Die Signatur des Mitgefühls

Neurowissenschaftlerin startet beispiellose Studie zu Meditation

Für Buddhisten seit Jahrtausenden eine Tatsache, nun soll dies wissenschaftlich untersucht werden: Meditation kann zu mehr Mitgefühl führen, da bestimmte dafür zuständige Hirnareale stimuliert und vergrößert werden. Nun startet mit dem Ressource Projekt eine großangelegte Studie in Leipzig und Berlin. Über einen Zeitraum von elf Monaten werden interessierte Laien an ein breites Spektrum mentaler Übungen herangeführt, um „gesunde Emotionsregulation, Selbstfürsorge, Empathie und Mitgefühl sowie Perspektivübernahme“ zu trainieren – ein bewusst säkulares Programm, entwickelt von Meditationslehrern, Wissenschaftlern und Psychotherapeuten. Geleitet wird dies von der derzeit bekanntesten Forscherin des noch jungen Fachgebietes Soziale Neurowissenschaft, Tania Singer. Sie ist Direktorin am Max Planck Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig und Vorstandsmitglied des vom Dalai Lama initiierten Mind and Life Institutes, jüngst widmete ihr das US-Wissenschaftsjournal „Science“ eine große Story. Kürzlich erschien ein beachtenswertes kostenfreies eBook zum Thema Mitgefühl.

Quellen:
www.resource-project.org,
www.compassion-training.org

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