Histamin-Intoleranz

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Seltsame Symptome?

Artikelnummer: sp-4-11 Kategorie:

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Etwa ein bis drei Prozent der Bevölkerung leiden an einer Histaminintoleranz (HIT). Sie ist nicht angeboren sondern entwickelt sich im Lauf des Lebens. Stress, andere Nahrungsmittelunverträglichkeiten, entzündliche Prozesse im Darm und mutmaßlich auch hormonelle Prozesse spielen dabei eine Rolle.

Histamin ist ein natürliches Molekül, das wichtige Funktionen im Körper erfüllt. Die Stickstoff-Verbindung ist ein Gewebshormon und ein Neurotransmitter. Und weil es etwa am Immunsystem, an allergischen Reaktionen, am Schlaf-Wach-Rhythmus oder an unserer Verdauung beteiligt ist, sind die Symptome der Histaminintoleranz (HIT) auch so vielfältig. Betroffene leiden unter Hautreaktionen, Magen-Darm-Beschwerden oder psychischen Beeinträchtigungen. Reguliert wird Histamin im Körper durch spezielle Enzyme (DAO), die es abbauen. Ist das gestört, entwickelt sich eine HIT. Begünstigt werden kann eine Intoleranz aber auch durch Medikamente oder bestimmte Nahrungsmittel.

Bestimmte Nahrungsmittel meiden

Histaminreiche Nahrungsmittel sind insbesondere reifer Käse (etwa Parmesan oder Gouda), geräuchertes Fleisch oder Fisch, Meeresfrüchte, Wurst, Wein, aber auch fermentierte Lebensmittel wie Sauerkraut, Kimchi, Kombucha. Achtung auch bei Hefe-Produkten! Eine weitere Ursache können auch Lebensmittel sein, die den Histaminabbau hemmen, wie Bananen, Cashewkerne, Walnüsse, Kakao und Schokolade. Auch Medikamente wie ASS oder auch Voltaren stehen dem Histaminabbau im Weg. Zitrusfrüchte, Tomaten, Alkohol oder Glutamat wiederum setzen im Körper gespeichertes Histamin frei.

HIT typische Symptome

Die Symptome erscheinen von wenigen Minuten bis zu vier Stunden nach einer Mahlzeit. Treten sie später auf, stehen sie wahrscheinlich nicht mit einer HIT in Zusammenhang. Typische Beschwerden sind: Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfall, Übelkeit, Kopfschmerzen, Schwindel, Nervosität, Schlafstörungen, Müdigkeit oder auch chronische Erschöpfung, Juckreiz, Quaddeln, Hautausschläge, Nesselsucht, fleckige Rötung der Haut (Flush), Hitzewallungen, kleine Schwellungen (z. B. Augenlider), Herzklopfen, Herzrasen, erhöhter Puls, niedriger Blutdruck (mit Schwindel, Müdigkeit, Konzentrationsproblemen), kalte Hände und Füße, Ohnmachtsgefühle, Kollaps, Nasenrinnen (Fließschnupfen) oder verstopfte Nase, Niesen, Husten, Atemnot, Keuchen.

Abgrenzung zu MCAS

Eine wichtige Abgrenzung muss zur systemischen Mastzellaktivierungserkrankung („Mast Cell Activation Disease, MCAD, oder MCAS“) gezogen werden. Das Mastzell-Aktivierungs-Syndrom ist eine immunologische …

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