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Psychopharmaka schaden langfristig mehr, als sie nutzen

Interview mit Robert Whitaker, Cambridge, Massachusetts, USA, von Angelika Fischer, Wolfratshausen – raum&zeit Ausgabe 159/2009

Eigentlich wollte der Medizinjournalist Robert Whitaker nur zu einem Artikel für den Boston Globe recherchieren.
Dabei stieß er auf verschiedene Studien zu Psychosen und Psychopharmaka, die ihn sehr irritierten. Zunehmend geriet er in einen Sog und vertiefte sich immer mehr in die Geschichte der Psychiatrie und die parallel dazu entstandene wissenschaftliche Literatur. Er wollte ganz genau wissen, wie Ärzte psychisch Kranke behandeln und wie die Patienten auf die Behandlungen reagiert haben. Er verfolgte, wie sich die Psychiatrie im Laufe der Zeit entwickelt hat und was dies für die Patienten bedeutet. Seine Ergebnisse sind sehr beunruhigend.
raum&zeit befragte ihn zur Wirksamkeit der Psychopharmaka und Widersprüchen bei der Verordnung.

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