Gen-Raps im Senf

Zeitschrift ÖkoTest testet deutsche Supermärkte

Die Zeitschrift ÖkoTest hat in deutschen Supermärkten 30 Gläser Senf gekauft und auf Spuren von genmanipuliertem Raps untersucht. Bei 7 Proben wurde man fündig - in 6 davon fanden sich sogar Erbgut von Gen-Raps, der in Europa als Lebensmittel verboten ist.
Die Senfkörner für diese Senfsorten stammen aus Kanada, wo 90% des Raps gentechnisch verändert ist. Durch Auskreuzungen und Erntereste auf den Feldern kontaminiert Gen-Raps nicht nur konventionellen und ökologischen Raps, sondern auch Senf. Die geplanten Freihandelsabkommen CETA (EU-Kanada) und TTIP (EU-USA) werden solche Probleme noch verschärfen. 
Der Fund von Gen-Raps in Senf beweist, dass eine friedliche Koexistenz von Gentechnik mit bäuerlicher und ökologischer Landwirtschaft nicht realisierbar ist. Sobald sie einmal in die freie Wildbahn gelangt, ist Gentechnik nicht mehr zu kontrollieren. Aus diesem Grund ist es essenziell, weiterhin für ein gentechnikfreies Europa zu kämpfen.  Quelle: Umweltinstitut München e.V.

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