Der Blick mutiger Frauen hinter die AIDS-Lüge

"Mich bringt ihr nicht zum Schweigen"

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„HIV positiv“ – die Berliner Filmemacherin Anne Sono begleitete sechs Frauen aus verschiedenen Ländern, denen diese Diagnose an den Kopf geknallt wurde. Alle sechs erkannten, dass an der offiziellen AIDS-Theorie etwas nicht stimmt. Sie glaubten weder, dass sie von einem Immuns...
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Der Blick mutiger Frauen hinter die AIDS-Lüge
Interview mit Anne Sono, Berlin, von Beate Wiemers, Bremen – raum&zeit Newsletter 176/2012

„HIV positiv“ – die Berliner Filmemacherin Anne Sono begleitete sechs Frauen aus verschiedenen Ländern, denen diese Diagnose an den Kopf geknallt wurde. Alle sechs erkannten, dass an der offiziellen AIDS-Theorie etwas nicht stimmt. Sie glaubten weder, dass sie von einem Immunschwächevirus infiziert waren, noch dass sie irgendwann von AIDS betroffen sein würden.
Beate Wiemers befragte Anne Sono zu den Hintergründen der Filmarbeiten.

Kämpferin für die Gesundheit

Beate Wiemers: Ihr Filmtitel „I won‘t go quietly?“ hat etwas von einem Aufruf zu zivilem Ungehorsam. Was bedeutet er?
Anne Sono: „I won‘t go quietly“ ist das Motto und Zitat einer Protagonistin. Es heißt frei übersetzt: „Mich bringt ihr nicht zum Schweigen“, es drückt den Kampfgeist und den Mut dieser Frauen aus, sich für sich selbst, für ihre Gesundheit und die Gesundheit ihrer Kinder und unser aller Kinder mit allen Kräften einzusetzen. Es drückt auch aus, dass es hier um sehr viel geht. Es findet seit fast 30 Jahren ein Genozid statt und wer das erkannt hat, der kann nicht mehr einfach so weitermachen wie bisher. Der muss sich stark machen dafür, dass die Wahrheit ans Licht kommt.

Wiemers: Was war für Sie persönlich der Auslöser dafür, einen Film über die Frage der Existenz bzw. Nicht-Existenz des HI-Virus zu machen?
Sono: Vor zehn Jahren habe ich zum Thema Brustkrebs für meinen ersten Film recherchiert und mich mit dem Thema Orgonmedizin auseinandergesetzt. Ich las damals in einem Orgonmagazin einen Artikel über die HIV-Lüge und habe sofort „Feuer gefangen“. Ich las so ziemlich alles, was ich zum Thema bekommen konnte und die Erklärungen, die ich dort fand, waren in sich viel schlüssiger als die Informationen, die ich bisher in den Medien vermittelt bekam.

Zweifel an der bisherigen AIDS-Theorie

Wiemers: Was an der herkömmlichen Lehre stellen Sie heute konkret in Frage?
Sono: Das Wichtigste: Es fehlt bis heute der wissenschaftliche Beweis für die Existenz des HI-Virus, ergo kann auch kein Virus für die AIDS-Symptome verantwortlich sein und die AIDS-Test nicht am HI-Virus geeicht sein. Außerdem halte ich die Art und Weise, wie Menschen die fragwürdige Therapie aufgezwungen wird, für skandalös!

Wiemers: Haben Sie dafür ein Beispiel?
Sono: Ich stieß zu Beginn meiner Recherche auf den Bericht einer Frau, die man während der Schwangerschaft positiv getestet hatte und die zu einem Kaiserschnitt und der Behandlung ihres Neugeborenen mit AZT gezwungen wurde. Hätte sie nicht kooperiert, wäre sie das Sorgerecht los gewesen. Wie sie das beschrieb, wie sie zusehen musste, wie das Licht in den Augen ihrer Tochter immer mehr erlosch, das hat mich emotional zutiefst berührt. Meine eigenen Kinder waren damals noch klein und ich dachte mir, „Das hätte mir auch passieren können.“ Ich wusste ja, dass eine Schwangerschaft an sich schon zu einem positiven Test führen kann. Nun, diese Geschichte hat mich so berührt, dass ich damals den Entschluss fasste, über diese Frauen einen Film zu machen.

