Experimente in unbekannten Dimensionen

Von Hellmuth Hoffmann – raum&zeit Ausgabe 6/1983

In der klassischen Physik ist Materie der raumfüllende Stoff, dessen Menge "Masse" genannt wird. Sie besteht aus Atomen mit den Eigenschaften chemischer Elemente, und ihre Bausteine sind Protonen, Neutronen und Elektronen. Als chemische Elemente unterscheiden sie sich untereinander lediglich durch ihren verschiedenen inneren Aufbau.
Mit der Atomphysik kam der bis dahin eherne Materie-Begriff ins Wanken. An seine Stelle trat der Dualismus von Wellen und Teilchen, und die moderne Physik spricht nicht mehr von Materie als solcher, sondern von Feldern, gequantelten Bewegungen und Wellen.
Damit erhebt sich die Frage: Wie wirklich ist unsere Wirklichkeit? Sie beschäftigte schon die griechische Philosophie. Diese erklärte die Wirklichkeit als Projektion aus dem Seelischen. Demokrit (460-371 v. Chr.) sagte: "Nur scheinbar ist ein Ding süß oder bitter, und nur scheinbar hat es eine Farbe. In Wirklichkeit gibt es nur Atome und den leeren Raum."

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