispiel mit Elektrosmog, Regenwaldrodung, Radioaktivität und Gentechnik? Wir haben viele Probleme, die es zu lösen gilt, CO2 ist allenfalls ein sekundäres. Wieviele Lücken die CO2-Treibhaustheorie aufweist, zeigt der Artikel von Detlef Scholz: „Der CO2-Bluff“, Seite 10.
Ziel der derzeit laufenden Polit- und Medien-Kampagne ist leider nicht – denn das wäre ja wünschenswert – die Erhaltung der Natur, sondern die Atomenergie wieder schmackhaft zu machen, denn Atomkraftwerke produzieren nunmal weniger CO2, und wir wollen ja nicht im Dunkeln sitzen. Unsere Wissenschaftler vergessen, dass, wenn uns die „sicheren“ Atomkraftwerke doch mal um die Ohren fliegen, sich das mit dem Klimawandel auch gleich erledigt hat. Denn dann wird es richtig warm! Hinzu kommt noch das ungelöste Problem des atomaren Abfalls. Wie kann man als vernünftig denkender Mensch eine Energiegewinnung befürworten, die solche Gefahren mit sich bringt? (siehe auch Interview mit Holger Strohm: „Es gibt keine sicheren Atomkraftwerke!“ raum&zeit Nr. 142) Doch hier hat der Verbraucher die Möglichkeit sich zu wehren, indem er sich für alternative Stromquellen entscheidet.

Geld macht bekanntlich nicht glücklich, aber es beruhigt ungemein. Wer richtig viel Geld hat, ist die EU. In der EU geht es eigentlich immer nur um die Frage, wer bekommt welches Geld und wieviel. Schön wäre es, wenn das Geld sinnvoll verteilt würde. Unter sinnvoll verstehe ich aber nicht, dass man den Agrar-Multis noch mehr Geld zukommen lässt. Da die großen Agrarfirmen (von Bauern kann man hier nicht mehr sprechen) immer mehr Geld bekommen, wird der Monokultur und damit dem Raubbau, sowie der Massentierhaltung immer mehr Boden gegeben. Statt den Bauern, die noch einen Bezug zu ihrem Land haben, mehr Förderungen zukommen zu lassen, müssen diese ihre Milch unter Preis verkaufen und einer nach dem anderen muss aufgeben. Wie genau das Geld für Agrarsubventionen verteilt wird, beschreibt ausführlich Andrea Oellerich in: „Geldregen für Multis“, Seite 59.

Beschäftigen wir uns doch lieber mit unserem Universum. Oder noch besser mit der Seele. Grazyna Fosar und Franz Bludorf haben neue spannende Erkenntnisse zu diesem Thema. In ihrem Artikel „Dunkle Materie verbindet Geist und Stoff“ auf Seite 74 beschreiben sie, wie Geist und Materie zusammen hängen könnten. Wenn diese Forschungen so weit sind, dass wir selbst Gedanken und Informationen in Materie umwandeln können, dann könnte man unseren Politikern und Schulwissenschaftlern ein Paket mit sinnvollen Möglichkeiten schicken, wie unser Planet auch für die Nachwelt erhalten werden kann. Man soll ja die Hoffnung nie aufgeben.

In diesem Sinne
Herzlichst Ihre

Käthe Ehlers

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