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Bereits seit Jahrzehnten sehen viele Naturheilkundler den Verzehr von Kuhmilch sehr kritisch. Was ist dran an der Unverträglichkeit von Kuhmilch? Dr. Gabriele Feyerer führt aus, welche Position die Traditionelle Chinesische Medizin, der Ayurveda, die Tibetische Medizin und die Lehre Hildegards von Bingen zur Kuhmilch einnehmen.
Immer öfter leiden heute Menschen in Gesellschaften, die moderne Zivilisationskost bevorzugen, an einer starken Unverträglichkeit von Kuhmilch. Diese zeigt sich entweder als echte Milchallergie, bei welcher das Immunsystem reagiert, was bis zum lebensbedrohlichen Schock führen kann oder als Laktoseintoleranz, einer Unverträglichkeit von Milchzucker (Laktose), die zwar nicht gefährlich ist, aber dennoch starke Beschwerden verursacht. Obgleich sich vor allem in Nord- und Mitteleuropa die Milchwirtschaft einbürgerte, hat die Industrialisierung aus diesem natürlichen Lebensmittel ein Problem werden lassen. Viele Mütter, deren Babys allergisch auf Milch waren, berichten stolz, bei ihren Kindern habe sich diese Empfindlichkeit „ausgewachsen“. Wahr ist jedoch, dass ihr Immunsystem sich nur mit einem Dauerreiz abgefunden hat, dem es nicht entkommen kann. Bei Erwachsenen zeigen sich später häufig eine generelle Infektanfälligkeit sowie zahlreiche unklare Beschwerden, von Hautausschlägen über Migräne bis zu Schlafstörungen, die auf einer „versteckten“ Milch- beziehungsweise Kaseinallergie beruhen. Oft wirkt diese Empfindlichkeit mit einer „stummen“ Unverträglichkeit auf Weizen zusammen und verschlimmert die Situation. Die üblichen Allergietests ergeben keinen Befund, nur spezielle Blutuntersuchungen oder ein längerer, strenger Milchverzicht bringen die Wahrheit an den Tag.
Im Gegensatz dazu gehört die Laktoseintoleranz mittlerweile zu den häufigen Diagnosen der Medizin. Sie beruht darauf, dass viele Menschen – was auch normal ist – als Erwachsene das Enzym Laktase nicht mehr bilden, welches den Milchzucker im Dünndarm aufspaltet und verdaulich macht. Was man vor Jahren noch als „eingebildetes Bauchweh“ abtat, ist plötzlich salonfähig geworden. Durch einfachen Atemtest feststellbar, weiß man jetzt: heftigste Verdauungsbeschwerden, Blähungen, Übelkeit, Kopfschmerzen, Blasenstörungen und sogar chronische Müdigkeit können sehr wohl etwas mit Milchzucker zu tun haben. Um dies zu vermeiden, gibt es bereits laktosefreie Milchprodukte jeder Art. An diesem Trend findet auch die Milchindustrie Gefallen, denn los werden will man die Milchseen ja nach wie vor. Doch auch laktosefreie Milch ist – wie jede Milch mit langen Ablaufdaten – kein frisches Lebensmittel mehr, sondern ein Industrieprodukt, das dem Körper schaden kann, vor allem, wenn zugleich eine Empfindlichkeit auf das Milcheiweiß Kasein vorliegt.
Phänomen Leaky Gut
Ein Problem, an dem die moderne Medizin nicht mehr vorbei kommt, ist die Erkenntnis, dass der Zustand eines „Zivilisationsdarms“ sich von dem natürlich ernährter Menschen immer stärker durch eine vermehrte Durchlässigkeit unterscheidet. Zu große, nur halb verdaute Nahrungsmoleküle dringen dann ins Blut vor, unser Immunsystem wird tätig und bekämpft sie als feindlich. Eine Allergie ist geboren. Diese Erscheinung …
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