Würden Katzen Whiskas kaufen?

Wohl kaum, wenn sie das wüssten...

Haustiere wie Hund und Katze erkranken oft an ähnlichen Zivilisationskrankheiten wie Menschen, vor allem an Krebs. Das hängt natürlich mit der unnatürlichen Ernährung zusammen. Haustierfutter wie Whiskas und Chappi wird aus Knochen, Fetten, Schwarten und sonstigen Schlachtkörperteilen gewonnen, die als genussunfähig für Menschen eingestuft werden. Dazu zählen Häute, Hufe, Hörner, Haare und Pelze, Schweineborsten, Federn und Eierschalen. Da das normalerweise kein Schwein fressen würde, helfen die Tierfutterdesigner kräftig mit Chemikalien nach: Farbstoffe, Aromen, Geschmacksverstärker, Konservierungsstoffe, Bindemittel, Fließ- und Gerinnungshilfsstoffe, Emulgatoren, Stabilisatoren, Verdickung- und Geliermittel sowie Säureregulatoren sorgen für eine kräftige Denaturierung des Fressis. Insgesamt gibt es über zweihundert behördlich zugelassene Stoffe. Die dänische Firma Novozymes hat sogar appetitanregende
Zusatzstoffe („Protamex“) erfunden, ungeachtet der Tatsache, dass in Deutschland eh schon jedes zweite Haustier übergewichtig ist. Und damit wir unsere vierbeinigen Lieblinge auch ja schön mit dem Fastfood der Tierfutterhersteller ernähren – bis zum bitteren Ende – bläuen willfährige Wissenschaftler uns ein, dass Fleisch, Knochen und Innereien ungesund für Hund und Katz seien. Birgitta Ornaus, deren Hund kein Fertigfutter vertrug, stellte für diesen ihr eigenes Hundefutter her und achtete darauf, dass sie es selber auch würde verzehren können. Daraus wurde eine Geschäftsidee: Sie suchte und fand einen Metzger ihres Vertrauens als Partner und stellt heute mit neun Mitarbeitern 40 Sorten hochwertigen Tierfutters aus Muskelfleisch und Kräutern her. Das Unternehmen wächst weiter. (DS)

Quellen:
www.terracanis.de;
http://netzfrauen.org

 
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