Boykottkampagne gegen die BILD-Zeitung weitet sich aus

Reaktion auf Berichterstattung nach Germanwings-Absturz

Nachdem die BILD-Zeitung nach der Germanwings-Tragödie journalistische Standards wieder einmal aufs Gröbste verletzt hatte, wird der Protest immer größer. Es weigern sich nun immer mehr Einzelhändler, die BILD-Zeitung in ihrer Auslage anzubieten.
Die BILD hatte bereits 48 Stunden nach dem Absturz den Co-Piloten der Maschine als Schuldigen der Katastrophe ausgemacht. Und dies, obwohl die Ermittler bis heute betonen, dass auch ein technischer Defekt nicht ausgeschlossen werden kann.
Was mit einem Facebook-Eintrag der ARAL-Tankstelle im rheinland-pfälzischen Bendorf begann, der sich viral im Internet verbreitete, zieht nun längst weitere Kreise.
Die Verantwortlichen der Bild-Zeitung sind sich dagegen keiner Schuld bewusst. Ganz im Gegenteil: In ihrer Verteidigungsschrift bekräftigten sie die voreiligen finalen Schuldzuweisungen gegen den Co-Piloten Andreas L.

(Quelle: www.rtdeutsch.com)

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