Der dänische Mediziner und Naturwissenschaftler Peter Gøtsche – Mitbegründer der Cochrane Collaboration – hat Bedenken gegenüber neuen HPV-Impfstoffen geäußert. Anlass: Ein Prozess in den USA gegen den Pharmakonzern Merck, zu dem Gøtsche als Sachverständiger berufen wurde.
Als berufener Sachverständiger hat der dänische Wissenschaftler die klinischen Studien zu den von Merck hergestellten HPV-Impfstoffen – Gardasil – untersucht und dabei gravierende Mängel gefunden. Gøtsche geht dabei soweit, dass er der Firma Merck „wissenschaftliches Fehlverhalten“ bis hin zum Betrug attestiert, um Nebenwirkungen des Impfstoffs zu verschleiern.
Fehlverhalten und Betrug
Auf dem Webseiten-Portal Infosperber wird Gøtsche wie folgt zitiert: „Anhand der klinischen Studien von Merck konnte ich systematisches wissenschaftliches Fehlverhalten auf vielen Ebenen und sogar klaren Betrug aufdecken, unter anderem die Verwendung einer Vielzahl von verwirrenden Verschleierungsmethoden, um zu verhindern, dass schwerwiegende neurologische Schäden durch Gardasil bekannt wurden. Ich habe viele numerische Unstimmigkeiten gefunden, auch bei Todesfällen, und mathematische Unmöglichkeiten, zum Beispiel auf Beipackzetteln. Geradezu extrem waren die Diskrepanzen bei den gemeldeten unerwünschten Ereignissen in Vergleichsstudien.“
Generell wurden nach Angaben des Medizin-Experten bisher nur sehr wenige Impfstoffe mit Placebos verglichen – wie normalerweise für Zulassungen gefordert. Grundsätzlich seien die behördlichen Auflagen für Impfstoffe im Vergleich mit anderen Medikamenten viel weniger streng.
Der Europäische Arzneimittelagentur (EMA) soll dieses Fehlverhalten bekannt gewesen sein. Wohingegen die dänische Arzneimittelbehörde ebenso wissenschaftliches Fehlverhalten belegt.
