Studie beweist: Neonikotinoide schaden Bienen

Neonikotinoide als Pflanzenschutzmittel stehen bereits seit längerem im Verdacht, den Honigbienen zu schaden. Nun haben Wissenschaftler der Universitätsmedizin Mainz und der Goethe-Universität Frankfurt am Main herausgefunden, dass Neonikotinoide in niedrigen, feldrelevanten Konzentrationen den im Futtersaft von Ammenbienen enthaltenen Acetylcholingehalt vermindern. Dieses Signalmolekül ist jedoch für die Larvenaufzucht von Honigbienen wichtig. Höhere Dosen der Neonikotinoide schädigen sogenannte Mikrokanäle in der Futtersaftdrüse, in denen Acetylcholin gebildet wird.
Diese Erkenntnis ist ein klares Signal gegen chemische Pflanzenschutzmittel und nimmt die Politik in die Pflicht, sich endlich stärker für unsere Bienen zu engagieren.

Ausführliche Informationen zur Studie finden Sie hier

(Quelle: idw – Informationsdienst Wissenschaft)

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