Licht der Natur – Licht des Geistes (II)

Gedanken zur Phänomenologie des Lichtes und der Farben – Plädoyer zur Verlebendigung der Naturwissenschaften

Von Jochen Kirchhoff, Berlin – raum&zeit Ausgabe 112/2001

Der Berliner Philosoph und Dozent Jochen Kirchhoff gehört zu den sensiblen, wachen und unruhigen Geistern, die seit langem erkennen, wie lebensfeindlich und letztlich menschenverachtend die moderne Naturwissenschaft, und hier insbesondere die Physik, ist. Am Beispiel der Phänomene Licht und Farben führt er uns auf seine unnachahmlich scharfsinnige Weise vor Augen, wie kläglich hier die Erklärungsversuche der orthodoxen Physik sind. Gleichzeitig zeigt er uns, wie viel unglaublich faszinierender seine Vorstellungen von einem beseelten Licht sind, das als immer währende göttliche Gnade erst in uns entsteht, ehe es wahrgenommen werden kann. Kirchhoff verwirft mit diesem Beitrag wieder einmal sämtliche Glaubensgrundsätze der etablierten Wissenschaft. Sein Plädoyer für die Verlebendigung der Naturwissenschaften setzt an der empfindlichsten Stelle der herrschenden Wissenschaftslehren an: An deren Behauptung, es gäbe so etwas wie eine objektive Wissenschaft. Sie ist so subjektiv wie alles, was von Menschen gemacht wird, es sei denn, Wissenschaftler wären keine Menschen. Doch das wird niemand behaupten wollen. Folgen Sie Jochen Kirchhoff zum Licht.

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