Musik, die von der Stille, den Tieren und dem Wald erzählt

Die erste CD mit der Stimme der Natur und wie es dazu kam

Von Harald Knauss, Oberhaslach, Frankreich – raum&zeit Ausgabe 95/1998

Wer die Kompositionen der ersten CD von Harald Knauss mit dem Titel „Nature’s Voice“ zum ersten Mal hört, wird schon nach kurzer Zeit das Bedürfnis haben, die Augen zu schließen, damit man die Klänge dieser Musik noch ungestörter in sich einströmen lassen kann. Was dabei einströmt, ist eine unglaubliche Fülle an Energie, Harmonie und – obwohl es sich um Musik handelt – Stille. Diese Musik „verführt“ einen in kürzester Zeit zur inneren Ruhe. Man lauscht und ist unglaublich wohlig zufrieden. Solche Musik gab es bisher nicht. Sie konnte nur entstehen, weil hier Kreativität, Sensitivität und Genialität zusammen kamen. Der international bekannte Komponist HaKaMo, dem hier erstmals der Versuch gelungen ist, eine Musik zu schreiben, mit der er der Natur Stimme verleiht („Nature’s Voice“) heißt eigentlich Harald Knauss und lebt im Elsaß. Welche Entwicklungszeit er durchleben mußte, um der Stimme der Natur musikalisch Ausdruck verleihen zu können und wie sich internationale Interpreten, jeder ein „Ass“ auf seinem Instrument, fast wie von selbst zu einem hochkarätigen Ensemble zusammenfanden, um HaKoMo’s Komposition zu intonieren, das erzählt er erstmals in raum&zeit, und zwar genauso faszinierend, wie er komponiert.

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