Möglichkeiten einer Krebsfrüherkennung

Der katalytische Effekt der Ozontherapie im peripheren Blut

Von Dr. med. Horst Kief – raum&zeit Ausgabe 11/1984

Für die labormäßige Kontrolle der Wirkung parenteraler Ozonverabreichung bieten sich verschiedene Parameter an. Als erstes wäre zu nennen der Anstieg der Leukozyten nach einer intramuskulären Ozon-Injektion. Auch der cholesterin- und harnsäuresenkende Effekt der Ozon-Therapie bietet sich auf den ersten Blick als Laborkontrolle an. Hier wäre jedoch einschränkend zu vermerken, daß dieser Effekt konzentrationsabhängig ist und auch nur im Sinne einer Normalisierung pathologisch erhöhter Serumwerte zu verwerten ist. Außerdem ist er in vivo bislang nur für ein Verfahren der Ozon-Applikation – der hyperbaren Ozon-Therapie – nachgewiesen und statistisch gesichert. Der Nachweis der verschiedenen Angriffspunkte der Ozons – freie Fettsäuren, freie Aminosäuren, die Bildung von Peroxyden und Ozoniden – ist an einen besonderen labortechnischen Aufwand gebunden und scheidet daher als praktikable labormäßige Kontrolle aus.

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