Wiemers: Sie portraitieren in Ihrem Film Frauen aus Österreich, den USA, Russland und Skandinavien; sind Ihnen vergleichbare Schicksale auch aus Deutschland bekannt?
Sono: Die Frau, von der ich eben erzählte, war eine Deutsche. Sie ist allerdings in die Schweiz gezogen oder auch geflohen, so genau weiß ich das nicht. Mir ist es nicht gelungen, zu ihr Kontakt aufzunehmen. Eine AIDS-Beratungsstelle für Frauen in München erzählte mir, dass es in Deutschland im Schnitt ein bis zwei Schwangere pro Jahr gibt, die die Medikamente verweigern und bei denen das Jugendamt dann interveniert. Ich hatte zu keiner dieser Frauen Kontakt.

Wiemers: Was waren auf dem Weg zur Realisierung für Sie die größten Hürden?
Sono: Eine große Schwierigkeit war, Frauen zu finden, die den Mut und die Bereitschaft hatten, ihr Gesicht zu zeigen und sich mit dieser „Diagnose“ der Öffentlichkeit zu stellen. Man muss bedenken, welches Risiko sie damit eingehen: Zum einen müssen sie sich dem stellen, dass die Öffentlichkeit in ihnen Todeskandidatinnen sieht, das kann, wenn man da nicht bewusst gegensteuert, eine gravierende Wirkung haben. Zum anderen müssen sie mit massiven Sanktionen rechnen: ungeschützter Geschlechtsverkehr kann juristische Konsequenzen haben. Wenn Kinder im Spiel sind, dann gibt es für die Frauen keine freie Therapiewahl mehr: Dann sind sie gezwungen, dem schulmedizinischen Behandlungsschema zu folgen, sonst ist das Sorgerecht oder gar das Kind weg. Es gibt meiner Kenntnis nach keine andere „Diagnose“, die in solchem Maße in das Leben und die persönliche Freiheit eingreift. Nach langer Suche war es 2010 dann so weit, da kamen die Frauen nacheinander auf mich zu, weil sie reden wollten und aus einem inneren Drang heraus mussten und es hat gepasst und wir haben sehr schöne intensive Interviews führen können.
Eine weitere Schwierigkeit war es, die Finanzierung zu stemmen. Die normalen Wege einer Finanzierung wie über die Sendeanstalten oder Filmförderung waren nicht umsetzbar.

Spender schenkten Geld und Energie

Wiemers: Haben Sie für Ihr Filmprojekt Fördergelder beantragt oder an Ausschreibungen teilgenommen, um die Arbeit finanzieren zu können?
Sono: Alle öffentlich-rechtlichen Sender, die ich anfragte, haben abgelehnt. Auch die Filmförderung Berlin- Brandenburg hat abgelehnt, die standen auf dem Standpunkt, wenn kein Fernsehsender mitmacht, dann machen wir auch nicht mit. Wir haben den Film ausschließlich mit privaten Mitteln und Spenden finanziert.

Wiemers: Sie hatten hierfür auf Youtube einen Spendenaufruf initiiert. War er erfolgreich?
Sono: Ja, wir haben auf eigene Kosten einen zwölfminütigen Teaser gedreht und ins Netz gestellt. Wir haben die Youtube-Zuschauer gefragt, ob sie diese Geschichten erzählt bekommen wollen und wenn ja, ob sie sich an der Finanzierung beteiligen wollten. Wir bekamen innerhalb von drei Monaten soviel Geld zusammen, dass wir die Produktionskosten für eine low-budget Produktion zusammen hatten. Das war eine großartige Erfahrung: es gingen Spenden aus der ganzen Welt ein. Menschen, denen es wichtig war, dass dieser Film entsteht, haben mir Geld überwiesen, ohne dass sie mich kannten. Das war nicht nur Geld, sondern das war ein regelrechter Energieschub. Wir bekamen sehr viel Zuspruch, ein Künstler aus London schickte uns fünf Pfund, er meinte, dass sei für die korrupte Pharmaindustrie zwar lächerlich, aber für ihn viel und er meinte, dass wir einen großartigen Job machen und er uns mit seinen Möglichkeiten helfen will.
Außerdem bekamen wir sehr viel geschenkt, das war auch großartig! Beispielsweise hat uns ein Songtexter aus Bremen, Dennis-Lee Small, gleich als er den Teaser im Internet gesehen hatte, einen Titelsong „I won‘t go quietly“ getextet und die Sängerin Katrin Förch hat ihn dann komponiert und eingesungen. Innerhalb von zwei Wochen hatten wir einen wunderschönen Titelsong. Mirko Baschetti hat uns die Webseite umsonst gemacht. Die Teammitglieder haben auf einen Teil ihres Honorars verzichtet, viele haben bei den Übersetzungen geholfen usw. Da ist ein sehr schönes Netzwerk entstanden, das es ermöglicht hat, diesen Film auch ohne staatliche Unterstützung zu realisieren. Diese Art der emotionalen Unterstützung hat uns durch manche Täler getragen.

