Der Fall Katharina S.: Schulmedizin quo vadis?

Von Dr. med. Horst Krüger, Rösrath-Hoffnungsthal – raum&zeit Ausgabe 57/1992

Der unglaubliche Fall der Katharina S., über den raum&zeit in Nr. 56 berichtete, hat große Empörung ausgelöst, auch und gerade unter der Ärzteschaft. Der Autor artikuliert mit dem nachstehenden Beitrag mit Sicherheit die Meinung der Mehrheit zumindest der Naturheilärzte. Daß die Herren Professoren in Ulm nichts dazu gelernt haben, beweist die Tatsache, daß sie sich in Medical Tribune mit einem Artikel "Wir stehen dazu" auch noch ihrer Untat brüsten. Katharina S. ist – "dank" der "Heldentat" der beiden Ulmer – vorerst verhaltensgestört. Sie leidet unter Appetitlosigkeit und extremen Schlafstörungen verursacht durch die grausame Chemo-Folter, die ihr die Ärzte aus Ulm zufügten. Sie wagen es, in Medical Tribune zu schreiben, "Chancen verwirklichen sich nur, wenn man sie ergreift". Chancen für wen?

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