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Die Risiken von gentechnisch veränderten Kartoffeln

Folgender Text wurde am 13. November 2018 im Newsletter von GMWatch veröffentlicht:

Dr. Caius Rommens entwickelte gentechnisch veränderte Kartoffeln (GV-Kartoffeln) für die in Idaho ansässige Agrar-Gentechnik-Firma Simplot.
Die hauptsächliche genetische Modifikation, die er einführte, diente, um das (PPO) Kartoffel-Gen für Melanin abzuschalten.
Wenn dieses Gen wirksam ist, löst es die Verfärbung der Knollen aus, wenn sie Druckstellen bekommen. Die GV-Kartoffeln verfärben sich jedoch nicht, wenn sie gequetscht werden. Sie sind daher als Druckstellen-Flecken-resistent vermarktet worden und werden in den USA und Kanada ohne Kennzeichnungspflicht unter harmlos klingenden Namen wie Innate, Hibernate und White Russet verkauft.
Nachdem er herausgefunden hatte, daß „die meisten GV-Kartoffeln fehlentwickelt, chlorotisch, mutiert oder steril waren und viele von ihnen schnell starben, so wie frühgeborene Babys“, verzichtete Dr. Rommens auf seine Gentechnik-Karriere und schrieb ein Buch über seine Erfahrungen: "Pandora’s Potatoes. The Worst GVO", das bei Amazon erhältlich ist.

In einem Interview mit GMWatch erörtert Dr. Rommens die Risiken für die Gesundheit, die die GV-Kartoffeln, die er geschaffen hat, darstellen. Das Interview in englischer Sprache finden Sie hier

(Quelle: www.gmwatch.org)

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