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Interview mit Christoph Hörstel

Interview mit Christoph Hörstel über amerikanische Kriegsdrohungen gegen Syrien

Rundfunk: Wenn man den westlichen Medien Glauben schenken will, dann steht ein Militärangriff gegen Syrien kurz bevor. Die USA haben Kriegsschiffe ins Mittelmeer verlegt. Hinzu kommt, dass Generalstabschefs einiger westlicher, arabischer Länder sowie der Türkei  seit Sonntag in der jordanischen Hauptstadt Amman über Syrien-Krise beraten. Was können Sie aus allen diesen Bewegungen schließen?

Hörstel: Die USA haben angeordnet, dass der US-Kreuzer "USS Mahan", der das Mittelmeer hätte verlassen und nach Virginia zurückkehren sollen, vorerst im Mittelmeer bleibt. Sie stehen, wie wir in unserem letzten Interview gesagt haben, vor einem Desaster. Der US-Generalstabschef Dempsey, der jetzt in Amman mit anderen Generalstabschefs oder mit Amtskollegen aus anderen Ländern über Syrien-Krise berät, hatte an einen US-Kongressabgeordneten geschrieben, dass die USA im Moment in Syrien keine Option haben, weil die Kräfte, die gegen Assad kämpfen, bestimmt werden von solchen Ausrichtungen, die keine US-Interessen vertreten würden, wenn sie siegreich wären. Das ist für die USA ein absolutes Desaster. Damit werden sie in Syrien zu einer Störeinheit, aber sie können nicht etwas Konstruktives bewirken.       

Das ganze Interview im Audio-Format

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