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Schwere Nebenwirkungen nach Schweinegrippe-Impfungen

Im Sommer 2009 wurde die Schweinegrippe von der WHO zur weltweiten Seuche ausgerufen. Daraufhin suchten die Behörden in Windeseile nach einem Impfstoff, der die Menschen vor dieser vermeintlich verheerenden Krankheit schützen sollte. In Europa kam man schnell auf den vom Pharmahersteller GlaxoSmithKline produzierten Impfstoff Pandemrix, mit dem 30 Millionen Europäer geimpft werden sollten. Um Pandemrix so schnell wie möglich verwenden zu können, wurden die Standards daraufhin stark heruntergesetzt. Wie die Fachzeitschrift "British Medical Journal" berichtete, war der Hersteller GlaxoSmithKline über die Risiken dieses vorschnell produzierten Impfstoffs frühzeitig im Bilde – die Warnzeichen wurden aber ignoriert. In der Folge kam es in rund 5000 Fällen zu schweren Nebenwirkungen, wie zum Beispiel zu unheilbarer Narkolepsie bei Kindern und Jugendlichen.
Die einzig positive Nachricht: Mit dem Ende der Schweinegrippe-Epidemie hat Pandemrix die Zulassung wieder verloren und darf seitdem nicht mehr verwendet werden.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie hier:

https://www.bmj.com/content/362/bmj.k3948

http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/schweinegrippe-impfstoff-pandemrix-risiken-wurden-ignoriert-a-1229144.html

http://www.medizinisches-coaching.net/narkolepsie-pandemrix.html

https://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/detail/pharmazie/pandemrix-hoeheres-impfrisiko-schon-vorher-bekannt-schweinegrippe-impfstoff/

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