Giordano Bruno: Die Kosmologie der Unendlichkeit

raum&zeit-Essay zur 400. Wiederkehr der Verbrennung Giordano Brunos am 17. Februar 1600

Von Jochen Kirchhoff, Berlin – raum&zeit Ausgabe 104/2000

Einer der größten Geisteswissenschaftler nach den griechischen Philosophen, der Italiener Giordano Bruno, wurde von den Schergen der Inquisition der Katholischen Kirche am 17. Februar 1600 in Rom öffentlich bei lebendigem Leibe verbrannt. Die Furcht vor dem großen Gelehrten und seinen Erkenntnissen ist innerhalb der Katholischen Kirche noch heute so groß, dass der Papst, als er vor zwei Jahren einigen Ketzern wie Johann Hus offiziell vergab, Giordano Bruno ausdrücklich ausnahm. Jochen Kirchhoff, der schon vor Jahren für den Rowohlt-Verlag eine Monographie Brunos verfasste, nahm den 400. Todestag des Kosmologen zum Anlass, auf die verblüffend aktuelle Bedeutung Brunos hinzuweisen. Damit soll auch verhindert werden, dass der große und radikale Denker dorthin gerät, wo ihn sowohl Päpste der Wissenschaft als auch der Katholischen Kirche gern hätten: in die Vergessenheit.

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