Universalrute (V)

Von Erich Körbler, Wien – raum&zeit Ausgabe 39/1989

Daß nach wissenschaftlich zweifelsfreien Doppelblind-Verfahren die angesehenen Professoren Hans-Dieter Betz (Atomphysik, LMU) und Herbert L. König (Elektrophysik, TU München) mit ihrem Team aus Physikern, Elektronikern, Medizinern und Strahlenbiologen, signifikante Effekte bei “Wünschelruten“ als Reaktionen in biologischen Makrosystemen feststellen konnten, mag bei Lesern, die meine Experimentalserie bisher skeptisch verfolgt haben, zur Beruhigung beitragen. Daß aber Experimente mit der Universalrute aufregend wie ein Krimi sein können, werden die Experimentteilnehmer selbst feststellen können, wenn es um INFORMATIONEN und HOMÖOPATHIE geht. Bei den Recherchen zu diesem Bericht reagierten viele Professoren, Arzte und Apotheker mit tiefer Betroffenheit: In mehr als 60% der von mir und meinen Mitarbeitern getesteten homöopathischen Hochpotenzen war nicht darin, was auf den Pläschchen geschrieben stand! Die Informationen der Ursubstanz waren nicht mehr vorhanden, bzw. verändert. Kein Wunder, wenn manche Patienten auf homöopathische Behandlung nicht ansprechen und manche gute wissenschaftliche Arbeit im Sand verläuft. Wie man mit der Universalstandrute die Qualität von Hochpotenzen prüfen kann und wie nahe verwandt das von mir entdeckte neue Hausmittel “Informationenwasser“ der Homöopathie ist, steht diesmal im Zentrum unserer Versuche.

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