Wie IWF und Weltbank die Politik armer Länder bestimmen

Im Würgegriff der Beschützer

Von Friedel Hütz-Adams, Siegburg – raum&zeit Ausgabe 131/2004

Vor genau 60 Jahren haben sich in Bretton Woods 44 Nationen zusammengetan, um der Welt eine stabile Währung und einen Finanzpuffer für verarmte Länder zu bescheren. Dies war die Geburtsstunde des Internationalen Währungsfonds und der Weltbank. Doch die Welt, für die sie geschaffen wurden, existiert so nicht mehr. Die mächtigen Staaten missbrauchen die beiden Hilfsprojekte, um den Ärmsten der Armen ihren Willen aufzudrücken. Nur durchgreifende Reformen können die beiden Institutionen wieder zu ihrer ursprünglichen Bestimmung führen.

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