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Allergien verlangen Verständnis, Geduld und eine saubere Ursachenarbeit. Selten verschwinden sie durch Unterdrückung. Aber sie verändern sich, wenn man die richtigen Fragen stellt. Heilpraktiker Ren Gräber begibt sich auf Spurensuche und liefert Antworten.
Allergien nehmen seit Jahrzehnten zu trotz moderner Medizin. Oder vielleicht gerade deshalb? 1991 wurden in Deutschland rund 113 Millionen Tagesdosen an Allergie-Medikamenten verordnet. 2021 waren es bereits 239 Millionen Tagesdosen. In diesen Zahlen sind die Cortisonpräparate nicht enthalten. Aber wo sind die geheilten Patienten?
Hiweis auf Überforderung
Rund 20 Prozent der Bevölkerung leiden an einer Allergie. Die Bandbreite reicht von Blütenpollen, Nahrungsmittel, Tierhaare, Hausstaub, Insektengifte, Medikamente (besonders häufig Penicilline), Kontaktallergien wie Nickel und so weiter. Aber die Allergie ist nur das sichtbare Symptom und das Allergen nur der letzte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt. Allergien sind kein Fehler des Körpers sie sind ein Hinweis auf Überforderung.
Die schulmedizinische Allergiediagnostik stützt sich vor allem auf Hauttests und IgE-Bestimmungen im Blut. In der Praxis führen sie häufig zu widersprüchlichen Ergebnissen.
Was Schulmedizin leisten kann
Therapeutisch dominiert weiterhin Symptomkontrolle. Antihistaminika können Beschwerden lindern, Kortisonpräparate Entzündungen bremsen. Bei akuten Situationen etwa einem schweren anaphylaktischen Schock sind sie überlebenswichtig. Problematisch wird es, wenn sie zur Dauerlösung erklärt werden. Die Hyposensibilisierung (die sich heute spezifische Immuntherapie nennt), gilt als kausaler Ansatz. Doch deren Ergebnisse sind ziemlich durchwachsen. Überzeugend ist sie bei Insektengiftallergien. Bei Pollen oder Hausstaub profitiert nur ein Teil der Patienten, meist in Form von Linderung, selten mit vollständiger Beschwerdefreiheit.
Aus naturheilkundlicher Sicht ist es wenig sinnvoll, ausschließlich das Symptom zu behandeln. Bleibt die eigentliche Ursache unberührt, taucht das Problem häufig an anderer Stelle wieder auf nicht selten stärker als zuvor. Allergien sind Ausdruck eines überschießenden Abwehrverhaltens des Immunsystems gegen eigentlich harmlose Reize. Wer das versteht, erkennt schnell, dass die Ursache tiefer liegen muss.
Immunsystem aus dem Takt
Will man Allergien auf physiologischer Ebene verstehen, führt kein Weg am Immunsystem vorbei. Entscheidend ist …
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