Revolution in der Agrartechnik?

Radiostrahlung energetisiert Wasser

Mit Radiowellen energetisiertes Wasser könnte zu einer Revolution in der Agrartechnik führen, die der Erfindung des Pflugs gleichkommt. Das klingt euphorisch, aber die Versuchsergebnisse sprechen für sich. Irische Forscher von der Limerick Universität (Fachbereich für Chemie und Umweltwissenschaften), haben mit einer anscheinend recht einfachen Bestrahlungsvorrichtung Wasser energetisiert. Dabei kommen nur natürliche Zutaten zum Einsatz: Sonnenlicht, Wasser, Kohlenstoffdioxid und Mineralien aus dem Boden. Die „Vi-Aqua“ (Lebenswasser) getaufte Technik steckt in einem Apparat, der kaum größer als ein Keks ist. Eine 24-Volt-Batterie erzeugt ein spezielles Radiosignal, das über eine Antenne ins Wasser gestrahlt wird. Tausende Liter Wasser sollen in weniger als zehn Minuten aufgeladen werden können – für ein paar Cents. Gießt man mit dem so behandelten Wasser Pflanzen, sollen die Fruchterträge in Größe und Anzahl um 30 Prozent ansteigen — ohne jeden Einsatz von Genmanipulation oder Kunstdünger. Darüber hinaus würden die Pflanzen robuster gegen Schädlinge, was den Einsatz von Pestiziden unnötig machen könnte. Auch Klimaschützer können sich freuen, denn die Vi-Aqua-Pflanzen nehmen um 30 Prozent mehr Kohlenstoffdioxid aus der Luft auf als normale. Professor Austin Darragh, einer der Entwickler der Technologie erklärt: „Vi-Aqua macht das Wasser flüssiger und führt ihm atmosphärischen Stickstoff in Form von Nitraten zu – eine Art frei verfügbares Düngemittel. Das Wasser verjüngt den Boden, indem es die Mikroorganismen darin stärkt. Behandeltes Wasser hat eine höhere Löslichkeit, es kann daher mehr Nährstoffe zu den Blättern und Stängeln transportieren und besser in den Boden einsickern, um die Wurzeln zu nähren und zu stärken. “ Die neue Technologie soll ausgiebig am Warrenstone Agricultural College getestet worden sein und wird dort als modernes Wunder angepriesen. Kürzlich durchgeführte Versuche mit Tomatenbeeten in Italien begeisterten drei der größten Landwirtschaftsverbände dort dermaßen, dass sie die Technologie ihren Mitgliedern empfahlen. In Indien beschleunigte Vi-Aqua in einem Versuch das Wachstum von Teepflanzen um ein Drittel, obwohl die Sträucher weniger bewässert wurden. Botaniker am Kew Garden (London) erweckten mit dem energetisierten Wasser eine seltene Orchidee zu neuem Leben, die seit 1942 getrocknet in einem Gefäß aufbewahrt wurde. Selbst Tiere – Hühner und Schafe – sollen mit dem Wasser schon zu prächtigen Exemplaren herangewachsen sein. (DS)

Quelle: http://www.independent.ie

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