Krise während der Dreharbeiten

Wiemers: Haben Sie da gerade ein solches Tal vor Augen?
Sono: Sehr schwierig wurde es, als eine der Protagonistinnen starb. Wir waren alle wie gelähmt. Das war der Moment, an dem wir alle, auch die anderen Protagonistinnen, die sie teilweise kannten, ins Zweifeln kamen. Wir haben ja engen Kontakt gehalten und wenn es einer der Frauen gesundheitlich nicht gut ging, dann kommt schnell so eine Restangst, die irgendwo sich verborgen gehalten hatte, an die Oberfläche: vielleicht gibt es das Todesvirus ja doch? Die Angst ist eine wichtige Größe in dieser ganzen Thematik und es bedeutet, immer wieder aktiven Aufwand von Gedankenkraft, sich aus dieser Angsthypnose zu befreien. Für die Betroffenen ist das überlebenswichtig und für die Nichtbetroffenen ist es das Wichtigste, was sie tun können, um den Betroffenen zu helfen.

Wiemers: Während die in Ihrem Film überwiegend portraitierten Frauen ihre Kinder behalten oder zurückbekommen haben, leben die Kinder der Österreicherin Barbara Seebald zwangsweise in einem SOS-Kinderdorf. Werden sie dort unter Zwangsmedikation gesetzt? Wie ist die aktuelle Situation?
Sono: Barbara Seebald hat zwischenzeitlich einen großen Erfolg erzielt. Sie hat es geschafft, dass die älteren drei Kinder, die mittlerweile fünfzehn, acht und fünf Jahre alt sind, wieder zu ihr zurückkommen durften. Das Sorgerecht hat sie allerdings noch nicht wieder. Die älteren drei Kinder waren zwei bzw. zweieinhalb Jahre bei einer Pflegefamilie. Sie hatten jeweils einen negativen HIV Test, deshalb werden sie nicht medikamentiert. Allerdings haben sie teilweise während der Schwangerschaften und kurz nach der Geburt zwangsweise die antiretroviralen Medikamente erhalten. Das jüngste Kind, Muriel, ist mittlerweile drei Jahre alt. Sie wurde zu Hause geboren und wurde drei Monate gestillt, bis die Behörden intervenierten. Wegen einer Bronchitis wurde sie ins Krankenhaus zwangseingeliefert und nach vielen Untersuchungen teilten die Ärzte der Mutter mit, dass sie mit 99 prozentiger Sicherheit „AIDS“ habe. Einen Test aber hat die Mutter bis heute nicht zu Gesicht bekommen. In jedem Fall wird das Kind seitdem zwangsmedikamentiert. Muriel hat eine Gehbehinderung, die vermutlich mit der Schädigung des Knochenmarks durch die Medikamente in Zusammenhang steht. Bevor man das Kind der Mutter wegnahm, war sie normal entwickelt.

Wiemers: Sehen Sie eine Chance, dass Barbara Seebald das Sorgerecht zurückbekommt?
Sono: Sie wurde ja angeklagt wegen Körperverletzung mit schweren Dauerfolgen, weil sie ihr Kind Muriel durch eine natürliche Geburt zur Welt gebracht und gestillt hat und damit angeblich zur Verbreitung einer tödlichen Krankheit beigetragen hat. In erster Instanz wurde sie zu zehn Monaten Haft verurteilt. Nun läuft das Revisionsverfahren. Wenn Barbara Seebald hier einen Freispruch erreicht, dann hat sie gute Chancen, das Sorgerecht zumindest für die älteren drei Kinder zurückzubekommen. Was Muriel anbelangt, ist die Sache komplizierter. Von ihr wird behauptet, dass sie HIV infiziert sei und lebenslang auf die Medikamente angewiesen ist. Das heißt, wenn Muriel zurück zu ihrer Mutter darf, dann muss diese ihr täglich die Medikamente verabreichen, von denen sie weiß, dass sie hoch toxisch und langfristig tödlich sind.

