Zur Psychologie der modernen Kriegsführung oder wie uns Medien und Mächte manipulieren (II)

Diese Analyse der Globalisierung will warnen und einen Weg aus der Ohnmacht zeigen

Von Kassandra Vitalis, Hamburg – raum&zeit Ausgabe 97/1999

Schon der erste Teil dieser schonungslosen Analyse der globalen Entwicklung seit 1990 sorgte für Furore, vor allem in den neuen Bundesländern. Noch nie hatte jemand den Mut, so klar aufzuzeigen, wohin die Reise geht, wenn nicht jeder/jede von uns an seinem/ihrem Platz sich dieser Entwicklung entgegenstemmt. Das Ende des Kommunismus in Europa und Rußland wurde nicht als Chance begriffen, jetzt endlich ideologiefrei und kritisch auch über die Auswüchse des Kapitalismus nachzudenken, ohne gleich als Kommunist verschrien zu werden („geh’ doch nach drüben!“). Vielmehr wittern seit 1990 jene Kräfte Morgenluft, für die diese Welt nur eine Geldmaschine ist und die weder Moral, noch Solidarität noch Gesetz kennen. Diese Kräfte haben sich schon immer in den USA konzentriert. Sie haben die Politik schon weitgehend ausgehebelt. Zu ihrer langfristigen Strategie gehören die Globalisierung (nur ein anderes Wort für Monopolisierung) von Handel, Kultur, Medizin und Ernährung (die letzteren beiden Gebiete mittels Gentechnik) genauso wie die völlige Entmachtung nationalstaatlicher Politiker und deren Befugnisse. Nur wenn man diese Entwicklung ohne Beschönigung aufzeigt, kann man sie stoppen, bevor es zu spät ist. Denn in der neuen Welt, die zur Zeit in den USA konzipiert wird, hat nur der neue Mensch Platz. Dieser neue Mensch entspricht dem, was Hitler unter Herren-Rasse verstand. Nur dass es diesmal nicht nur um eine Rasse, sondern um die ganze Menschheit geht. Das Prinzip „es ist nicht mehr Platz genug für alle“ ist das gleiche. raum&zeit möchte mit dieser Analyse rechtzeitig warnen.

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