raum&zeit Ausgabe 186

November/Dezember 2013

Chemtrails und Nanotechnologie
Manipulieren uns die Geheimdienste?

Öl und Gas in Griechenland
Warum finanzieren wir die Pleite?

Innere Polarität ausgleichen
Durch PEAT zum Glück

Neue Wege aus der Depression
Die Heilwirkung von Achtsamkeit und Berührungstherapie 

 

Editorial: Polarität – Leben in einer dualen Welt

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

noch selten habe ich bei der Arbeit an raum&zeit eine so starke Polarität bei den für diese Ausgabe gewählten Themen verspürt wie bei diesem Heft. Der absolute Negativpol ist sicher das Grusel-Horror-Szenario in „Chemtrails und Nanotechnologie“. Harald Kautz-Vella postuliert hier, dass das generalstabsmäßige Versprühen der Chemtrail-Substanzen ein Projekt der Transhumanismus-Agenda sei, um das Bewusstsein der Menschen unter die Kontrolle einiger weniger zu bringen (siehe Seite 52).
Richte ich dann meinen Blick auf unsere Themen in der Rubrik „Gesellschaft“ bleibt mir auch hier der Mund offen stehen. Warum finanzieren wir eigentlich die griechische Pleite, wenn sogar der renommierte „Mister Dax“, mit bürgerlichem Namen Dirk Müller, öffentlich sagt, dass Griechenland über riesige Öl- und Erdgasvorkommen verfügt? Fakten und Belege hierfür hat er in seinem Buch „Showdown“ niedergeschrieben, aus dem wir Ihnen die brisantesten im Beitrag „Die griechische Tragödie – ein böses Spiel“ zur Kenntnis bringen. Wird Griechenland etwa bewusst wirtschaftlich und politisch destabilisiert, damit sich global agierende Konzerne auch noch diese Erdöl- und Erdgas-Vorkommen sichern können, ohne dabei durch das griechische Volk oder einen souveränen Staat Griechenland gestört zu werden?
Wird es Dirk Müller jetzt nach diesem Fauxpas genauso ergehen wie einst Holger Strohm? Wehe dem, der den rechten Pfad des Mainstreams verlässt! Solche Karrieren enden oft noch schneller, als ein Stern am Firmament des Erfolges verglühen kann. Aber weil jemand wie Holger Strohm karrieretechnisch nichts mehr zu verlieren hat (s. Artikel „Jagdszenen im Grünen Milieu“ in raum&zeit 184), muss er auch kein Blatt mehr vor den Mund nehmen. Werfen Sie daher einen Blick in Teil 2 seines Artikels „Das kriminelle Netzwerk der Globalisierung“.

Weil aber nichts ohne sein Gegenteil existiert, bin ich so froh, dass wir auch in dieser raum&zeit wieder so vielen positiven Ausblicken Raum geben dürfen und dabei hoffentlich Akzente für ein neues Bewusstsein setzen. Die Methode PEAT gibt uns einen wertvollen Schlüssel für die Versöhnung der Polaritäten in uns und damit auch in unserer Umwelt an die Hand. Astrid Paulini skizziert in ihrem Artikel „Mit PEAT zum Glück finden“ wie es mit dieser auf der spirituellen Ebene verankerten Bewusstseinsmethode gelingen kann, durch Ausgleich der eigenen, gegensätzlichen Pole zu einer Balance im Innen und im Außen und damit zu persönlichem Glück zu finden.
Einen völlig neuen Fokus auf die Entstehung von Bewusstsein richtet Mehmet Catı in „Sporen des Geistes: Das Bewusstsein im Pilz“. Als Alchemist erkennt Catı im Reich der Pilze mit seinem weit verzweigten Myzel und seinen Verflechtungen mit dem Pflanzen- und Tierreich eine sicherlich nicht-zufällige Ähnlichkeit zum Aufbau des menschlichen Nervensystems mit seinen Neurotransmittern. Brachten entwicklungsgeschichtlich betrachtet die Pilze dem Menschen erst das Bewusstsein?

Ergänzend zu den philosophischen Betrachtungen auf der Ebene von Bewusstsein finden Sie in dieser raum&zeit auch noch eine Fülle an „hand“festen Informationen oder vielmehr sanften Formen der ganzheitlichen Heilung, zum Beispiel durch die Kombination von Achtsamkeit und Berührungstherapie als „Weg aus der Depression“, wie Andreas Stötter dies im Rahmen einer Studie zeigen konnte.
Möge es Ihnen und uns allen gelingen im täglichen Auf und Ab immer wieder die Balance zu finden, denn Leben findet immer nur JETZT statt.
Nicht gestern – nicht morgen!

In diesem Sinne
Ihre

Susanne Ehlers

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