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Selbstheilung von Basalzellkarzinomen (weißem Hautkrebs) mit Schwarzer Salbe

Ein Erfahrungsbericht von Klaus Jürgen Becker

Das Basalzellkarzinom (BZK, auch Basaliom genannt) stellt den weltweit haufgsten Hautkrebs dar. Es handelt sich um einen Tumor, der aus Zellen der Basalzellschicht und den Wurzelscheiden der Haarfollikel entstehen. Die Basalzellschicht ist die unterste Schicht der Oberhaut (Epidemis).
Als Ursache fur die Basaliome gilt übermaßige UV-Strahlung. Diese schädigt die DNA der Basalzellen und in den Haarwurzeln. Besonders gefährdet sind „Sonnenanbeter“, insbesondere Bergsteiger und Strandurlauber welche ohne ausreichend starke Sonnenschutzcreme (Lichtschutzfaktor mindestens 30) ihre Haut starker Sonnenbestrahlung aussetzen.
Die Folgen zeigen sich bekanntlich erst Jahre spater, besonders betrofen sind Menschen ab dem 60. Lebensjahr in Form von Basaliomen, meist anfangs lediglich als wenige Millimeter große grauweiße Verdickung der Haut.
Ohne Behandlung wachsen diese im Laufe der Jahre zu einem Geschwür heran, das tiefere Gewebeschichten wie Knorpelgewebe und Knochen zerstört. Da die Tumore in der Regel keine Tochtergeschwulste (Metastasen) bilden und nur selten lebensbedrohlich verlaufen, werden sie "semi-maligne" (halb-bösartig) bezeichnet.
In der Ausprägung zeigen die Basiliome unterschiedliche Erscheinungsformen. Sie können in das umgebende Gewebe hineinwachsen und dabei auch Knorpel und Knochen befallen, daher ist ihre Behandlung unabhängig von der Lästigkeit der Wunde zwingend geboten.
Die übliche Vorgehensweise beim Hautarzt ist folgende: Das Hautgewebe wird untersucht, ggf. auch eine Hautprobe eingeschickt.
Kleinere Basaliome werden meist mittels Kryotherapie behandelt: Über das befallene Gewebe wird eine Lochschablone gelegt, wobei das gewählte Loch der größere des Basalioms entspricht. Dann wird das befallene Gewebe durch das Loch der Lochschablone mittels Kältepistole, durch die flüssiger Stickstoff (-195 °C) geschickt wird, gezielt zerstört. Es bildet sich in den nächsten Tagen dann so eine Art „Hautbläschen“ an der Stelle des Basalioms.
Anschließend bildet sich die Erscheinungsform des Basilioms fur einige Wochen zuruck. Etwa alle drei Monate wird die Prozedur wiederholt.
In Fällen von leichtem Befall kann die Kryotherapie dazu fuhren, dass sich das Basaliom komplett zurückbildet. In vielen Fällen wächst es nach anfänglicher Hemmung weiter, so dass irgendwann der Hautarzt entscheidet, dass das Basaliom vollstandig entfernt, d. h. herausgeschnitten werden muss.
Hierbei wird die Haut mittels Spritze örtlich betäubt und das Basaliom mit einem Sicherheitsabstand von ca. 5 mm. (meist in mikroskopisch kontrollierter Chirurgie MKC) herausgeschnitten und vernäht.

Hier beginnt die Geschichte von Klaus Jürgen Becker, dessen Erfahrungsbericht Sie hier lesen können

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