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Facebook-Zensoren von Bildern traumatisiert

Im Internet werden jeden Tag Millionen von Bildern mit unangemessenen und schockierenden Inhalten hochgeladen. Umso bemerkenswerter ist es, dass die wichtigsten Social Media Kanäle wie Facebook, Twitter etc. weitgehend frei von solch digitalem "Müll" sind.
Dafür sorgen nämlich tausende Billigarbeiter, die tagtäglich zahllose Horrorbilder wie Kinderpornographie, Hinrichtungen, Vergewaltigungen etc. "entsorgen"
Auf den Philippinen ist dafür sogar eine eigene Industrie entstanden, die im Auftrag von Großkonzernen das Internet von diesen Bildern säubert.
Es liegt auf der Hand, dass diese schmutzige Arbeit an den sogenannten Content-Moderatoren nicht spurlos vorbei geht. Viele klagen über psychische Störungen, Depressionen und Schlaflosigkeit. Hilfe bekommen sie von ihren Arbeitgebern nicht. Ganz im Gegenteil: Um möglichen Zusammenbrüchen vorzubeugen, werden die Content-Moderatoren spätestens nach zwei Jahren entlassen. Die schrecklichen Bilder wirken jedoch ein Leben lang nach.

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(Quelle: www.infosperber.ch)

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