Eine ganz besondere Kraft

Wiemers: War die Arbeit an dem Film insgesamt für Sie eher belastend oder doch auch von Hoffnung auf Veränderung getragen?
Sono: Obwohl die ganze Thematik ja eine große Schwere hat und mit sehr viel Leid verbunden ist, war die Arbeit an dem Projekt für mich insbesondere eines: hoffnungsvoll. Ich spürte so eine große Kraft, die diese Frauen ausstrahlen. Das kann ich schwer in Wort fassen. Das transportiert sich durch die Gesichter, durch die Augen, durch die Stimmen. Das ist etwas ganz Besonderes. Und diese Frauen tragen die Zukunft in sich. Das spüre ich. Sie haben es als Individuen geschafft, diese Fehldiagnose zu überwinden und wir als Gesellschaft werden es auch schaffen.

Wiemers: Gab es etwas bei den Dreharbeiten, was Sie besonders ergriffen hat?
Sono: Es gab immer wieder Momente, wo ich zu Tränen gerührt war während der Dreharbeiten. Eine der beiden Russinnen hatte nie in ihrem Leben jemanden von dieser „Diagnose“ erzählt – nur ihrer Mutter. Und dann hat sie bei unserem Film mitgemacht und sich tief geöffnet. Das war sehr ergreifend. Und so mutig. Ich meine, was setzt sie damit aufs Spiel? Da kann nach der Vorführung in Russland die Behörde kommen und ihr die Tochter wegnehmen und sie zwangsbehandeln. Ich weiß, dass das nicht geschehen wird, aber theoretisch besteht diese Gefahr. Das ist eine unglaubliche Fallhöhe, in die sich die Frauen durch den Film hineinbegeben haben. Ich bin ihnen zutiefst dankbar für ihren Mut!

Wiemers: Sind Sie Im Zuge Ihrer Recherchen auf Dinge gestoßen, die für Sie überraschend waren?
Sono: Ja, mich hat sehr überrascht, feststellen zu müssen, wie heterogen die Bewegung der AIDS KritikerInnen ist und wie wenig Solidarität und Verantwortungsbereitschaft dort vorzufinden ist. Da gibt es so einen Fall massivster Menschenrechtsverletzung wie in Österreich bei der Familie Seebald, aber die AIDS Kritiker beschäftigen sich vor allem mit sich selbst und ihren Theorien und ihren Streitereien untereinander. Statt eine gemeinsame Strategie zu entwerfen, wie man dieser Familie helfen kann. Das hat mich sehr erschüttert, zumal ja auch noch der alternative AIDS Kongress AIDS – cui bono im Sommer 2010 in Wien stattfand.

Wiemers: Wurden Sie im Laufe Ihrer Arbeit mit Angriffen konfrontiert?
Sono: Ich hatte bei einer Drehreise eine Reifenpanne, mein Auto wurde mehrmals aufgebrochen und in meiner Wohnung eingebrochen. Das kann alles Zufall sein, allerdings hatte ich derartige Erlebnisse in meinem bisherigen Leben noch nie. Das hat sich alles in den vergangenen eineinhalb Jahren, in denen wir an dem Film gearbeitet haben, kumuliert. RTL hat nach der Premiere in Österreich einen sehr unschönen mit Unwahrheiten gespickten Bericht über den Film gebracht. Daraufhin bekam ich Mails, die forderten, dass dieser Film auf den Index sollte und die mich als unverantwortliche und gestörte Egoistin beschimpften. Auch der Vater meiner Kinder hat versucht, meine Arbeit an diesem Projekt in einem Sorgerechtsprozess gegen mich zu verwenden. Das ist ihm aber nicht gelungen.

