Fast Food? Nein danke!

Bolivianer setzen McDonald‘s vor die Tür

Der Fast Food Konzern Mc Donald‘s hat im Jahr 2012 stolze 27,567 Milliarden Dollar umgesetzt und dabei einen Gewinn in Höhe von 5,464 Milliarden Dollar erwirtschaftet. In sage und schreibe 119 Ländern ist der gefräßige Riese vor Ort. Doch nun ist ein Land abgesprungen – Bolivien. Ganze acht Filialen trug das südamerikanische Land zu den insgesamt 34 480 Niederlassungen des US-Konzerns bei, doch die wurden nun alle aufgegeben. Keine hatte auch nur einen Cent Gewinn erwirtschaftet. Das bolivianische Volk, das zu etwa 60 Prozent aus Indigenen besteht, traute dem Fastfood, das so schnell in großen Mengen hergestellt wird, offenbar nicht über den Weg. Obgleich billig, wollten die Einheimischen nicht ihre Gesundheit aufs Spiel setzen. Bolivianer zeigen im Allgemeinen großen Respekt vor ihrem Körper, wählen ihre Nahrung sehr bewusst aus und sind misstrauisch gegenüber technologisch veränderten Nahrungsmitteln. So enthalten zum Beispiel die „McRibs“ 70 verschiedene Zutaten, teilweise reine Chemikalien wie Azodicarboxamid, einem in der EU verbotenem Treibmittel (was aber natürlich die hier erhältlichen Rippchen sicher nicht viel besser macht!). Das „Fleisch“ der McRibs besteht aus extrahierten Proteinen von Kutteln, Herzen und gebrühtem Magen, die von Lebensmitteldesignern zu einer Rippe geformt werden. McDonald‘s verkauft die Rippchen als „echte Schweinerippchen“. Vor kurzen tauchte in den Yahoo-Nachrichten eine Meldung auf, wonach eine Frau nach 13 Jahren einen Burger, den sie verlegt hatte, zufällig wieder fand. Er sah nahezu unverändert aus, von natürlichen Zersetzungsprozessen keine Spur – nur eben steinhart. Offenbar hatten die Fäulnisbakterien einen ebenso guten Riecher wie die unverdorbenen bolivianischen Ureinwohner. Finger weg von diesem Fraß! 

Quelle: www.naturalnews.com 

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