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Mehr Mikroplastik in Gewässern 

Masken bringen nichts? Doch – Umweltprobleme

Um einer angeblich hochgefährlichen Pandemie Herr zu werden, verordneten Politiker weltweit das Tragen von medizinischen Schutzmasken, oft FFP2 (von engl. Filtering Face Piece, Partikel filtrierende Halbmaske). Der medizinische Nutzen ist äußerst fragwürdig, gesundheitliche Schäden durch CO2-Rückatmung und sich lösende Mikropartikel vielfach nachgewiesen; zudem behindern sie die mimische Kommunikation und erschweren Kindern das Lernen. Doch damit nicht genug: Wie jeder leicht feststellen kann, gehören achtlos weggeworfene Masken inzwischen zum Allerweltsmüll in den Städten. Forschern der Universität Odense (Dänemark) zufolge werden weltweit jeden Monat 129 Milliarden Atemschutzmasken weggeworfen, das sind 50 000 pro Sekunde. Und laut der Umweltschutzorganisation OceansAsia landeten allein 2021 rund 1,5 Mrd. Masken im Meer. Insgesamt treiben bis heute mehr als 25 000 Tonnen Corona-Müll (darunter auch Test-Kits und Latex-Handschuhe) in den Weltmeeren. Viele Menschen meinen wohl, die Masken seien so etwas wie Papier-Taschentücher (doch auch die benötigen bis zu fünf Jahre bis zur völligen Auflösung). Allerdings bestehen die meisten medizinischen Maskenfabrikate zu 70 Prozent aus langlebigen Plastikmikrofasern (erdölbasierte Polymere), die sich bis zu 450 Jahre in der Umwelt erhalten können – mit Folgen für Flora und Fauna und über die Nahrungsketten auch für den Verursacher selber. Die sich in Gewässern zu Mikropartikeln zersetzenden Masken werden von Lebewesen direkt oder über die Nahrung aufgenommen. Bei der Zersetzung des Plastiks werden überdies oft schädliche Chemikalien wie Bisphenol A (wirkt hormonähnlich) frei. Benutzte medizinische Masken gehören auf keinen Fall in den Altpapiercontainer, sondern in den Restmüll. Recyceln lassen sie sich nicht, sie sind ein Fall für die Müllverbrennungsanlage. Die hohen Temperaturen vernichten auch etwaige Krankheitserreger. Eine Möglichkeit, gebrauchte Masken häufiger zu nutzen, wäre vermutlich, sie in eine UV-Licht-Box zu legen (s. a. Artikel „Ultraviolett im Dienst der Gesundheit“ in raum&zeit Nr. 235). Hierzu gibt es allerdings noch keine wissenschaftlichen Studien.

Quelle: www.axians-ewaste.com

Foodhub 

24.11.2022

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