Wiemers: Offenbar gibt es aber auch einige Menschen, die ein Interesse daran haben, dass die Ergebnisse Ihrer Recherche ans Licht kommen. Sonst wäre die Spendenresonanz nicht so groß gewesen. Was glauben Sie, wie lange sich die Mainstream-Medien gegenüber dieser „Aufklärungsbewegung“ noch verschließen können?
Sono: Das ist eine sehr gute Frage. Ich erlebe, dass die Menschen in den vergangenen drei Jahren sehr viel offener geworden sind. Man kann ihnen nicht mehr einfach alles erzählen. Das hängt glaube ich sehr stark mit der Schweinegrippe zusammen. Das war so offensichtlich damals, dass viele nicht darauf reingefallen sind. Obwohl Tagesschau und Co. massiv Panik gemacht haben, haben sich nur sehr wenige Leute impfen lassen. Das ist der eine Punkt. Es ist leichter geworden, die Menschen zu informieren, weil eine höhere Empfangsbereitschaft da ist. Das ist aber nicht alles. Wichtig ist es, dass die Menschen auch aktiv werden. Es reicht nicht, nur informiert zu sein über HIV/AIDS. Wichtig ist es, etwas zu tun! Es liegt an uns, wie lange es noch dauert, bis die Massenmedien auch aufwachen. Je mehr von uns informiert sind und wiederum ihr Umfeld informieren und sich dann an Politiker und Medien wenden in Form von Eingaben, Leserbriefen etc., desto schneller wird das Lügengebäude in sich zusammenfallen. Das ist eine sehr wichtige Sache. Wir dürfen nicht auf den Spiegel oder die taz warten, wir müssen von uns aus informieren und Verantwortung als Bürger und BürgerInnen übernehmen. Und dann kann es ganz schnell gehen. Mein persönlicher Wunsch ist, dass wir uns noch in diesem Jahr dieser Lüge entledigen können.

Brutaler Gegenschlag aus dem Mainstream

Wiemers: Inzwischen gab es erste Vorführungen Ihres Filmes in einigen Kinos. Wie war die Resonanz der Medien seitdem auf Ankündigungen des Filmes und wie die Resonanz des Publikums nach dem Film?
Sono: Die Resonanz des Publikums ist sehr gut. Ich bin überwältigt. Die Menschen sind berührt und wollen etwas tun. RTL hat im Rahmen von Explosiv einen vernichtenden Bericht über die österreichische Premiere in Graz gebracht: Dies sei ein Film, der nur von einer Handvoll Anhängern gesehen wird und der nie wieder gezeigt werden wird. Wir gehen gegen diesen Bericht anwaltlich vor.

Wiemers: Sie haben Ihren Film bei der diesjährigen Berlinale eingereicht, wo er abgelehnt wurde. Gab es dazu eine Begründung seitens der Berlinale?
Sono: Sie haben den Film interessiert angeschaut und ausgiebig diskutiert, aber sich aus kuratorischen Gründen dagegen entschieden, was auch immer das heißt. Schade. Das wäre auch für die Berlinale eine große Chance gewesen, zum Wandel beizutragen.

Wiemers: Was sind Ihre weiteren Pläne, um Ihren Film der Öffentlichkeit zugänglicher zu machen?
Sono: Wir bewerben uns weltweit bei Filmfestivals. Ein Festival hat schon von sich aus nach dem Film gefragt, das war die Globale in Hessen. Das hat mich sehr gefreut. Die Deutschlandpremiere wird am 9.3.2012 in Berlin stattfinden. Wir freuen uns außerdem über aktive Menschen, die bei sich vor Ort Filmvorführungen organisieren. Man kann mich gerne diesbezüglich ansprechen. Wir freuen uns auch weiterhin über Spenden. Da wir den Vertrieb selbst in die Hand nehmen, brauchen wir Unterstützung für die Herstellung von Werbematerial, für die Einreichgebühren bei Festivales etc.

Wiemers: Was wünschen Sie sich?
Sono: Ich wünsche mir, dass Muriel zurück zu ihrer Mutter darf und dass kein Kind mehr zwangsbehandelt wird. Ich wünsche mir, dass die HIV Test abgeschafft werden. Ich wünsche mir, dass die Menschen erkennen, dass Gesundheit ein Produkt unserer Lebensweise und unserer Gedanken ist. Wir müssen aufhören, uns und unser Leben in die Hände von Experten zu geben und anfangen, wieder uns selbst, unserer Natur und unserer inneren Stimme zu vertrauen. Dann kann sich die Angst nicht mehr so leicht breit machen und dann haben es Menschen, die uns erzählen wollen, wir wären von tödlichen Viren bedroht, zukünftig schwerer.

Die Autorin

Beate Wiemers, geboren 1962, Biologisch Technische Assistentin, Jin Shin Jyutsu®-Selbsthilfelehrerin, Drehbuchautorin, seit 1999 freie Journalistin.

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