Der Tesla-Transmitter

Von Prof. Dr. Norbert Harthun, Dieburg – raum&zeit Ausgabe 32/1988

Das Universal-Genie Nikola Tesla hat u. a. einige Jahre lang versucht, Elektrizität in Megawattgröße über große Entfernungen hinweg ohne Leiter zu übertragen. Eine der Möglichkeiten, die Tesla sah, bestand im Prinzip darin, die Erde selbst als einen riesigen Leiter zu benutzen, in den Strom sehr niedriger Frequenzen (weniger als 10 Hz) durch großflächige horizontal angeordnete Spulen induziert wird (siehe raum&zeit Nr. 26 Die Erfindungen von Nikola Tesla von Prof. Laithwaite, London). Tatsache ist, daß Nikola Tesla im Rahmen seiner Studien, Energie leiterlos zu übertragen, eine Reihe von Patenten anmeldete. Eines dieser Patente, der Tesla-Transmifter, wurde jetzt von der Fachhochschule Dieburg für Nachrichtentechnik nachgebaut. Die Anregung dazu gab der Hochfrequenztechniker Prof. Dr. Harthun, der Autor dieses Beitrages. Dieser Bericht ist ein Auszug einer umfangreichen Experimentalveröffentlichung (Diplomarbeit) über einen modernen Nachbau des betreffenden Tesla-Patents. Es zeigte sich, daß noch viele Wege für eigene Versuche offenstehen. In der Veröffentlichung (s. Ende dieses Aufsatzes) werden die Schaltungen und Bauelemente nachbausicher angegeben, so daß alle Möglichkeiten für eigene Versuche gegeben sind.

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