Bank für Gemeinwohl in Österreich in Gründung

Die erste ethische Alternativbank Österreichs steht vor dem Start - Weitere Mitgründer werden gesucht

Der bekannte Buchautor und Aktivist für Gemeinwohl-Ökonomie, Christian Felber, ist in seiner Funktion als Vereinsobmann und als stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender eine treibende Kraft im Projekt zur Gründung der ersten Bank für Gemeinwohl in Österreich. 2014 wurde zunächst eine freie Genossenschaft gegründet, in deren Besitz die zukünftige Bank stehen wird. Ende 2015/Anfang 2016 soll mit sechs Millionen Euro der Banklizensierungsprozess bei der österreichischen Finanzmarktaufsicht (FMA) beginnen. Danach wird weiter Genossenschaftskapital eingeworben. Bis 2016 rechnet das Bankprojekt mit rund 40.000 Genossenschafter/-innen, die ein Startkapital von 15 Mio. EUR zur Verfügung stellen. Ende 2016/Anfang 2017 wird dann die eigentliche Bank ihre Geschäftstätigkeit eröffnen.

Ziel ist Maximieren des Gemeinwohl, nicht des Gewinns. Die Bank wird nicht spekulativ agieren und Geld aus Geld schöpfen, abgekoppelt von der Realwirtschaft, sondern der Gesellschaft dienen.Im Vordergrund stehen Transparenz und Partizipation. Die Bank für Gemeinwohl wird offen legen, was mit dem Geld der Kund/-innen geschieht - nämlich ausschließlich das Fördern von gemeinwohlorientierten Projekten - und Möglichkeiten anbieten, über die Verwendung der Einlagen mitzuentscheiden.

Unternehmen und Projekte, an die die Bank für Gemeinwohl Kredite vergibt, werden hinsichtlich ihrer Gemeinwohlorientierung überprüft. Die Prüfkriterien werden regelmäßig evaluiert. Bevorzugt werden Investitionen in Ökologie, Biolebensmittel, Soziales, Bildung, erneuerbare Energie, Kultur, soziales Wohnen u.a. nachhaltige Projekte. Je gemeinwohl- orientierter ein Projekt ist, umso günstiger soll der Kredit sein. Um das finanzieren zu können, werden die Sparer/-innen zum Zinsverzicht eingeladen. Die Erfahrung mit anderen europäischen Ethikbanken zeigt, dass rund ein Drittel der Kund/-innen dieser Einladung auch folgen.

Ab sofort besteht die Möglichkeit, dass Sie als Genossenschafter der Bank zu einem Mitgründer werden, in dem Sie Anteile erwerben und so diesem Projekt zum aktiven Start verhelfen.

Mehr über dieses ambitionierte Projekt finden Sie unter: https://www.mitgruenden.at/

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