Primzahlkreuz Band III – Die vier Pole der Ewigkeit (II)  

Zur wissenschaftlichen Aussage der Primzahl-Bücher

Von Dr. Peter Plichta und Bernhard Hidding – raum&zeit Ausgabe 98/1999

Im vorausgegangenen Artikel (raum&zeit Nr. 96) wurde gezeigt, dass sich die Physik der Atomhüllen auf eine zyklische Anordnung von Zahlen, nämlich das Primzahlkreuz, zurückführen lässt. Da der amerikanische Wissenschaftshistoriker Thomas Kuhn (schon 1962) unwiderruflich nachgewiesen hat, dass wissenschaftliche Umbrüche von der herrschenden Wissenschaftsobrigkeit grundsätzlich nicht verstanden werden (schon allein, weil damit auch Machtverlust verbunden ist), würde dem Primzahlkreuz das Schicksal zuteil, erst nach zwei Generationen (durch Aussterben der Professoren und der von ihnen infizierten Studenten) Akzeptanz zu finden. Nun ist es uns aber gelungen, die Naturmathematik zu entdecken, die die Physik der Atomhüllen (Atomphysik) mit der Physik der Atomkerne (Kernphysik bzw. Kernchemie) verknüpft. Dies stellt keine bloße wissenschaftliche Entdeckung oder empirisch belegte Theorie dar, sondern einen geistigen Durchbruch auf dem Gebiet wissenschafts-analytischen Denkens und der mathematischen Logik. Bei der Untersuchung der Frage nach dem „Warum” wird der Zusammenhang zwischen den verschiedenen wissenschaftlichen Teilgebieten erleuchtet und dadurch das Zeitalter der Theorien bzw. Spekulation beendet. Mathematik und die Wissenschaften sind eben doch keine menschliche Erfindung, sondern nur Entdeckung der präexistierenden Ideen. Das ist kein Paradigmenwechsel, sondern der Beginn einer neuen Achsenzeit (Karl Jaspers).

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