© Hugo Klip

Konferenz in Findhorn: Co-Kreation mit den „ungesehenen Welten“

Ebenso wenig, wie wir im Weltall allein sind, sind wir die Einzigen, die auf dem Planeten Erde unterwegs sind. Tiere akzeptieren wir gerade noch so als „zweite” Intelligenz neben uns – doch wie sieht es mit all den anderen Wesenheiten aus, mit Engeln, Naturgeistern, die „Sidhe der keltischen Mythologie und anderen mehr? Selbst Menschen, die bereit sind, ein Konzept von wirkenden „Energien anzunehmen, tun sich schwer damit, Anderswesen nicht als Fantasy in Reinform abzutun. Dabei stellen unsere Cousins und Cousinen aus anderen Dimensionen für viele ernstzunehmende Menschen eine Realität dar, der zu öffnen sich lohnt – nicht nur, um in Zeiten einer nie dagewesenen globalen Krise eventuell auch Unterstützung von dort zu erhalten.
Die
Findhorn Foundation im Norden Schottlands, seit mehr als 50 Jahren spirituelle Gemeinschaft und Ausbildungszentrum, hat sich im Herbst dieses Themas angenommen: Co-kreative Spiritualität – unsere Zukunft mit den ungesehenen Welten gestalten. Konferenzen wie diese manifestieren Impulse, die durch die Gemeinschaft in die Welt strömen, wenn ihre Zeit gekommen ist. Die Findhorn Foundation ist dafür prädestiniert, hat sie doch ihren Anfang in der Arbeit mit dem Bewusstsein von Pflanzen, ja ganzen Landstrichen genommen und damit konkrete Ergebnisse erzielt. Während diese Wesenheiten in den 60ern und 70ern verstärkt beachtet wurden, gerieten sie in den Jahrzehnten danach unter den Radar. Dass die Zeit jetzt für eine neue Begegnung reif ist, zeigte die begeisterte Resonanz der Konferenzbesucher, die wortwörtlich aus aller Welt anreisten, um RednerInnen wie David Spangler von der Lorian Association, Findhorns Judy McAllister und Mary Inglis, Vance Martin, Präsident der WILD Foundation, und UNESCO-Friedenskünstler Marko Pogačnik zu hören.
Thomas Miller, Organisator der Konferenz, betont die Notwendigkeit, die noch unbekannten „subtilen Wesen als Wesenheiten mit Bewusstsein wahrzunehmen, die auf unsere Gefühle und Gedanken reagieren – deren Bewusstsein allerdings sehr verschieden von unserem sei. Als Ziel der Konferenz nennt er, die Wahrnehmung ihrer Existenz als Teil unseres Lebens auf der Welt zu normalisieren:
„Wir wollen es als Ökologie des Lebens erforschen und nicht mythologisch oder fantastisch werden. Wir wollen diese ungesehenen Welten zur alltäglichen, akzeptierten Wirklichkeit werden lassen.
In der kommenden Zeit wird sich herausstellen, wie fruchtbar dieser Impuls war – und ob die „Sidhe, die Elfen, zum Mainstream-Begriff werden wie einst Achtsamkeit, wie es sich Konferenzredner Søren Hauge, Gründer der ersten Sidhe-Schule in Dänemark, wünscht.
(Text von Martina Pahr)

Ausführliche Informationen zur Findhorn Foundation finden Sie unter www.findhorn.org

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