Jetzt beginnt das Gartenjahr im Kopf: Mit Beobachtung, Planung und Permakultur-Prinzipien legst du im Januar die Basis für einen lebendigen Garten.
Im Januar ruht die Erde und auch im eigenen Garten geschieht nicht viel. Doch jetzt ist der beste Moment, um das kommende Gartenjahr zu planen. Während draußen noch Frost und Regen herrschen, ist drinnen die Zeit fürs Nachdenken und Neuordnen. Wie haben die Beete letztes Jahr getragen? Wo war zu viel Schatten, wo zu wenig Wasser?
Beetpläne und Einkaufslisten
Jetzt lassen sich Fruchtfolgen, Mischkulturen und neue Anbauideen in Ruhe auf Papier bringen. Am besten skizziert man kurz die Beete, die neu- oder wiederbepflanzt werden und trägt die Arten und Sorten ein, die man dieses Jahr aussäen oder pflanzen möchte. Dabei wird dann klar, wieviel Platz genutzt wird. Anhand der Skizze kann man sich dann auch eine kleine Einkaufsliste für Saaten und Jungpflanzen machen, die dabei hilft nicht zu viel und nicht zu wenig im Fachhandel zu kaufen.
Permakultur-Prinzipien beachten
Wer nach Permakultur-Prinzipien gärtnern möchte, fängt mit dem Beobachten an. Statt jedes Jahr neu anzufangen, wird der Garten als Kreislauf gedacht – mit dauerhaftem Humusaufbau, lebendigem Boden und Pflanzen, die sich gegenseitig unterstützen. Auch kleine Schritte wirken: Kompost neu anlegen, Mulchvorräte planen, Platz für Kräuter und Insekten lassen. So entsteht langsam ein Garten, der sich selbst reguliert.
Tipp: Einfach mal einen Spaziergang durch den winterlichen Garten machen: Wo bleibt der Schnee länger liegen, wo taut es zuerst? Das verrät viel über Sonne, Wind und Wasser – und hilft bei der Planung mehr als jede App.
