raum&zeit Ausgabe 150

November/Dezember 2007

Synthetische Biologie
Erschaffen Forscher einen neuen Menschen?

Adrenalin
Die unterschätzte Krebs-Ursache

Interview mit Armin Risi
"Altindische Veden waren unserer Wissenschaft voraus!"

Neue Erkenntnisse
Wie Hitler die Deutschen verführte

Prophezeihungen auf dem Prüfstand
2012 – Weltende oder Goldenes Zeitalter?

Editorial: Universelle Maßstäbe und kosmische Zyklen

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Wissenschaftliche Erkenntnis ist immer geprägt vom Glaubenssystem, aus dem heraus der Erkenntnisprozess stattfindet. Faszinierend dabei ist, dass der Mensch schon zu Zeiten, in dem ihm unsere modernen Untersuchungs- und Messmethoden nicht zur Verfügung standen, zu wissenschaftlichen Erkenntnissen gelangt ist, die sich mit unseren – modern gewonnenen – Erkenntnissen decken. Wie es dazu kommt, erklärt der bekannte Veden-Kenner Armin Risi in dem von Thomas Hein geführten Interview „Altindische Veden waren unserer Wissenschaft voraus“. In den altindischen Schriften ist die Rede von zyklischen Geschehen, die auch die physikalischen Prozesse der Sonne und deren Auswirkung auf die Erde beschreiben. Kosmische Rhythmen scheinen auch für den Klimawandel ausschlaggebend zu sein, der nach Erkenntnissen des dänischen Klimaforschers Henrik Svensmark mit den Sonnenwinden korreliert, wie uns Detlef Scholz in seinem Artikel „Klimawandel durch kosmische Rhythmen“ erklärt.

Dass der Mensch bereits zu alttestamentarischen Zeiten und im alten Ägypten ein umfassendes Verständnis kosmischer Gesetzmäßigkeiten hatte, geht auch aus dem Beitrag „Die Codes von Noah und der Cheops-Pyramide“ von Prof. Dr.-Ing. habil. Herbert Müller hervor. Er setzt sich mit Zahlensymbolik und Zahlenmystik auseinander und verknüpft in der Untersuchung der Maßverhältnisse der ägyptischen Pyramiden das Primzahlkreuz von Peter Plichta mit der Global Scaling® Theorie von Dr. Hartmut Müller.

In völligem Gegensatz zu einem holistischen Wissenschaftsverständnis steht hingegen der Zerstückelungswahn, der sich hinter der neuen Wissenschaftssparte der „Synthetischen Biologie verbirgt“. Ethik ist offenbar ein Fremdwort für die Laboranten, die sich „gottgleich“ dazu berufen fühlen, aus gen-reduzierten Bestandteilen selbst neues „Leben“ zu kreieren und anschließend zu patentieren. Florianne Koechlin enthüllt in ihrem Artikel diesen Extremfall der Gentechnik.

Hoffnungsvolle Neuigkeiten gibt es hingegen aus der naturheilkundlichen Krebstherapie. Die Medizinerin Juliane Sacher stellt in ihrem Beitrag „Mit Hopfen und Kakao gegen Krebs und Allergien“ ein neues natürliches Heilmittel vor, das im Verbund mit anderen Therapie-Maßnahmen dazu beitragen kann, die destruktiven Prozesse auf Zellebene zu stoppen, in dem die TH1-TH2 Balance des Immunsystems wieder hergestellt wird. Mit einem weiteren natürlichen Wirkstoff, dem Ubichinon/Co-Enzym Q 10, befasst sich der Artikel von Alfred Schmidt, der darauf hinweist, dass mittlerweile sehr viele Studien die gesundheitlich bedeutsame Wirkung von Q 10 bei Herzschwäche, Schlaganfall und Krebs bestätigen – die Schulmedizin dies jedoch nicht zur Kenntnis nehmen will. Den Ursachen der Krebsentstehung geht die Ärztin Waltraut Fryda in ihrem Artikel „Krebs durch Adrenalinmangel“ nach. Sie lenkt das Augenmerk auf die bedeutende regulatorische Funktion des Adrenalins und sieht im Adrenalinmangel eine Ursache für das Krebsgeschehen.

Immer dann, wenn versucht wird, die Zusammenhänge von Ursache und Wirkung holistisch-systemisch zu betrachten, kommen Wissenschaftler und Mediziner zu Erkenntnissen, die uns ein Leben in Gesundheit und in Einklang mit kosmischen Gesetzmäßigkeiten ermöglichen. Ich freue mich, unseren Lesern mit dieser raum&zeit wieder einmal mehr die Möglichkeit zu bieten, an diesen wichtigen Erkenntnisprozessen teilzuhaben.

In diesem Sinne
Herzlichst Ihre

Käthe Ehlers

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