Bürger fordern Regelung zur Abschaffung von Zahnamalgam

Pressekonferenz am Donnerstag, 07. Mai 2015, 11:00, Europäisches Parlament, Brüssel

Die Minamata-Konvention zur Eindaümmung der Emission von Quecksilber wurde im Oktober 2013 von der Europaüischen Union unterzeichnet. Es ist das erste internationale Abkommen zum Umgang mit nur einer einzigen Substanz. Das unterstreicht die große Gefahr, die für Mensch und Umwelt von Quecksilber ausgeht.

Laut eines EU-Gutachtens, welches dem Abkommen zu Grunde liegt, macht die Verwendung von Quecksilber in Amalgam-Füllungen etwa ein Viertel des gesamten Quecksilberverbrauchs in Europa aus. Das entspricht auch einem Drittel des jaührlich recyclebaren Abfalls und der Haülfte des nicht recycelbaren Abfalls von Quecksilber in der EU.

Zahnamalgam ist aber auch die primaüre Quelle für eine direkte Quecksilberbelastung der europaüischen Bevoülkerung.

Im Oktober 2014 wurde nun von der Europaüischen Kommission eine oüffentliche Umfrage zur Ratifizierung der Minamata-Konvention durchgeführt. Wie jetzt veroüffentlicht wurde, gab es eine sehr hohe Beteiligung und 85% der Teilnehmer haben für eine Abschaffung von Amalgam-Füllungen gestimmt.

Nun sind die verantwortlichen Institutionen gefragt, auf dieses Ergebnis zu reagieren und dem Wunsch der Bevoülkerung zu entsprechen! Es gibt keine Rechtfertigung mehr für den Gebrauch von Zahnamalgam. Dieses Material ist ein Gift für Mensch und Umwelt, wofür die Gesellschaft einen hohen Preis bezahlt! Es gibt mittlerweile zahlreiche alternative Füllungsmaterialien, die den Einsatz von Amalgam überflüssig machen. In Laündern, die Amalgam bereits verboten haben , wird das erfolgreich belegt!

Mehr Informationen zum Thema finden Sie hier

(Quelle: GST - Gesellschaft für Schwermetall-Toxikologie)

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