Für eine bessere Versorgung

Hebammen protestieren auf dem Hamburger Rathausmarkt

Am 26. Juni demonstrierten rund 500 Hebammen, Kranken- und Altenpfleger sowie zahlreiche Mütter auf dem Hamburger Rathausplatz. Anlass war die Gesundheitsministerkonferenz, die an diesem Tag in der Hansestadt statt fand. Die Demonstranten forderten von der Politik eine flächendeckende und langfristige Hebammenversorgung, faire Arbeitsbedingungen und bezahlbare Haftpflichtversicherungsbeiträge. Höhepunkt der Veranstaltung war die Übergabe der Landkarten der Unterversorgung aller 16 Hebammenlandesverbände an Senatorin Cornelia Prüfer-Storcks, Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz. Auch Bundesumweltminister Hermann Gröhe stellte sich den Demonstranten. Er verwies auf eine im Februar gestartete Gesetzesinitiative, die schnell Abhilfe schaffen soll. Für nächste Woche seien Gespräche zwischen Hebammen und Krankenkassen geplant. Aufsehen erregte während der Kundgebung zudem "die längste Nabelschnur der Welt"  - zahlreiche Bilder von Säuglingen, aufgehängt an einer Hunderte Meter langen Schnur. 

Wer ebenfalls vom Mangel an Hebammen betroffen ist, kann sich hier in die Landkarte der Unterversorgung eintragen.

zur Startseite