Warum Degussa aus der Amalgam-Produktion ausgestiegen ist

Von Dr. Hans A. Nieper, Hannover – raum&zeit Ausgabe 69/1994

Was die Politik versäumt, müssen Staatsanwälte und Richter versuchen, ins Lot zu bringen. Da die Politiker sich nach wie vor bedeckt halten, wenn Stoffe hergestellt werden, die den Menschen nachhaltig schädigen, müssen zunehmend Juristen sich schützend vor die Bevölkerung stellen. Das reicht von Telekom-Mobilfunk über Holzschutzmittel bis neuerdings zu Amalgam. (Siehe auch "Baustopp für Mobilfunk" in dieser Ausgabe.) Daß einer der größten Amalgam-Produzenten, die Degussa, aus der Produktion aussteigt, dafür gibt es für Dr. Nieper nur eine Erklärung: Abtauchen, bevor die Lawine der Schadenersatz prozesse anläuft. Denn was mit Amalgam geschah, ist nur noch mit dem Asbest-Skandal vergleichbar: Jahrzehntelang ist wider besseres Wissen behauptet worden, das Zeug sei unschädlich. Welche Konsequenzen der Fall Amalgam auch für die orthodoxe Medizin haben kann, untersucht der Autor in diesem Beitrag.

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