Fotograf: Armin Kübelbeck, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:MHKW_Darmstadt_01.jpg, Wikimedia Commons

Die unheimliche Poesie der schleichenden Kontamination

Glosse 183

Von Christine Kammerer, Nürnberg – raum&zeit Ausgabe 183/2015

Ein ruhiges Gewissen ist eine wunderbare Sache. So denken wir Deutschen und trennen unseren Müll akribisch, diszipliniert und Tonne für Tonne. Unser täglicher Beitrag zum Umweltschmutz. Wer will schon so genau wissen, was mit dem Müll in der Tonne wirklich passiert? Hauptsache er verschwindet aus unserem Blickfeld. Und das tut er. Er macht sich sozusagen unsichtbar.

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