Von US-Drohnen gejagt

Ein Leben in ständiger Angst

Dieses Jahr hat der Pakistaner Malik Jalal, der nahe der afghanischen Grenze in der Bergregion Wasiristan lebt, London besucht und damit die Aufmerksamkeit der Presse auf sich gezogen. Jalal ist sich nämlich sicher, dass er auf der „kill list“ der CIA steht und damit im Westen als Terrorist gilt. Er beteuert jedoch, dass er in keine terroristischen Aktivitäten verwickelt ist. Jalal ist einer der Anführer des North Waziristan Peace Committees (NWPC), welches versucht Gewalt zwischen den lokalen Taliban und den Behörden zu verhindern. Darüber hinaus ist das NWPC von der pakistanischen Regierung als Friedensvereinigung anerkannt. Im Westen ist man jedoch der Meinung, dass das NWPC einen sicheren Hafen für die Taliban bereitstellt.

In der Vergangenheit wurden bereits viermal Raketen von amerikanischen „Predator“-Drohnen auf Jalal abgefeuert, der die Angriffe nur durch Glück überlebt hat. Er fürchtet nun nicht nur um sein eigenes Leben, sondern auch um das seiner Angehörigen, da Kollateralschäden bei solchen Angriffen üblich sind.

Weiterführende Informationen zum Thema finden Sie hier und hier

Ein Interview mit Malik Jalal sehen Sie in unserer Mediathek

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